Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Chaterin vermißt (Foto)

 Foto zurückgezogenLauf (ots) - Seit letzten Samstag, 14 Uhr, wird aus Lauf die knapp 17jährige Victoria K. vermisst. Victoria fuhr an diesem Tag nach Nürnberg zum Einkaufen und kam nicht nach Hause zurück.
Victoria ist etwa 160 Zentimeter groß, hat schwarz gefärbte, kinnlange Haare, die sie meistens zu einem Zopf gebunden hat. Sie dürfte mit einer schwarzen Jacke mit weißen Nadelstreifen, einer dunkelblauen Jeanshose und blauweißen Sportschuhen (Sneakers) bekleidet sein. Ferner dürfte sie eine schwarze Umhängetasche bei sich führen. Möglicherweise fuhr Victoria mit dem Zug zu Bekannten im Bundesgebiet. Sie pflegte zahlreiche Bekanntschaften in einem Chatroom im Internet.
Hinweise nimmt die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Schwabach unter Tel. 09122/927-224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktualisierung: Das vermißte Mädchen ist wieder zu Hause. Es hatte über Internet einen jungen Mann in Buxtehude kennen gelernt und ihn dort besucht, ohne Bescheid zu sagen.
20.05.05

Kinderschänder: neue Tat nach Haftentlassung !

Nürnberg (ots) - Ein 33jähriger Mann aus dem südlichen Landkreis Nürnberger Land wurde am Donnerstag wegen sexuellen Mißbrauchs eines achtjährigen Buben verhaftet. Er war erst vor einigen Wochen nach einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern entlassen worden.
Bereits eine Woche nach seiner Entlassung suchte er zu einem achtjährigen Buben Kontakt. Er machte sich an das Kind der Lebensgefährtin eines Freundes heran. Nachdem der Mutter der Besuch "komisch" vorkam, verbot sie ihrem Sohn, den 33-Jährigen zu Hause reinzulassen. Am 4. Mai nutzte der Täter jedoch die Gunst der Stunde. Als die Mutter nicht zu Hause war, gelang es ihm, den 8-Jährigen zu überreden.
Bei diesem Kontakt kam es laut Aussage des 8-Jährigen zu eindeutigen sexuellen Handlungen. Die Mutter erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion in Feucht, welche den Fall sofort der Schwabacher Kripo übergab.
Der 33-Jährige wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
19.05.05

Dicker Fisch geschnappt !

Nürnberg (ots) - Wie berichtet betrat am Donnerstag, kurz nach 10 Uhr, ein zunächst unbekannter Bankräuber die Filiale der Sparkasse Nürnberg in der Scharrerstraße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe erpresste der Räuber, der nicht maskiert war und einen blauen Arbeitsoverall trug, von der Kassiererin insgesamt 9600 Euro Bargeld, das er sich in eine mitgeführte Plastiktüte stecken ließ. Anschließend flüchtete er aus der Bank.
Wie die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zwischenzeitlich ergaben, stieg der Räuber nach Verlassen des Bankgebäudes auf ein Damenrad, das er dort vor dem Überfall deponiert und wenige Tage zuvor im Nürnberger Stadtteil Reichelsdorf gestohlen hatte. Mit diesem Fahrrad der Marke NSU Typ Streamlight-Sport, Farbe Champagner, flüchtete er die Velburger Straße entlang, stellte es dann ab und ging auf einem Fußweg weiter. Er unterquerte die Unterführung der S-Bahn und lief Richtung Zerzabelshofstraße. Dort fiel er einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost auf, die bereits in die Großfahndung eingebunden war. Als er angehalten werden sollte, bedrohte er die Streife mit seiner mitgeführten Schusswaffe, bei der es sich um einen Revolver Kal. 3.57 Magnum handelte. Wie sich bei der erkennungsdienstlichen Behandlung herausgestellt hat, war diese Waffe mit sechs Patronen scharf geladen. Nachdem die Beamten ihrerseits die Dienstwaffen gezogen hatten, legte der Räuber seinen Revolver ab und ließ sich schließlich festnehmen. Das geraubte Bargeld hatte er noch in der Plastiktüte bei sich.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 47jährigen berufslosen Nürnberger, der erst im Oktober 2004 aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden war, wo er wegen Rohheitsdelikten eine Haftstrafe verbüßt hatte. In einer ersten Vernehmung gab der Tatverdächtige den Banküberfall zu und gestand schließlich noch einen weiteren Banküberfall, den er am 18.April gegen 10.30 Uhr auf eine Filiale der Sparkasse in Nürnberg-Buch verübt hatte (wir berichteten). In diesem Fall hatte er unter Vorhalt einer Schusswaffe eine Kundin als Geisel genommen und ca. 5700 Euro erpresst. Auch bei diesem Überfall war er mit einem Damenfahrrad, das er zuvor gestohlen hatte, geflüchtet.
Der Tatverdächtigte nannte als Motiv seiner Überfälle Schulden. Gegen ihn wird nun wegen schwerer räuberischer Erpressung und erpresserischen Menschenraubes ermittelt.
Dieser Polizeieinsatz dokumentiert wieder einmal sehr deutlich, welch hohem Gefährdungspotential Polizeibeamte bei der Ausübung ihres täglichen Dienstes ausgesetzt sind. Nur durch das äußerst besonnene Einschreiten wurde verhindert, dass niemand verletzt wurde.
Der Tatverdächtige gab an, dass er den Revolver vor einiger Zeit illegal erworben hätte. Die Ermittlungen dauern an. Die Kriminalpolizei sucht insbesondere auch noch den Besitzer des sichergestellten Damenrades der Marke NSU. Dieser wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Telefon 0911/211-3333, in Verbindung zu setzen.
19.05.05

Täter verhaftet !

