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Tod in der Zelle

Nürnberg (ots) Ein 68jähriger Rentner starb am Dienstagabend in einer Ausnüchterungszelle der Polizei.

Am Dienstag gegen 16 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West zu einem Männerwohnheim im Stadtteil Nürnberg-Gostenhof gerufen. Wie sich herausstellte, hatte sich ein 68jähriger Rentner, der sichtlich stark unter Alkoholeinwirkung stand, mit den Scherben einer zerbrochenen Bierflasche in die Hand geschnitten. Die Polizeibeamten veranlassten seine Einlieferung in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde.

Etwa zwei Stunden später, nach der Wundversorgung, informierten die Ärzte die Polizei erneut, damit der betrunkene 68-Jährige in Schutzgewahrsam genommen werde. Transport- und Haftfähigkeit wurde ihm attestiert.

Nach seiner Einlieferung in die Ausnüchterungszelle bei der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurden regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Bei der Kontrolle um 19.22 Uhr wurde festgestellt, dass der Mann reglos auf der Liege lag. Ein in der Dienststelle anwesender Arzt des Ärztlichen Beweissicherungsdienstes konnte nur noch den Tod des Rentners feststellen.

Am Mittwoch-Vormittag wurde die Leiche auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert. Dabei stellte sich heraus, dass der 68-Jährige an einem langsam eintretenden Blutungsschock verstorben ist. Ursächlich hierfür war ein Steißbeinbruch mit Gefäßverletzung. Die lang anhaltenden Einblutungen ließen schließlich den Kreislauf zusammenbrechen, was zum Blutungsschock führte. Außer der Schnittverletzung am Daumen konnten keine äußeren Verletzungen festgestellt werden.

Weder den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber noch bei der ärztlichen Versorgung seiner Handverletzung klagte der Mann über Schmerzen wegen seiner Knochenbrüche. Die konkrete Frage nach weiteren Verletzungen verneinte er.
Bisher ist noch nicht bekannt, bei welchem Ereignis die Knochenbrüche entstanden. Eventuell stürzte der 68-Jährige aufgrund seiner Trunkenheit, wobei auch die Bierflasche zerbrochen sein kann. Diesbezügliche Ermittlungen dauern an. Für ein Fremdverschulden haben sich bisher keinerlei Anhaltspunkte ergeben.
27.07.05

Kinder belästigt

Nürnberg (ots) - Am Dienstag traten im Stadtgebiet Nürnberg zwei Exhibitionisten auf.

Der erste zeigte sich gegen 17.15 Uhr einer Frau auf dem Fußweg zwischen der Dr.-Carlo-Schmid-Straße und dem Johann-Sörgel-Weg. Ohne ein Wort zu wechseln, entfernte sich der Mann anschließend.

Im zweiten Fall näherte sich gegen 20 Uhr ein ebenfalls unbekannter Mann zwei spielenden Kindern in der Markgrafenstraße in der Nürnberger Südstadt. Er forderte die beiden Mädchen zunächst auf, näher zu kommen und zeigte sich ihnen dann in schamverletzender Weise. Anschließend flüchtete der Mann. Die beiden Kinder vertrauten sich ihren Eltern an, die die Polizei riefen. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg.

Beschreibung im 1. Fall: Ca. 20 - 25 Jahre alt, etwa 175 cm groß, untersetzte Figur, trug eine blaue Jeanshose und ein blaues T-Shirt.

Beschreibung im 2. Fall: Ca. 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, kurze blonde Stoppelhaare, trug eine beige lange Hose, ein rot-grün-beige quergestreiftes T-Shirt und schwarze Schuhe.

Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Telefonnummer 0911/211-3333, entgegen
27.07.05

Parfumdiebe wollten Diebesgut umtauschen

Nürnberg (ots) Zwei 40 und 30 Jahre alte Männer entwendeten am Dienstag gegen 16.45 Uhr in einem Drogeriemarkt in der Nürnberger Innenstadt zwei Parfums im Wert von über 100 Euro. Die Sachen steckten sie in eine mitgeführte Einkaufstasche. An der Kasse legten sie die zwei Parfums vor und behaupteten, das eine bereits gekauft zu haben und es gegen das andere umtauschen zu wollen.

