Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Wer sah das Opfer ?

Nürnberg (ots) - Wie berichtet wurde am Pfingstmontag gegen 5.30 Uhr ein 44jähriger Nürnberger in seiner Wohnung in der Brunhildstraße von Unbekannten niedergestochen. Die Stiche in Brust, Hals und Arm waren lebensgefährlich. Trotzdem gelang es dem Verletzten, sich aus seinem Wohnzimmerfenster auf den Gehweg fallen zu lassen. Seine Hilferufe hörte eine Nachbarin, die sofort Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Der hinzugezogene Notarzt veranlasste die sofortige Einlieferung in ein Klinikum, wo eine Notoperation das Leben des 44-Jährigen rettete.
Den bisherigen Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission zufolge verbrachte der 44-Jährige die Nacht von Sonntag auf Montag in verschiedenen Lokalen in der Nürnberger Südstadt. Offensichtlich nahm der allein stehende Mann Gäste mit nach Hause. Warum es zu der Messerstecherei kam, ist noch völlig unklar.
Zur Klärung des Verbrechens bittet die Mordkommission die Bevölkerung um Hinweise.
  • Wer hat kurz nach der Tat im Bereich der Brunhildstraße Personen gesehen, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden können?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?
Hinweise erbittet der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0911) 211-3333.
17.05.05

Opa niedergestochen !

Schwabach (ots) - Am Dienstag gegen 1 Uhr kam es in Schwabach in einem Wohnheim in der Flurstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung. In Streit gerieten ein 22jähriger Mann und sein 63jähriger Großvater. Während dieser Auseinandersetzung, man hatte vorher ordentlich dem Alkohol zugesprochen, schnappte der Enkelsohn sein Taschenmesser und stach es seinem Großvater in den Rücken.
Der 63-Jährige musste stationär im Schwabacher Krankenhaus aufgenommen werden, Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Worum es bei dem Streit ging, möchten die Beteiligten nicht sagen.
17.05.05

Eiserner Schluckspecht

Nürnberg (ots) - Über die Pfingstfeiertage 2005 stellten die Beamten der Nürnberger Polizei bei insgesamt 33 Verkehrsteilnehmern Alkoholeinwirkung fest. In 14 Fällen lag der Wert über 1,1 Promille, was die sofortige Sicherstellung des Führerscheins zur Folge hatte.
In der Nacht vom 15./16.05.2005 geriet ein 24-jähriger Erlanger gleich zwei Mal in eine Verkehrskontrolle. Gegen 01.00 Uhr stellten die Beamten auf dem Frankenschnellweg bei ihm fest, dass er den Pkw seines Freundes unter Alkoholeinwirkung führte. Seinen Worte zufolge hatte er seinen Führerschein vor kurzem erst verloren und jammerte darüber, dass es wohl jetzt schwierig werden würde, eine erneute Fahrerlaubnis zu erhalten. Nach der Sachbehandlung konnte der 24- Jährige die Polizeiinspektion wieder verlassen - der Schlüssel zu dem Pkw wurde einbehalten.
Um 04.45 Uhr trauten die Beamten ihren Augen nicht, als sie an gleicher Stelle in entgegengesetzter Fahrtrichtung den 24-Jährigen erneut hinter dem Steuer des Pkw seines Freundes kontrollierten. Wie sich herausstellte, hatte ein Freund die Schlüssel von der Polizeiinspektion berechtigt abgeholt und sie dem 24-Jährigen übergeben. Dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, verschwieg der 24-Jährige. Zu seiner Trunkenheit sagte er, er sei inzwischen wieder nüchtern.
Gegen den 24-jährigen unbelehrbaren Autofahrer wurde erneute Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Auch sein Freund wurde wegen Beihilfe angezeigt.
Eine 24-jährige Nürnbergerin, die mit über 2 Promille aufgefallen war, sollte nach ihrer Trunkenheitsfahrt in Gewahrsam genommen werden. Dagegen wehrte sie sich erheblich und schlug gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Auch beleidigte sie die Polizeikräfte massiv. Gegen die 24-Jährige wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Widerstands und Beleidigung erstattet.
17.05.05

Autofahrer verbrannte !

