Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Fürth: Feuer am Christkindlesmarkt !

Fürth (ots) - Am frühen Mittwoch-Morgen gegen 3 Uhr kam es auf dem Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit zum Brand einer Ausstellerbude.

Bei Beginn der Löscharbeiten durch die Berufsfeuerwehr Fürth hatte das Feuer bereits auf vier weitere Verkaufsstände für Lebkuchen, Textilien, Bastelbedarf und eine rollende Metzgerei übergriffen, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der entstandene Sachschaden liegt bei mindestens 30.000 Euro. Betroffen waren Stände in der Nähe der Gustav-Schickedanz-Straße.

Nach ersten Ermittlungen der Kripo Fürth wurde der Brand in einem Stand für Modeschmuck vorsätzlich gelegt. Möglicherweise wollten der oder die Täter damit die Spuren eines Einbruchs verdecken.

Zeugen die zur fraglichen Zeit im Bereich des Fürther Christkindlesmarkt verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Fürther Polizei, Telefon 0911/75905-224 in Verbindung zu setzen.
07.12.05

Bankräuber nach drei Minuten geschnappt

Nürnberg (ots) Ein Bankräuber in Nürnberg wurde am Mittwoch-Vormittag schon drei Minuten nach der Tat festgenommen!

Um 10.12 Uhr erreichte die Polizeieinsatzzentrale in Nürnberg ein Bankalarm aus der Filiale der Sparkasse Nürnberg in der Ostendstraße/Ecke Wurfbeinstraße. Bereits drei Minuten später konnte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost den Bankräuber verhaften.

Der Bankräuber, ein 23jähriger berufsloser Deutscher, der im Nürnberger Land wohnt, hatte die Filiale betreten und sich mit einer Kapuze sowie einem hochgezogenen Schal maskiert. Er bedrohte drei allein anwesende Bankangestellte mit einer Schusswaffe und forderte mit den Worten "Das ist ein Überfall" die Herausgabe von Bargeld.

Dies sollte ihm in eine eigens mitgeführte schwarze Stofftasche gepackt werden. Nachdem ihm mehrere Tausend Euro in den Stofftasche gepackt worden waren, versuchte er, aus der Bank zu flüchten, konnte jedoch noch am Tatort von der Streife festgenommen werden. Der 23-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.

Seine Schusswaffe, wie sich herausstellte ein ungeladener Schreckschussrevolver, der einer echten Schusswaffe täuschend ähnlich sah, hatte er vor seiner Festnahme bereits abgelegt. Die Beute wurde ebenfalls sichergestellt.

Der Bankräuber wurde dem Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übergeben, wo er bereits ein Geständnis ablegte. Er war bei der Tatausführung allein und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tatort gefahren.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt.
07.12.05

"Rächer" mit Schwert

Fürth (ots) - Am Dienstagmorgen gegen 1.40 Uhr teilte ein aufgeregter Anrufer über Notruf mit, dass er am Rathaus soeben einen Mann mit Schwert habe laufen sehen. Kurze Zeit später konnte der Schwertträger in der Bäumenstraße angetroffen und entwaffnet werden. Bei einer Befragung des an der Stirn blutenden 40-Jährigen äußerte dieser, er sei in der eigenen Wohnung überfallen worden.

Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass der 40jährige "Ritter" einen 31jährigen Bekannten zu Besuch gehabt hatte. Man habe zu zweit rege dem Alkohol zugesprochen und sei dann in Streit geraten. Dabei schlug der 31-Jährige auf seinen Gastgeber ein und verwüstete dessen Wohnung, bevor er das Weite suchte.

Daraufhin bewaffnete sich der 40-Jährige mit dem etwa 1,50 Meter langen Zweihandschwert und wollte sich, wie auch immer, an dem Flüchtigen rächen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der Festnahme durch die Polizei.

Der alkoholisierte Schwertträger wurde bei der Polizei ausgenüchtert, das Schwert sichergestellt. Sein 31jähriger Kontrahent konnte bisher nicht erreicht werden.
06.12.05

Ferkel auf A 6 verloren !

Ansbach (ots) - Mit einer nicht ganz alltäglichen Viecherei musste sich am Montagabend die Autobahnpolizei auf der A 6 Heilbronn - Nürnberg auseinandersetzen.

Aufgeregte Verkehrsteilnehmer hatten kurz nach 18 Uhr mitgeteilt, dass zwischen der Rastanlage Frankenhöhe und der Anschlussstelle Ansbach zahlreiche Borstentiere auf der Fahrbahn auf der Wanderschaft seien. Die herbeigerufenen Streifenbesatzungen konnten tatsächlich noch zwei quiekfidele Ferkel von der Schnellstraße einsammeln und per "Gefangenentransport" der Autobahnmeisterei übergeben. Ein weiteres Schwein bezahlte seinen waghalsigen Ausflug allerdings mit dem Leben. Es rannte vor den Pkw eines 44-jährigen Herriedeners, an dessen Pkw Sachschaden von 2.500 Euro entstand.

Die Polizei sucht nun neben einigen noch "flüchtigen" Schweinen den Fahrer eines nach Zeugenangaben aus Niederbayern stammenden Viehtransporters. Dieser hatte offensichtlich ein halbes Dutzend Hausschweine auf einer Strecke von rund 10 Kilometer "verloren".
06.12.05

Vom Hausdach gestürzt

Wendelstein (ots) Am Montagabend gegen 21.30 Uhr stürzte ein 17jähriger Schüler vom Dach eines Reihenhauses in Wendelstein, Landkreis Roth.

Der Jugendliche verließ das Dachfenster und wollte beim Nachbarn einen CD-Rohling holen. Hierbei rutschte er auf dem vereisten Dach aus und stürzte auf die Terrasse. Der junge Mann wurde ins Klinikum Nürnberg-Süd eingeliefert. Er verletzte sich bei dem Sturz schwer und erlitt mehrere Knochenbrüche. Zunächst bestand Lebensgefahr. Nach Auskunft der Schwabacher Kripo, die die Ermittlungen übernahm, besteht keine Lebensgefahr mehr.
06.12.05

Holzlaster umgestürzt

Schwabach (ots) - Am Montag gegen 22.30 Uhr stürzte an der Anschlussstelle Schwabach-West ein mit Holz beladener Sattelzug um.

Der 41jährige Fahrer aus dem Schwäbischen kam von der B 466 und wollte an der Anschlussstelle Schwabach-West auf die A 6 in Richtung Amberg einfahren. In der Kreisfahrbahn kippte zunächst der Sattelauflieger auf Grund überhöhter Geschwindigkeit um und zog die Zugmaschine mit sich. Die Ladung, bestehend aus fünf Meter langen Baumstämmen, rollte über die gesamte Fahrbahn, so dass die Anschlussstelle Schwabach-West für die Bergungsarbeiten gesperrt werden musste.

Zunächst versuchte die Holzfirma die Bergung in Eigenregie zu bewerkstelligen, was jedoch misslang. Ein professioneller Bergungsdienst richtete Lkw und Sattelauflieger auf, die Ladung musste auf einen anderen Lkw umgeladen werden. Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Das Technische Hilfswerk Schwabach unterstützte die Bergungsarbeiten, indem es die Unfallstelle ausleuchtete. Gegen 02.00 Uhr konnte die Anschlussstelle Schwabach-West für den Verkehr wieder freigegeben werden.
06.12.05
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