Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Lastauto in Flammen

Schwabach (ots) - Am Dienstag gegen 21.45 Uhr brannte das Führerhaus eines Sattelzuges, beladen mit 20 Tonnen Mineralwasser, komplett aus.
Ein 46-jähriger Kraftfahrer aus Nürnberg war auf der A 3 in Richtung Regensburg unterwegs, als er kurz vor dem AK Nürnberg von einem überholenden Lkw-Fahrer über Funk die Mitteilung bekam, dass aus dem hinteren Teil seines Führerhauses Flammen schlagen würden.
Der Lkw-Fahrer reagierte prompt, stoppte seinen Sattelzug auf dem Seitenstreifen, griff nach seinem Laptop und sprang aus dem Führerhaus. Weitere persönliche Sachen bzw. Geschäftsunterlagen konnte er nicht retten, die Zugmaschine brannte komplett aus. Es entstand ein Schaden von ca. 75.000 Euro. Die Ladung, bestehend aus 20 t Mineralwasser, wurde nur leicht beschädigt. Die Feuerwehren Schwaig und Behringersdorf hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die A 3 in Richtung Regensburg für ca. ½ Stunde gesperrt werden. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
04.05.05

Fürth: Raubüberfall nach fast vier Jahren geklärt

Fürth (ots) - Am 29.September 2001 überfielen zwei zunächst unbekannte Täter eine Burger King-Filiale in der Schwabacher Straße. Die beiden waren über einen Notausgang ins Gebäude eingedrungen und hatten zwei Männer, die gerade Reinigungsarbeiten durchführten, mit einer Pistole bedroht. Dann sperrten sie die zwei in einen Personalaufenthaltsraum, öffneten den Tresor und entwendeten das darin aufbewahrte Bargeld.
Private Zerwürfnisse im Umfeld des jüngsten Tatverdächtigen ermöglichten nun der Kripo Fürth den Zugriff auf die drei Beschuldigten im Alter von 27, 23 und 22 Jahren. Die Aussage einer jungen Frau, der ehemaligen Freundin des 22-Jährigen, die Details des Überfalls bei der Polizei berichtete, hatte zunächst zur Festnahme des 22- und des 23-Jährigen, beide aus Nürnberg, geführt. Die zwei benannten in den nun durchgeführten Vernehmungen auch ihren 27-Jährigen Hinweisgeber, dem aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis die Öffnungsweise des Tresors bekannt war.
Der 27-Jährige, der bereits kurz nach dem Überfall ins Visier der Fahnder geraten war, wurde zwischenzeitlich ebenfalls festgenommen. Gegen die drei geständigen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Die Beute, einen fünfstelligen DM-Betrag, verbrauchten die jungen Männer für ihre Lebensführung
04.05.05

350 000 D-Mark gefunden - und unterschlagen

Schwabach (ots) - Bereits im März 2005 hatte ein 55-jähriger Handwerker aus einer kleineren Ortschaft nördlich von Lauf 350.000 DM unterschlagen.
Er half einem Freund bei Renovierungsarbeiten, der in Feucht sein Anwesen unterkellern wollte. Dieses Anwesen hatte der heute 30-Jährige 1998 von seiner Großmutter geschenkt bekommen. Bei den Umbauarbeiten fand der 55-Jährige über 350.000 DM, die im Keller unter gelagerten Backsteinen in mehreren Umschlägen versteckt waren. Ohne seinen Bekannten zu verständigen, nahm er das Geld mit nach Hause und erkundigte sich bei der Landeszentralbank in Nürnberg sowie im Internet über die Umtauschmodalitäten.
Ende März sprach er bei der Landeszentralbank in Nürnberg vor, und erklärte die Herkunft des hohen Geldbetrages. Nach seinen Angaben habe er bei Renovierungsarbeiten im eigenen Haus, das er vor kurzem erst ersteigert hatte, das Geld gefunden. Seitens der Landeszentralbank wies man den 55-jährigen Handwerker darauf hin, dass es sich wohl um einen Fund handeln würde und die Fundbehörden informiert werden müssten.
Der Mann aus der Laufer Gegend sprach beim Fundamt vor, hier tischte er die gleiche Geschichte auf. Da aus Sicht der Behörde der Fund nicht einwandfrei geklärt war, informierte man die Nürnberger Kripo.
Die Schwabacher Kollegen übernahmen den Fall. Nach mehrstündiger Vernehmung gestand der 55-Jährige den Fund und die Unterschlagung bei seinem Freund.
Der Handwerker muss sich nun wegen Fundunterschlagung und mittelbarer Falschbeurkundung, er hatte gegenüber der Fundbehörde falsche Angaben gemacht, verantworten. Das Geld, ca. 180.000 Euro, befinden sich seither in amtlicher Verwahrung.
03.05.05

