Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Arbeiter starb

Gunzenhausen. Bei Bauarbeiten in Mooskorb (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) hat sich am Samstag-Morgen ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein 79jähriger Mann erlitt bei Bauarbeiten tödliche Verletzungen.

Gegen 7.45 Uhr ging die Meldung über den Unfall im Gunzenhausener Gemeindeteil Mooskorb ein. Der 79jährige Mann befand sich bei Bauarbeiten im Schwenkbereich eines Kleinbaggers und wurde bei den Arbeiten mit der Baggerschaufel am Kopf getroffen.


Der Mann erlitt hierbei so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.
16.07.23

Radlader gestohlen

Spardorf. Zwischen Freitagmittag und Montagmorgen entwendeten Unbekannte einen Radlader in Spardorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Die unbekannten Täter verschafften e Zugang zu dem umzäunten Baustellenbereich in der Buckenhofer Straße. Von dort entwendeten sie einen gelben Volvo Radlader. Die Baumaschine hat einen Zeitwert von etwa 50.000 Euro.


Die Ermittler der Erlangener Kriminalpolizei gehen davon aus, dass die Täter den Radlader vom Gelände fuhren und anschließend auf ein Transportfahrzeug luden. Die Kripo bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112–3333.
11.07.23

Hitlergruß gezeigt

Erlangen. Am Freitagabend zeigte ein 41jähriger Mann in der Erlangener Innenstadt den Hitlergruß und beschimpfte Passanten. Polizisten nahmen den Mann in Gewahrsam.

Gegen 18.30 Uhr meldeten Passanten über den Notruf den offenbar betrunkenen Mann, der im Bereich Altstadtmarktpassage Passanten anpöbeln und teils rassistisch beleidigen soll. Außerdem habe der Mann den Hitlergruß gezeigt.


Eine Streife der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt nahm den Mann vor Ort in Gewahrsam. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
02.07.23

Lotto-Laden überfallen

Erlangen. Am Mittwochabend überfielen zwei bislang unbekannte Männer ein Lotto-Geschäft in Erlangen-Sieglitzhof.

Gegen 18 Uhr betraten zwei maskierte und mit Schlagstöcken bewaffnete Personen den Verkaufsraum eines Schreibwaren- und Lotto-Geschäfts in der Langen Zeile. Sie bedrohten das Verkaufspersonal und forderten die Herausgabe von Bargeld.

Die beiden Räuber erbeuteten mehrere hundert Euro Bargeld und flüchteten in Richtung Von-Boul-Straße.


Beschreibung:
  • beide etwa 20 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß, maskiert mit Sturmhauben. Beide waren mit einer dunklen Jogginghose und einem dunklen, langärmligen Oberteil bekleidet. Beide führten einen Schlagstock mit sich
Die Erlangener Kriminalpolizei hat die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen am Tatort übernommen und bittet um Hinweise unter Telefon 0911/21123333.
22.06.23

Stau verursacht

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag musste die autobahn A 73 wegen einer psychisch auffälligen Frau kurzfristig gesperrt werden.

Gegen 14.15 Uhr verständigte ein Zeuge über Notruf die Polizei und meldete eine Frau, die während der Fahrt aus ihrem Fahrzeug spuckte und lautstark andere Verkehrsteilnehmer anpöbelte und bedrohte.

Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-West versuchten daraufhin, die Frau, die in Richtung Erlangen auf dem Frankenschnellweg fuhr, anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Da die 62jährige Frau den Weisungen zur Anhaltung keine Folge leistete, mussten die eingesetzten Kräfte den Verkehr herunterbremsen und die Fahrzeugführerin zum Anhalten bringen, was erst zwischen den Anschlussstellen Steinach und Eltersdorf gelang.


Die Beamten mussten die Frau dann aus dem Fahrzeug holen, da sie sich weigerte auszusteigen. Dazu musste die Autobahn in Fahrtrichtung Erlangen kurzfristig gesperrt werden.

Die Fahrerin befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Daher nahmen die Polizeibeamten sie in Gewahrsam. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde sie wieder entlassen.

Gegen 22 Uhr griffen Polizisten die Frau allerdings im Bahnhofsbereich wieder auf, weil sie sich nur auf allen vieren fortbewegte. Da sich die Dame den Anweisungen der Beamten erneut widersetzte und durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machte, wurde sie erneut in Gewahrsam genommen.
14.06.23

Tortur für Tiere

Lauf. Beamte der Verkehrspolizei Feucht und der Autobahnpolizeistation Parsberg stoppten am Dienstag in den frühen Morgenstunden im Bereich Lauf einen Tiertransporter.

Der Sattelzug war mit 160 Zuchtkälbern beladen und auf dem Weg von Baden-Württemberg an die Ostsee. Die durchschnittlich sechs Wochen jungen Tiere hätten maximal acht Stunden transportiert werden dürfen, was jedoch wegen der langen Wegstrecke und den Lade- und Entladezeiten tatsächlich erheblich mehr Zeit in Anspruch genommen hätte.

Die Rufbereitschaft des zuständigen Veterinäramts ordnete die sofortige Umkehr des Transports zum 120 Kilometer entfernten Beladeort an. Den 34jährigen Fahrer und dessen Chef erwartet nun eine Anzeige wegen der Zuwiderhandlung gegen das Tiertransportrecht und ein entsprechendes Bußgeld.


In den Abendstunden des gleichen Tages wurde ein Ferkeltransport kontrolliert. Der war mit 625 Spanferkeln beladen und auf dem Weg von Leipzig nach Baden-Württemberg. Bei der Kontrolle im Bereich Nürnberg konnte der Fahrer nicht alle erforderlichen Papiere vorzeigen. Bei der Überprüfung der Ladefläche wurde ein verendetes Ferkel entdeckt, das unter einer Absperrtrennwand eingeklemmt war. Den Fahrer dieses Transports erwartet ebenfalls eine Anzeige nach der Tierschutztransportverordnung
07.06.23
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