Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Feuer in Autowerkstatt: Geselle starb !

Spalt (ots) Bei einer Verpuffung in einer Autowerkstatt in Spalt erlitt ein 21jähriger Arbeiter tödliche Verletzungen.

Der Betriebsunfall ereignete sich am Freitag gegen 13.30 Uhr. Zwei Mitarbeiter, ein Lehrling, 17 Jahre, und ein Geselle, 21 Jahre alt, hatten den Auftrag, die Fußböden von Waschhalle und Öllager zu reinigen. Hierzu benutzten sie offensichtlich einen nicht industriell hergestellten Spezialreiniger sondern andere Substanzen und diese offensichtlich auch nicht bestimmungsgemäß.

Es kam zu einer Verpuffung, wobei sich der 21jährige Geselle schwere Brandverletzungen zuzog. Der 17jährige Lehrling wurde leichter verletzt.

Am Samstag erlag der 21jährige Mann seinen schweren Verletzungen. Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen.
25.07.05

Drogendealer verhaftet

Ansbach (ots) - Unter Federführung der Kriminalpolizei Ansbach konnte ein schwunghafter überregionaler Rauschgifthandel aufgedeckt werden. Seit Ende Juni 2005 gelang den mittelfränkischen Ermittlern in einem länderübergreifenden Einsatz die Festnahme von neun Drogendealern. In Kurierfahrzeugen sowie bei Durchsuchungen konnten insgesamt 11 kg verbotener Rauschmittel aufgefunden werden.

Auf die Spur des illegalen Handels kamen die Ansbacher Drogenfahnder bei Ermittlungen im westmittelfränkischen Drogenmilieu. Bei einer Kontrolle wurde ein 37-jähriger Ansbacher dabei betroffen, als er 70 Gramm Amphetamin im Rucksack mitführte. Die Synthetikdroge hatte er von seinem 40-jährigen Mitbewohner, der seinen Lebensunterhalt mit weitläufigen Drogenverkäufen finanzierte. Als ihm seine Geschäfte zu heiß wurden, deponierte der Verkäufer seinen "Lagerbestand" kurzerhand außer Haus: Eine 15-jährige Bekannte versteckte die Ware in einer Kühlbox auf dem Dachboden des elterlichen Anwesens. Eine Durchsuchung förderten etwa 2800 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm Haschisch und 250 Gramm Amphetamin zu Tage.

Ein besonders schwerer Vorwurf kommt hinzu: Der Drogendealer versorgte die Jugendliche und ihre 16-jährige Freundin mit Amphetamin und setzte den beiden den ersten "Schuss". Auch auf sein Konto geht eine größere Beschaffungsfahrt, bei der aus den Niederlanden 5000 Ecstasy-Pillen und 1 Kilogramm Amphetamin nach Deutschland geschmuggelt wurden.

Aus diesem Ermittlungskomplex heraus ergaben sich entscheidende Erkenntnisse zu Verbindungen nach Frankfurt/Main, die umfangreiche kriminaltaktische Maßnahmen ermöglichten. Als die Ermittler Mitte Juli von einem groß angelegten Drogentransport nach Süddeutschland erfuhren, schlugen sie in länderübergreifender Ermittlungsarbeit erneut zu: Ein 31-Jähriger aus dem Rhein-Main-Gebiet wurde auf der Fahrt nach Süden auf der A 3 bei Bessenbach festgenommen, als er 3,5 Kilogramm Marihuana sowie 2 Kilogramm Amphetamin an Bord seines Pkw transportierte.