Ansbach (ots) Bei einem Verkehrsunfall am 16.05.05, gegen 21.00 Uhr, auf der Autobahn A 6 Heilbronn - Nürnberg wurde ein bisher nicht identifizierter Autofahrer getötet.
Gegen 21.00 Uhr kam der im Großraum Stuttgart zugelassene Mittelklassewagen nach einem Überholvorgang bei Aurach (Lkr. Ansbach) ohne erkennbare Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach die Schutzplanke, fuhr durch eine Böschung und stürzte anschließend etwa acht Meter tief auf die Ortsverbindungsstraße Weinberg - Atzenhofen. Der Pkw kam auf dem Dach zum Liegen und fing sofort Feuer. Der Autofahrer verbrannte. Weitere Personen befanden sich nicht im Fahrzeug.
Der Verunglückte musste nach Ablöschen von den Feuerwehren Aurach, Weinberg und Schnelldorf mit Hilfe von Spreizern aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Einsatzkräfte.
Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete die Unfalluntersuchung durch einen Sachverständigen an.
Auf der A 6 musste die rechte Fahrspur bis gegen Mitternacht gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht. Der Gesamtschaden beträgt etwa 20.000 Euro.
17.05.05

Blutüberströmter Mann lag auf dem Gehweg !

Nürnberg (ots) - Am Pfingstmontag gegen 5.35 Uhr wurde von einer Zeugin ein blutüberströmter Mann auf einem Gehweg vor dem Anwesen Brunhildstraße 8 in der Südstadt von Nürnberg aufgefunden. Der 44-jährige Mann hatte lebensgefährliche Stichverletzungen im Brust-, Hals- und Armbereich. Der Mann konnte der Zeugin gegenüber noch sagen: "Ich wurde abgestochen". Danach war er nicht mehr ansprechbar.
Vom BRK wurde er in ein Klinikum verbracht. Es bestand akute Lebensgefahr. Nach einer Notoperation ist jetzt sein Zustand stabil.
Nach Spurenlage konnte sich der 44-Jährige nach Beibringung der Verletzungen durch das Wohnzimmerfenster auf den Gehweg flüchten. Die anfänglichen Ermittlungen erbrachten einen Tatverdacht gegen mehrere Handwerksgesellen. Dieser Verdacht hat sich jedoch nicht bestätigt.
Neuen Erkenntnissen zufolge wurde der Mann noch am Montag gegen 4 Uhr in einem Lokal in der Südstadt gesehen. Die Ermittlungen werden in dieser Richtung weiter geführt.
16.05.05

Toter Motorradfahrer erst am nächsten Tag gefunden

Erlangen (ots) - Besonders tragisch verlief ein Vermisstenfall, der am Sonntagabend bei der Polizeiinspektion Erlangen-Land angezeigt wurde.
Ein 37- jähriger Mann aus Heroldsberg wurde als vermisst gemeldet. Er hatte gegen 18 Uhr mit seinem Motorrad das Stadtgebiet von Fürth verlassen und wollte zu einer Feier nach Heroldsberg fahren. Da er dort nicht ankam, erstatteten die Angehörigen Vermisstenanzeige. Im Laufe der Nacht wurde die betreffende Fahrtstrecke von mehreren Streifen abgesucht. Die Vermisstenfahndung verlief jedoch ergebnislos.
Als die Fahrtstrecke bei Tageslicht nochmals überprüft wurde, stellten Beamten der Verkehrspolizeiinspektion in der Tangente von der A 73 aus Nürnberg kommend auf die A 3 in Ri. Regensburg Spuren im Grünstreifen links der Fahrbahn fest. Eine genauere Überprüfung übergab, dass das Motorrad einige Meter von der Fahrbahn entfernt in einer dichten Gebüschgruppe lag. Etwa 10 Meter weiter im Gelände konnte der 37-jährige Fahrer des Krades aufgefunden werden. Ein sofort hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt wurde ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen. In dem Bereich der Unfallstelle befindet sich eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Eine erste Inaugenscheinnahme der Unfallstelle und des Krades ergab, dass eine Fremdbeteiligung an dem Unfall ausscheidet.
16.05.05
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