Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Bluttat war geplant !

Nürnberg (ots) - Die intensiven Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission ergaben eine Wende im Fall des versuchten Tötungsdeliktes, bei dem am 16.Mai ein 44jähriger Nürnberger lebensgefährliche Stichverletzungen erlitt. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde wegen Raubmordes festgenommen.
Wie wiederholt berichtet, wurde am Pfingstmontag gegen 5.30 Uhr der 44-Jährige in seiner Wohnung in der Brunhildstraße von zunächst Unbekannten niedergestochen. Die Stiche in Brust, Hals und Arm waren lebensgefährlich. Trotzdem gelang es dem Verletzten, sich aus seinem im Erdgeschoss gelegenen Wohnzimmerfenster auf den Gehweg fallen zu lassen. Seine Hilferufe hörte eine Nachbarin, die sofort Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Der hinzu gezogene Notarzt veranlasste die sofortige Einlieferung in ein Klinikum, wo eine Notoperation das Leben des 44-Jährigen rettete. Er ist immer noch nicht vernehmungsfähig.
Zunächst gab ein 17-jähriger Nürnberger an, er sei mit einem 19jährigen Freund in einem Lokal in der Südstadt gewesen und habe dort den 44-Jährigen kennen gelernt. Den Angaben des 17-Jährigen zufolge, habe er dann in der Wohnung den Gastgeber niedergestochen. Bezüglich des Motivs und des verwendeten Messers gab es widersprüchliche Angaben, was dazu führte, dass die Kriminalbeamten näher nachforschten. Schließlich gab der 17-Jährige zu, bereits auf dem Weg zur Wohnung des 44-Jährigen mit seinem Freund beschlossen zu haben, den Mann niederzustechen und zu berauben. Da er die Tat aber nicht verwirklichen konnte, habe der 19-Jährige zugestochen. Der 19- Jährige leugnet seine aktive Tatbeteiligung.
Als der lebensgefährlich Verletzte noch aufstand und um Hilfe rief, flüchteten die beiden jungen Männer in Panik ohne Beute. Jeder von ihnen hatte den ganzen Abend über ein langes Fleischermesser im Jackenärmel versteckt getragen. Die Tatwaffe konnte inzwischen sichergestellt werden.
Aufgrund des neuerlichen Geständnisses wurde auch der 19-Jährige festgenommen. Auch gegen ihn wurde inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg Haftbefehl vom Ermittlungsrichter wegen versuchten Raubmordes erlassen.
24.05.05

Chat-Treff mit Bodyguards

Nürnberg (ots) - Am Dienstag gegen 01.45 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd in den Bereich Eibacher Hauptstraße/Honigstraße gerufen. Dort war es zwischen drei noch unbekannten heranwachsenden Südländern und zwei Nürnbergern (20 und 21 Jahre) zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der auch Holzlatten eingesetzt wurden. Anschließend flüchtete das Trio. Die beiden Nürnberger mussten aufgrund ihrer Verletzungen zur weiteren ambulanten Behandlung in eine Nürnberger Klinik eingeliefert werden.
Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hatte ein 15-jähriges Mädchen über einen Chat-Room einen Treff im Bereich der Honigstraße vereinbart. Zur Sicherheit nahm sie die beiden Geschädigten als Begleiter mit. Tatsächlich erwartete sie dort auch ihr Chat-Partner, ein etwa 18 Jahre alter junger Mann, mit dem sie bereits seit etwa vier Wochen zunächst im Internet und dann auch persönlich Kontakt hatte. Dieser Treff mit dem 18-Jährigen verlief jedoch nicht wie geplant und nahm einen ganz anderen als den ursprünglich gedachten Verlauf. Als sich die beiden Begleiter des Mädchens plötzlich in das Treffen einmischten, fand sich ein Trio mit Holzlatten, bei dem es sich offensichtlich wiederum um Begleiter des 18-Jährigen handelte, am Tatort ein und es kam zu der tätlichen Auseinandersetzung.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Schlägertrio verliefen bislang ohne Erfolg. In diesem Zusammenhang wird auch nach einem weißen Kastenwagen gesucht, mit dem das Trio zum Tatort gefahren sein könnte. Auch der ca. 18-jährige Chat-Partner flüchtete vor Eintreffen der Polizei. Seine Personalien konnten ebenfalls noch nicht geklärt werden.
Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd, Telefonnummer 0911/9482-0, erbeten. Die Ermittlungen dauern an.
24.05.05