Noch am gleichen Abend folgte durch die Ansbacher Ermittler der nächste Zugriff. Ein 30-Jähriger in Frankfurt am Main lebender deutscher Staatsangehöriger wurde auf einen Autohof an der A 6 nahe Ansbach festgenommen. Im Fußraum seines Autos lagen 1 Kilogramm Amphetamin, 1 Kilogramm Haschisch sowie 100 LSD-Trips. In der Wohnung des Festgenommenen konnten weitere 1,5 Kilogramm Haschisch und 200 g Amphetamin sichergestellt werden. Mittlerweile ist der bei Ansbach Festgenommene geständig mit 10 Kilogramm Amphetamin sowie 10 Kilogramm Haschisch gehandelt zu haben. Gegen seinen 34- jährigen Chauffeur, der wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, wird wegen Beihilfe zum Drogenhandel ermittelt.

Die beiden aufgrund von Haftbefehlen zwischenzeitlich inhaftierten Drogenhändler hatten sich das Rauschgift bei einem gemeinsamen Bekannten, einem 31-jährigen Arbeitslosen, in der Nähe von Altenstadt/HE, besorgt und wollten vor allem Zwischendealer in Westmittelfranken und Oberbayern versorgen. Der Lieferant wurde vorläufig festgenommen. Auch in seiner Wohnung fanden Ermittler Haschisch und Amphetamin mit einem Gesamtgewicht von knapp einem Kilogramm auf.

Vor seiner Festnahme machte der 30-jährige Frankfurter noch Zwischenstopp bei einem 39-jährigen Italiener in Ludwigshafen und verkaufte ihm Rauschgift. In der Wohnung des Südländers wurde die Kripo wenig später erneut fündig: Hier stellten sie 1200 Ecstasy- Tabletten, über 300 Gramm Amphetamin und 1600 LSD-Trips sicher.

Die Fahnder des Ansbacher Rauschgiftkommissariats konnten somit in enger Zusammenarbeit mit ihren Kollegen in Unterfranken, Hessen, Rheinland-Pfalz insgesamt fast 11 Kilogramm Amphetamin und Cannabisprodukte sowie 4000 Ecstasy-Tabletten und 1700 LSD-Trips beschlagnahmen, ehe diese an den Endverbraucher gelangten. Unterstützt wurden die Fahnder bei ihren operativen Maßnahmen von einer Spezialeinheit.

Bei den Tatverdächtigen konnten fast 80.000 Euro an Vermögenswerten, die aus den Drogengeschäften stammen, eingezogen werden. Letztlich wurden gegen sieben Tatverdächtige Haftbefehle ausgestellt. Die Ermittlungen gegen mögliche Abnehmer dauern an.

Ermittlungserfolg am Rande: Es konnten auch zwei schadensträchtige Werkzeugdiebstähle aus dem Jahr 2004 geklärt werden. Zwei der Festgenommenen hatten in Wassertrüdingen Werkzeug im Wert von einigen tausend Euro gestohlen.
25.07.05

Taschendieb geschnappt

Nürnberg (ots) - Von einem zunächst unbekannten Täter wurde in einem Verbrauchermarkt am Nürnberger Plärrer aus einem Einkaufswagen die Handtasche einer Kundin entwendet. Darin befand sich neben persönlichen Gegenständen auch die Geldbörse mit rund 200 Euro Bargeld. Die leere Handtasche wurde wenig später in dem Supermarkt aufgefunden.

Bei der sofortigen Auswertung der Videoaufzeichnung wurde ein Tatverdächtiger vom Ladendetektiv erkannt, anschließend vor dem Supermarkt angetroffen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 34-Jährige, der sich zu den Tatvorwürfen nicht äußert, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg überstellt. Er wird wegen Diebstahls angezeigt.

Da im Laufe des Vormittags bereits mehrere Handtaschendiebstähle auf gleiche Art und Weise begangen wurden, überprüft das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei, ob der Beschuldigte dafür in Frage kommt. Weitere Geschädigte können sich an den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911/211-3333 wenden.

