Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Mafiosi festgenommen !

Nürnberg (ots) Die Nürnberger Polizei konnte zwei seit Jahren gesuchte Mafiosi in Nürnberg festnehmen !

Ende der 90er Jahre begann in Catania/Sizilien einer der großen Mafiaprozesse, bei dem 95 Angeklagte vor Gericht standen. Die Mitglieder verschiedener Clans hatten in großem Stil Handel mit Betäubungsmitteln betrieben sowie gewaltsam und systematisch Schutzgelder erpresst. Einigen der zu langjährigen Freiheitsstrafen Verurteilten gelang es, sich durch Flucht der Strafverbüßung in Italien zu entziehen.

Bereits seit Jahren liegen Erkenntnisse darüber vor, dass auch Deutschland als diesbezüglicher Ruhe- und Rückzugsraum genutzt wird. In diesem Zusammenhang werden intensive internationale Ermittlungen zur Festnahme gesuchter Mafiaangehöriger geführt.

Im Frühjahr 2005 konnte das für die Bekämpfung Organisierter Kriminalität zuständige Kommissariat der Kripo Nürnberg in Zusammenarbeit mit der sizilianischen OK-Dienststelle in Catania den Aufenthalt zweier Gesuchter ermitteln. Beide waren zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden und wurden von den italienischen Behörden mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Nach entsprechenden Ermittlungen erfolgte die Festnahme der jeweils 32-jährigen Italiener Anfang Juli 2005 durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei im Bereich ihrer Wohnungen.

Einer der beiden lebte unter den Personalien seines Bruders mit seiner Familie zunächst unerkannt in der Nürnberger Südstadt und arbeitete als Pizzabäcker in verschiedenen Lokalen. Dem zweiten Flüchtigen halfen gefälschte Dokumente, ein familiäres Umfeld und diverse Arbeitsstellen in der italienischen Gastronomie, sich vorübergehend vor den Strafverfolgungsbehörden zu verstecken.

Beide befinden sich auf Antrag der italienischen Strafverfolgungsbehörden in Auslieferungshaft.
20.07.05

Räuber geschnappt

Nürnberg (ots) - Zwei Überfälle auf die gleiche Tankstelle in Nürnberg konnte das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei jetzt aufklären. Durch umfangreiche Ermittlungen und Hinweise stießen die Beamten auf einen 49-jährigen Tatverdächtigen, der festgenommen wurde und mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt.

Beide Male suchte sich der Beschuldigte die Shell-Tankstelle in der Harsdörfferstraße als Tatobjekt aus. Das erste Mal schlug der Mann am 5.August 2004 zu. Gegen 1.20 Uhr betrat er den Verkaufsraum und täuschte zunächst Kaufabsicht einer Flasche Alkohol vor. Beim Bezahlen zog er plötzlich eine Pistole aus der Tasche und forderte vom Kassier die Herausgabe von Bargeld. Dieser gab ihm ca. 1.000 Euro. Anschließend flüchtete der 49-Jährige.

Beim zweiten Überfall am 05.Juni 2005 betrat er gegen 3.15 Uhr die Tankstelle und forderte mit den Worten "Überfall, Geld her" den Kasseninhalt. Nachdem der Kassier nicht gleich reagierte, bedrohte ihn der Räuber mit einer Pistole, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Als er im Anschluss erfolglos die Herausgabe des Überwachungsvideos forderte, schlug er den 61-jährigen Angestellten mit der Waffe auf den Kopf und flüchtete mit rund 1.000 Euro Bargeld. Der Kassier erlitt eine Kopfplatzwunde.

Obwohl der 49-jährige Nürnberger bei einer Gegenüberstellung wiedererkannt wurde, streitet er die Tatvorwürfe ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg Haftbefehl. Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes wurden eingeleitet.
20.07.05

Qualm im Asylantenheim

Nürnberg (ots) - Am Dienstag gegen 16.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Asylantenwohnheim in der Schloßstraße in Nürnberg gerufen, weil dort starker Qualm entstand.

Wie die Ermittlungen ergaben, war der dortige Lastenaufzug offensichtlich unberechtigt benutzt worden. Beim Transport eines sperrigen Schrankes verkeilte sich dieser im Aufzugsschacht, wobei der Motor weiterlief. Dies führte dazu, dass der Motor heißlief und zu qualmen begann.

Vorsorglich wurden die Bewohner des Heimes evakuiert. Verletzt wurde niemand. Ersten Schätzungen zufolge entstand an dem Aufzug Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro.
20.07.05

Mutter und zwei Kinder schwer verletzt

Schwabach (ots) - Eine Autofahrerin kam am Montag gegen 15.45 Uhr in einer Rechtskurve auf der B 14, zwischen Hartmannshof und Pommelsbrunn, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Die Unfallverursacherin und ihre beiden Kinder, 12 und 7 Jahre alt, erlitten schwere Verletzungen und mussten zur stationären Behandlung ins Südklinikum Nürnberg verbracht werden. Die entgegenkommende Autofahrerin wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus Lauf eingeliefert.

An der Unfallstelle waren drei Rettungsfahrzeuge und der Notarzt sowie Kräfte der Feuerwehren Pommelsbrunn und Hartmannshof im Einsatz. Die B 14 war für eine Stunde total gesperrt.
19.07.05

Frau in Lebensgefahr

Ansbach (ots) Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 6 Heilbronn - Nürnberg wurde am Montag die 65jährige Beifahrerin eines Autos schwer verletzt.

Ein 67-jähriger Autofahrer aus Thüringen überholte gegen 13 Uhr kurz nach der Anschlussstelle Ansbach einen Kleintransporter. Beim Wiedereinscheren auf die rechte Fahrspur nahm der Autofahrer offensichtlich einen vorausfahrenden Lastzug zu spät war und prallte mit großer Wucht in das Heck des Anhängers.

Während der 67-Jährige und der 41jährige Lkw-Fahrer unverletzt blieben, wurde die 67jährige Frau eingeklemmt und musste nach der Bergung durch die Feuerwehr mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus geflogen werden.

Zur Landung des Hubschraubers wurde die Autobahn kurzfristig komplett gesperrt. Es kam bis zum Abschluss der Aufräumungsarbeiten zu einem Rückstau von bis zu sechs Kilometern Länge.

Der Gesamtschaden beträgt rund 25.000 Euro.
18.07.05

Biker schwer verletzt

Gunzenhausen(ots) - Zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 34jähriger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde, kam es am Montag gegen 10.45 Uhr auf der Bundesstraße 13, zwischen Merkendorf und Gunzenhausen, Landkreis Weißenburg/Gunzenhausen.

Ein 37jähriger Pkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt wollte kurz vor Muhr am See mit seinem Opel von der B 13 nach links in einen Waldparkplatz abbiegen. Im gleichen Augenblick wollte ein nachfolgender Kradfahrer überholen. Der Kradfahrer fuhr seitlich in den Pkw und wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der 37jährige Pkw-Fahrer, seine Ehefrau sowie die beiden Kinder blieben unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen.
18.07.05
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