Auto von Zug erfaßt: Fahrer schwer verletzt !

Fürth (ots) - Am Sonntag um 20.56 Uhr befuhr ein 28jähriger Fahrer eines Opel Astra den Flurbereinigungsweg von Hausen kommend in Richtung Raindorf (Gemeindegebiet Veitsbronn). Er überquerte den dortigen unbeschrankten Bahnübergang, gesichert durch ein Andreaskreuz, und übersah dabei vermutlich den aus Raindorf kommenden Zug. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung des Lokführers, erfasste die Lok den Pkw und schleifte diesen rund 150 Meter mit sich.
Der 28-jährige Fahrer des Opel wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der FFW Veitsbronn geborgen werden. Der 28-Jährige wurde mit schwersten Verletzungen vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Nürnberg-Süd verbracht. Der Lokführer, sowie 20 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 9.500 Euro .
23.05.05

Nürnberg: 105 Unfälle

Nürnberg (ots) - Am Wochenende hatte die Nürnberger Verkehrspolizei wieder alle Hände voll zu tun.
Die Streifen wurden zu 105 Verkehrsunfällen im Stadtgebiet gerufen, wobei in 21 Fällen Personen verletzt wurden. 24 Verkehrsteilnehmer flüchteten nach Unfällen - neun Verursacher konnten bereits ermittelt und angezeigt werden.
Elf Verkehrsteilnehmer wurden mit mehr als 1,1 Promille Atemalkohol kontrolliert. Es wurde bei allen sofort der Führerschein sichergestellt und Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Bei 14 Kraftfahrern wurden Werte zwischen 0,5 und 1,1 Promille festgestellt, und sieben Autofahrer standen unter Drogeneinfluss.
23.05.05

Finger abgerissen

Nürnberg (ots) - Am Samstag gegen 18.45 Uhr wollte ein 20jähriger Mann einen Zaun im Bereich der Steintribüne (Beuthener Straße) übersteigen, um seinen Weg abzukürzen. Dabei blieb er mit dem Ring, den er am Ringfinger der rechten Hand trug, am Zaun hängen. Bei dem Vorfall wurde ihm der Ringfinger abgerissen.
Ein Freund des Verunglückten verständigte eine in der Nähe befindliche Polizeistreife. Von Notarzt und Rettungsdienst wurde der junge Mann zunächst medizinisch versorgt und anschließend in ein Nürnberger Klinikum eingeliefert. Die Suche nach dem Finger verlief erfolgreich. Leider gelang es nicht, den Ringfinger wieder anzunähen.
22.05.05

Beifahrer starb

Schwabach (ots) - Am Samstag gegen 12.50 Uhr befuhr ein 39jähriger Autofahrer die B 466 von Schwabach in Richtung Gunzenhausen. Auf der Brücke bei Barthelsmesaurach übersah er einen vor ihm fahrenden Traktor mit Anhänger und fuhr auf das Gespann auf.
Bei dem Aufprall wurde der 41jährige Beifahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer wurde mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus Schwabach gebracht.
Der 64-jähige Landwirt wurde bei dem Aufprall glücklicherweise nicht verletzt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des Unfallhergangs ein Sachverständiger hinzugezogen.
Bei dem Unfallverursacher wurde eine Blutentnahme angeordnet. Am Pkw entstand Totalschaden, der Anhänger des Traktors wurde leicht beschädigt.
21.05.05
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