In diesem Zusammenhang rät die Nürnberger Polizei, Handtaschen nicht zum Einkaufen mitzunehmen. Sollte dies trotzdem notwendig sein, sollten die Taschen nicht unbeaufsichtigt im Einkaufswagen deponiert werden.
25.07.05

Von Lkw-Anhänger erfaßt

Weißenburg(ots) Am Sonntag gegen 19 Uhr wurde ein 47jähriger Kraftfahrer aus der Gemeinde Heidenheim lebensgefährlich verletzt. Der 47-Jährige war seinem ein Jahr jüngeren Bruder in Gnotzheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) bei landwirtschaftlichen Arbeiten behilflich. Zusammen wollte man einen landwirtschaftlichen Anhänger (ehemals Lkw-Anhänger) mit einem Stahlseil über eine ansteigende Hofeinfahrt in einen Hof ziehen. Bei diesem Manöver riss das Stahlseil. Der Anhänger rollte einige Meter nach vorne und klemmte den 47-Jährigen an einem Holzbalkengeländer ein.

Da der jüngere Bruder mit einem Nachbarn sofort reagierte und das Geländer mit einer Motorsäge auseinander schnitt, konnte der Verletzte befreit werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen.
25.07.05

Widerstand geleistet

Nürnberg (ots) Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte werden zwei Männer angezeigt, die am vergangenen Samstag (23.07.2005) nur mit unmittelbarem Zwang festgenommen werden konnten. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Gegen Mitternacht wurde die Polizei davon verständigt, dass auf der Südwesttangente in Höhe der Anschlussstelle Königshof in Fahrtrichtung Nürnberg ein Fußgänger unterwegs sei. Der Mann habe bereits einen Leitpfosten aus seiner Verankerung gerissen und diesen auf die Fahrbahn geworfen.

Der deutlich alkoholisierte 19-Jährige wurde von einer eintreffenden Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd auf dem Standstreifen angetroffen und festgenommen. Dabei schlug er mit seinen Armen wild um sich, so dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Auch danach zeigte er sich sehr aggressiv und musste letztendlich durch Einsatz von Pfefferspray beruhigt werden. Ein Beamter wurde bei der Festnahme leicht am Knie verletzt, bleibt jedoch weiterhin dienstfähig. Der Beschuldigte wurde zur Ausnüchterung in einer Polizeizelle untergebracht.

Ob durch das Werfen des Leitpfostens auf die Fahrbahn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, wird noch ermittelt. Betroffene Kraftfahrer wenden sich bitte an die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911/9482-0.

Etwa eineinhalb Stunden vorher musste ein 16-Jähriger aus Nürnberg durch Beamte des Einsatzzuges bei einer Großveranstaltung an der Nürnberger Steintribüne festgenommen werden. Nachdem sich der Jugendliche gegenüber Sicherheitskräften des Veranstalters sehr aggressiv zeigte und deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen. Diesem kam er nicht nach. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und schlug um sich. Er musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Zur weiteren Sachbehandlung wurde er zu einer Polizeidienststelle verbracht und seiner Mutter übergeben. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
25.07.05

Autoknacker erst durch Warnschuß gestoppt

Nürnberg (ots) - Am Samstagabend wurde ein polizeibekannter 35jähriger Nürnberger von einer Zivilstreife beobachtet, wie er auf dem Nürnberger Volksfestplatz die geparkten Autos zweier "Nite-Skate"- Teilnehmer aufbrach.

Noch bevor er festgenommen werden konnte, entfernte er sich in das Dunkel einer nahe gelegenen Grünanlage. Auf der Flucht drehte er sich dann urplötzlich zu dem ihm nacheilenden Polizeibeamten um und drohte ihm sogar ihn zu erschießen. Erst nach Abgabe eines Schusses und mit Unterstützung weiterer Polizisten gelang es schließlich den sich heftigst wehrenden Serien-Aufbrecher festzunehmen. Verletzt wurde durch die Schussabgabe niemand.

Die aus den Fahrzeugen entwendeten Gegenstände, wie etwa ein Mobiltelefon, hatte der Täter zum Teil noch bei sich.

Die Staatsanwaltschaft hat Haftantrag wegen Pkw-Aufbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gestellt.
24.07.05
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