Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Autofahrer ausgeraubt

Nürnberg. Am Sonntag-Morgen soll es im Nürnberger Westen zu einem Angriff auf einen Autofahrer gekommen sein.

Nach Angaben des ortsunkundigen Mannes fuhr er zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr mit einem weißen Kleintransporter der Marke Citroen mit Weidener Zulassung vom Nürnberger Großmarkt in Richtung Wittekindstraße. Auf dem Weg dorthin will er die Orientierung verloren und sich deshalb verfahren haben. Seinen Angaben nach fragte er einen Passanten am Straßenrand nach dem Weg. Dieser soll ihm spontan die Mitfahrt und somit die persönliche Lotsung in die Wittekindstraße angeboten haben.

Der Mann soll ihn dann während der Fahrt plötzlich mit einem Messer bedroht, den vorderen Teil des Citroens durchsucht und letztlich die Geldbörse mit einem geringen Geldbetrag geraubt haben. Im Anschluss daran ließ er sich nach Langwasser fahren und soll dort ausgestiegen sein. Der Mann aus Weiden blieb unverletzt.

Die Kripo Nürnberg sucht nun Zeugen, die das Fahrzeug (weißer Citroen Jumper mit dem Kennzeichen WEN-IF 1) zwischen dem Nürnberger Großmarkt in der Leyher Straße und der Wittekindstraße (Seitenstraße der Sigmundstraße), möglicherweise auch im Stadtteil Langwasser gesehen haben.

Inzwischen liegt der Kriminalpolizei eine Beschreibung des unbekannten Täters vor:
  • etwa 28 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schlank, bekleidet mit hellgrüner Jacke, sprach deutsch mit ausländischem Akzent
Hinweise an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333.
21.11.17

Verwandte bedroht

Nürnberg. Ein 20jähriger Nürnberger bedrohte am Sonntag Familienangehörige mit einem Messer und forderte Geld. Die Polizei nahm den jungen Mann kurze Zeit später am Hauptbahnhof fest.

Gegen 12.20 Uhr forderte der Mann in einem Mehrfamilienhaus im Nürnberger Osten Geld von Familienangehörigen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, bedrohte er die Opfer mit einem Messer. Als weitere Familienmitglieder zu Hilfe kamen, flüchtete der Mann ohne Beute. Die Opfer blieben unverletzt.

Kurz vor 13 Uhr teilten Zeugen des Vorfalls mit, dass sich der Mann in einer S-Bahn befinden soll. Wenig später nahmen Beamte der Bundespolizei den Tatverdächtigen in einem S-Bahn-Zug am Nürnberger Hauptbahnhof fest.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird er dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
20.11.17

Knipser im Damen-Klo

Nürnberg. Am Samstagvormittag fotografierte ein 31jähriger Mann Frauen in einer Damentoilette in der Nürnberger Innenstadt. Der Mann konnte festgenommen werden.

Gegen 10 Uhr teilte ein Angestellter eines Kaufhauses in der Nürnberger Innenstadt der Polizei mit, dass er einen Mann festhalten würde, der sich in der Damentoilette aufhielt. Der Unbekannte sei dem Angestellten schon mehrmals aufgefallen. Als der Mann die Damentoilette verließ, wurde er von dem Angestellten zur Rede gestellt.


Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellte fest, dass der 31jährige Mann offensichtlich mit seinem Mobiltelefon unter den Toilettentüren hindurch Bilder von bislang unbekannten Frauen fertigte.

Der Mann wurde festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen eingeleitet. Mögliche geschädigte Frauen oder Tatzeugen sollen sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333 in Verbindung setzen.
19.11.17

Aus Feuer gerettet

Fürth. Am Freitagnachmittag ereignete sich ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Fürther Innenstadt. Ein aufmerksamer Nachbar verhinderte Schlimmeres.

Gegen 16.30 Uhr bemerkt ein 54jähriger Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Angerstraße starke Rauchentwicklung aus der darunterliegenden Wohnung. Er verständigte zunächst die Rettungsleitstelle und verschaffte sich dann Zutritt in die Brandwohnung.

Dort löschte er das Feuer in der Küche und brachte seinen 69jährigen Nachbarn aus der stark verrauchten Wohnung in das Treppenhaus. Hier wurden die beiden Personen von der zuerst am Brandort eintreffenden Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth angetroffen. Drei weitere Bewohner (52, 22 und 20 Jahre alt) des Hauses mussten von der Fürther Feuerwehr mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen geborgen werden.

Alle Personen kamen wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte angebranntes Kochgut für das Entstehen des Feuers verantwortlich sein.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro.
18.11.17

Sexueller Übergriff

Nürnberg. Am Donnerstag-Abend ereignete sich in der Nürnberger Südstadt ein sexueller Übergriff auf eine junge Frau.

Gegen 23.25 Uhr war die Frau auf der südlichen Seite des Melanchthonplatzes unterwegs, als sie ein unbekannter Täter angriff und zu Boden brachte. Anschließend berührte sie der Mann unsittlich und versuchte, sie verbal zum Schweigen zu bringen.

Die Frau rief jedoch laut um Hilfe, woraufhin Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden. Der Täter ließ daraufhin vom Opfer ab und flüchtete über den Melanchthonplatz in unbekannte Richtung.

Beschreibung des Täters:
  • etwa 50 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, bekleidet mit einem roten Pullover, sprach hochdeutsch
Hinweise an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911 2112-3333.
17.11.17

Widerstand geleistet

Nürnberg. Ein 27jähriger Wohnsitzloser aus Osteuropa leistete am Mittwoch-Abend gleich mehreren Beamten der Polizei heftigen Widerstand.

Der Mann hielt sich gegen 23.30 Uhr vor einem Anwesen in der Allersberger Straße auf, als eube Polizeibeamtin, die privat unterwegs war, an ihm vorbeilaufen wollte. Sie wurde von mehreren Kollegen, die ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt außer Dienst waren, begleitet.

Der Mann sprach die Kollegin an und bat sie um Feuer. Als sie diese Bitte ablehnte schlug ihr der Mann unvermittelt mit dem Fuß an den Körper. Zwischenzeitlich kamen weitere Kollegen hinzu, die teilweise ebenfalls geschlagen wurden. Der 27jährige Mann, der inzwischen wusste, dass er es mit Polizeibeamten aufgenommen hatte, leistete im Verlauf des Gerangels und der bevorstehenden Festnahme erhebliche Gegenwehr. Erst mit vereinten Kräften war es möglich, den Mann zu beruhigen und letztlich zur Dienststelle zu transportieren.

Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Gegen den Beschuldigten wird wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und illegalen Aufenthalts in Deutschland ermittelt. Dieser Tatbestand ergab sich im Zuge der weiteren Ermittlungen.
16.11.17
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