Nürnberg (ots) Durch intensive Ermittlungen konnte die Nürnberger Mordkommission jetzt das versuchte Tötungsdelikt klären, bei dem ein 44jähriger Nürnberger lebensgefährliche Stichverletzungen erlitt (wir berichteten). Ein 17jähriger Jugendlicher aus Nürnberg wurde am Donnerstag-Vormittag als dringend Tatverdächtiger festgenommen.
Wie wiederholt berichtet, wurde am Pfingstmontag gegen 5.30 Uhr der 44-Jährige in seiner Wohnung in der Brunhildstraße von zunächst Unbekannten niedergestochen. Die Stiche in Brust, Hals und Arm waren lebensgefährlich. Trotzdem gelang es dem Verletzten, sich aus seinem im Erdgeschoss gelegenen Wohnzimmerfenster auf den Gehweg fallen zu lassen. Seine Hilferufe hörte eine Nachbarin, die sofort Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Der hinzu gezogene Notarzt veranlasste die sofortige Einlieferung in ein Klinikum, wo eine Notoperation das Leben des 44-Jährigen rettete. Er ist immer noch nicht vernehmungsfähig.
Bei den Nachforschungen der Nürnberger Kriminalpolizei konnten die Beamten ein Lokal in der Südstadt ausfindig machen, das der 44- Jährige auf seinem Heimweg noch besuchte. Dort lernte er zwei Nürnberger, 17 und 19 Jahre alt, kennen, die er noch zu sich in die Wohnung einlud. Die jungen Männer hatten die Nacht über schon reichlich Alkohol konsumiert und auch in der Wohnung des 44-Jährigen wurde weiter getrunken. Als der 19-Jährige auf der Toilette sich erbrechen musste, kam es zwischen den anderen beiden offensichtlich aus noch nicht bekannten Gründen zu einem Streit, in dessen Verlauf der 17-Jährige seinem Gastgeber mehrmals mit einem mitgebrachten Messer stach. Danach flüchteten die beiden jungen Männer aus der Wohnung.
Der 17-Jährige gab bei seiner Vernehmung zu, gestochen zu haben, des Weiteren macht er einen Blackout geltend. Zur Herkunft des Messers bzw. zum Anlass des Streites gibt es widersprüchliche Angaben.
Die beiden 17- und 19-Jährigen sind seit einiger Zeit befreundet. Sie stehen beide in einem Ausbildungsverhältnis. Der 17-Jährige ist nicht vorbestraft.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hat zu prüfen, ob gegen den 17- jährigen Tatverdächtigen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags gestellt wird. Die Vernehmung und Ermittlungen der Mordkommission dauern an.
19.05.05

Bankräuber nach drei Minuten festgenommen !

Nürnberg (ots) - Am Donnerstag betrat kurz nach 10 Uhr ein zunächst unbekannter Bankräuber die Filiale der Sparkasse Nürnberg in der Scharrerstraße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er die Herausgabe von Bargeld. Mit einigen Tausend Euro flüchtete er.
Bereits 3 Minuten später konnte der Bankräuber im Zuge einer sofort eingeleiteten Großfahndung von einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost in der Zerzabelshofstraße festgenommen werden. Während er die Waffe noch bei sich hatte, hatte er die Beute weggeworfen.
Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 47jährigen Nürnberger, der zurzeit der Kriminalpolizei überstellt wird. Die Ermittlungen dauern an.

Einen ausführlichen Bericht über die dramatische Festnahme lesen Sie hier
19.05.05

Tödlicher Auffahrunfall

Freystadt.(ots) - Am Mittwoch gegen 16 Uhr ereignete sich auf der BAB A 9, München - Berlin, kurz vor der Anschlussstelle Allersberg in Richtung Norden ein tödlicher Auffahrunfall.
Der Fahrer eines Lkw mit Anhänger aus Würzburg fuhr nahezu ungebremst auf einen stehenden Sattelzug aus dem Ilm-Kreis auf, dessen Fahrer verkehrsbedingt hatte anhalten müssen, weil in Fahrtrichtung Nürnberg derzeit eine Baustelle eingerichtet wird.
Der Fahrer des unbeladenen Hängerzuges muss ganz offensichtlich aber das Stauende übersehen haben. Sein Führerhaus wurde durch die Wucht des Aufpralls komplett unter den mit Waggonachsen beladenen Sattelauflieger geschoben, so dass der Fahrer sofort tot gewesen sein dürfte.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 80.000 Euro. Durch Unfallaufnahme und Bergung war die A 9 in Richtung Norden kurzfristig komplett gesperrt. Derzeit (Mittwoch, 19 Uhr)läuft der Verkehr wieder einspurig an der Unfallstelle vorbei. Es hat sich zwischenzeitlich ein Rückstau von etwa sechs Kilometern gebildet.
18.05.05
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