Schwerste Verletzungen

Nürnberg (ots) - Bei zwei Verkehrsunfällen im Nürnberger Stadtgebiet in der Nacht zum Dienstag wurden zwei Menschen verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.
Gegen Mitternacht befuhr ein 23-Jähriger mit einem BMW die Schmausenbuckstraße in Richtung Tiergarten. Nach den vorläufigen Ermittlungen der Nürnberger Verkehrspolizei kam der Mann auf Grund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, überfuhr mehrere Metallabsperrbügel, geriet anschließend auf den Gehweg und prallte gegen einen Baum. Danach schleuderte es zurück auf die Fahrbahn und blieb letztendlich in einem Waldgebiet liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt, der Beifahrer überstand den Verkehrsunfall ohne Verletzungen. Der Sachschaden beträgt ca. 5.000 Euro.
Am Dienstag gegen 03.30 Uhr prallte ein 32-Jähriger aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst mit seinem Mercedes gegen die Eisenbahnüberführung in der Gebersdorfer Straße in Nürnberg. Der Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit schwersten Verletzungen wurde er in ein Nürnberger Klinikum eingeliefert. An seinem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 5.000 Euro.
Während der Verkehrsunfallaufnahme kam es in der Gebersdorfer Straße zu Verkehrsbehinderungen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
03.05.05

Greding: Lkw-Fahrer starb

Freystadt.(ots) - Zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt wurde, kam es am Montag gegen 13.10 Uhr auf der BAB 9 zwischen den Anschlussstellen Greding und Hilpoltstein, in Fahrtrichtung Nürnberg, Landkreis Roth.
Ein 56-jähriger Lkw-Fahrer aus Ingolstadt erkannte einen auf dem rechten Fahrstreifen wegen einer Tagesbaustelle aufgestellten Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf diesen auf.
Anschließend schleuderten der Lastzug sowie der Lkw der Autobahnmeisterei, an dem der Sicherungsanhänger angehängt war, nach links, und kamen nach eta 80 Metern an der Mittelschutzplanke zum Stehen.
Der Fahrer des auffahrenden Lastzuges wurde in seinem stark deformierten Führerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Er musste von der Freiwilligen Feuerwehr Greding geborgen werden und erlag wenig später seinen schweren Verletzungen.
Wegen der querstehenden Fahrzeuge und der Landung eines Rettungshubschraubers musste die BAB in Richtung Norden komplett gesperrt werden. Es kam zu einem Rückstau von rund acht Kilometern Länge. Aufgrund der Dauer der Totalsperrung bis in die frühen Abendstunden wurde der in Richtung Norden fließende Verkehr an der Anschlussstelle Greding ausgeleitet. Die im Stau bis zur Unfallstelle stehenden Fahrzeuge wurden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Der Sachschaden wird auf rund 130 000 Euro geschätzt.
02.05.05

Schulbus in Flammen !

Schwabach (ots) - Für helle Aufregung sorgte ein Defekt an einer Dieselleitung in einem mit 27 Kindern besetzten Schulbus am Montag gegen 13.30 Uhr, in Gustenfelden, Landkreis Roth.
Der Bus wollte die Kinder von der Grundschule Regelsbach nach Hause in die Ortschaften Gustenfelden, Prünst und Dechendorf bringen. In der Ortsmitte bemerkte der 57-jährige Busfahrer plötzlich Rauchentwicklung aus dem am Heck befindlichen Motor seines Busses. Er hielt sofort an, brachte die Kinder aus dem Bus und machte sich dann mit dem im Bus mitgeführten Feuerlöscher an die Brandbekämpfung bis die Feuerwehr eintraf. Da über Notruf bei der Einsatzzentrale in Schwabach die Mitteilung einging, dass der Bus lichterloh brenne, wurden alle verfügbaren Rettungskräfte nach Gustenfelden gesandt.
Wie zwischenzeitlich durch einen Fachmann festgestellt wurde, war eine Dieselleitung geplatzt. Diesel tropfte auf den heißen Motor bzw. Auspuff und entzündete sich dort. Der brennende Diesel lief teilweise auf die Fahrbahn und musste von den Feuerwehren Gustenfelden u. Rohr gelöscht und anschließend mit Ölbinder gebunden und beseitigt werden. Der eintreffende Notarzt und die Sanitäter der verschiedenen Hilfsorganisationen kümmerten sich um die Kinder, die gottlob unverletzt blieben. Vorsorglich wurden 9 Kinder die Rauch im Bus gerochen hatten zur Beobachtung in die Krankenhäuser Schwabach und Roth verbracht.
Der am Bus entstandene Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
02.05.05
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