Der gesamte Vorgang war jedoch von einem Ladendetektiv beobachtet worden. Da bei der Durchsuchung der Personen zwei Messer aufgefunden wurden, müssen sie sich wegen Diebstahls mit Waffen sowie versuchten Betruges verantworten. Von der Staatsanwaltschaft wurde Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt. Die beiden Tatverdächtigen, die keinen festen Wohnsitz haben, werden am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt.
27.07.05

Sechs Kälber tot

Ansbach (ots) - Auf der Autobahn zwischen Uffenheim und Gollhofen (Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) sind bei einem Unfall am Dienstagmorgen sechs Kälber ums Leben gekommen.

Ein Lastwagenfahrer (36) aus dem Raum Schweinfurt, der mit seinem 40-Tonner in Richtung Würzburg unterwegs war, kam mit seinem Gefährt kurz vor 6 Uhr aus noch unklaren Gründen auf das rechte Bankett. Beim Gegenlenken geriet der Lastzug ins Schleudern, wobei der Anhänger auf der rechten Fahrspur und Standspur seitlich umstürzte.

Von den 80 geladenen männlichen Mastkälbern kamen sechs ums Leben. Zudem wurden mehrere Tiere verletzt. Notschlachtungen am Unfallort waren nicht erforderlich.

In die Freiheit sind auch während des Umladens in einen Ersatztransporter keine Kälber gelangt. Der Sachschaden wird insgesamt auf 20 000 Euro geschätzt. Während der Bergungsaktion, die bis gegen 9 Uhr andauerte, musste kurzfristig der Verkehr immer wieder angehalten werden.
27.07.05

Zug erfaßt Lastwagen !

Nürnberg (ots) - Am Montag kurz nach 17.30 Uhr kam es an einem unbeschrankten Bahnübergang mit Andreaskreuz zur einem Verkehrsunfall an dem ein Güterzug und ein Lkw beteiligt waren.

Zur Unfallzeit überquerte ein unbeladener Autotransporter die Gleise im Rangierbereich der Brunecker Straße und wurde von einem Güterzug erfasst. Die Lok und der erste Wagon entgleisten bei dem Unfall. Der Lokführer und der 51jährige Lkw-Fahrer, sowie sein im Fahrzeug befindlicher Enkelsohn blieben unverletzt.

Am Lkw entstanden rund 80.000 Euro und am Zug rund 50.000 Euro Sachschaden. Zur Unfallaufnahme wurden Verantwortliche der Bahn hinzugezogen.
25.07.05

Bei Abbrucharbeiten Nebenhaus demoliert

Nürnberg (ots) Am Montag gegen 10.45 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem kleinen Wohnhaus in die Schweinauer Hauptstraße in Nürnberg gerufen.

Ein Baggerfahrer hatte auf der gegenüberliegenden Hausseite an einem Fabrikgebäude Abbrucharbeiten durchgeführt. Dieses Fabrikgebäude war durch eine Wand mit dem eingeschossigen Wohnhaus verbunden. Als der Baggerführer an mehreren Eisenverstrebungen in der Wand anriss, bewegte sich das Dach und eine tragende Wand des Wohnhauses in seine Richtung. Dabei entstand ein ca. 50 Mal 50 Zentimeter großes Loch in der Wand des Hausflurs. Ein Riss zog sich quer durch das ganze Treppenhaus. Durch herabfallende Steine erlitt eine 34jährige Hausbewohnerin leichte Verletzungen.

Das Wohnhaus ist stark einsturzgefährdet und wurde unter Mitwirkung der Berufsfeuerwehr Nürnberg abgestützt. Die weiteren Ermittlungen zur Verantwortlichkeit hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Unterstützt werden die Ermittler von einem Sachverständigen der Landesgewerbeanstalt. Die Höhe des Schschadens kann noch nicht beziffert werden.
25.07.05
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