Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Frau eingeklemmt

Fürth (ots)Am Mittwoch-Vormittag ereignete sich in der Hans-Vogel-Straße ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 61jährige Frau schwere Verletzungen erlitt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Kurz nach 10.30 Uhr befuhr ein 33jähriger Mann mit seinem Audi die Hans-Vogel-Straße in Richtung Nürnberg. Auf Höhe eines Geschäfts für Polstermöbel fuhr er auf den Fiat Punto der 61jährigen Frau auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat in einen am Fahrbahnrand parkenden Mercedes geschleudert.

Bei dem Unfall wurde die 61jährige Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie mit technischem Gerät aus dem Auto befreien. Wegen ihrer schweren Verletzungen brachte sie der Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt über 10.000 Euro geschätzt.
26.04.17

Flüchtlinge bedrängt

Herzogenaurach (ots) Vier junge Syrer sollen am späten Samstagabend von mehreren noch unbekannten Tätern in Herzogenaurach beleidigt und mit Autos bedrängt worden sein.

Nach jetzigem Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden die vier Heranwachsenden gegen 22 Uhr an der Bushaltestelle 'Erlanger Straße' mit drei Fahrzeugen bedrängt. Eines der Autos soll dabei sehr nahe an die kleine Gruppe herangefahren sein, so dass ein 16jähriger Syrer nach hinten ausweichen musste und sich dabei leicht an der Hand verletzte.

Die Autos sollen mit mehreren Personen besetzt gewesen sein, von denen sich mindestens eine scheinbar als Polizist ausgab und die Ausweispapiere der Syrer verlangte. Alle neun Fahrzeuginsassen, darunter auch Frauen, seien ausgestiegen und hätten die Flüchtlinge beleidigt. Als dann einer der Täter offenbar auch noch seine Faust zum Schlag erhob, traten die bedrängten Syrer die Flucht in Richtung 'An der Schütt' an und wurden nach eigenen Angaben noch über eine längere Wegstrecke von den Tätern in ihren Autos verfolgt.

Dabei sei es auch zu einer leichten Berührung zwischen einem der Fahrzeuge und einem Opfer gekommen, das jedoch unverletzt blieb und sich wie auch die anderen Syrer in Sicherheit bringen konnte.

Die alarmierten Beamten der Polizeiinspektion Herzogenaurach lösten daraufhin unverzüglich eine Tatortbereichsfahndung aus, konnte die Gruppe der Töter aber nicht mehr antreffen.

Wegen des mutmaßlich fremdenfeindlichen Vorfalls ermittelt nun das zuständige Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 0911/2112 3333.
25.04.17

Staus am Kreuz

Feucht / Schwabach / Roth (ots) Am Montag-Vormittag ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der BAB 6 im Bereich des Autobahnkreuzes Nürnberg-Süd.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 31jähriger LKW-Fahrer gegen 11 Uhr mit seinem Sattelzug die Autobahn A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn. Kurz nach dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd fuhr er auf ein Stauende auf und kollidierte dort mit einem verkehrsbedingt stehendem Lastwagen. Ein auf diesem Lastkraftwagen transportierter Container wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn geschleudert und blockierte dort die Fahrbahn. Durch das Unfallgeschehen wurde der Lastwagen auf einen weiteren vor ihm stehenden Sattelschlepper gedrückt.


Der unfallverursachende Lastkraftwagen wurde nach links abgewiesen und kam auf der mittleren und linken Fahrspur zum Stehen. Der 31jährige Fahrer wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 44jährige Fahrer des mit dem Container beladenen Lastwagens wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut.

Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Wegen der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn bis 13.45 Uhr komplett gesperrt.
24.04.17

Mit Armbrust geschossen ?

Zirndorf (ots) Am frühen Samstagmorgen sorgte ein 31jähriger Mann in Zirndorf für einen größeren Polizeieinsatz.

Dem ganzen gingen zwischen Mitternacht und 1 Uhr zwei Polizeieinsätze wegen ruhestörender Musik aus einem Wohnhaus in der Hirtenackerstraße voran.

Als die Beamten gegen 2:30 Uhr wegen erneut laut spielender Musik ein drittes Mal bei dem 31jährigen Mann vorsprachen, zog sich der ins Obergeschoss zurück und drohte bei Betreten des Hauses auf die Beamten zu schießen.

Mit weiteren Unterstützungskräften umstellten die Polizeibeamten das Wohnhaus und sicherten den Gefahrenbereich ab. Währenddessen drohte der Mann erneut mehrfach lautstark die Einsatzkräfte erschießen zu wollen und beleidigte Nachbarn und Beamte. Zwischenzeitlich hatte sich der 31jährige Mann ins Erdgeschoss begeben, hielt eine Armbrust im Anschlag und zielte in Richtung der Einsatzkräfte.

Nach Androhung des polizeilichen Schusswaffengebrauchs zog sich der Mann abermals ins Obergeschoss zurück. Kurz darauf kam er wieder ins Erdgeschoss und stellte sich den Beamten. Er ließ sich widerstandlos festnehmen. Der Einsatz von mittlerweile angeforderten Spezialkräften war nicht mehr nötig.

Bei einer anschließenden Absuche des Grundstücks konnten mehrere Armbrustpfeile in einem Bereich aufgefunden werden, in dem sich zuvor Beamte während der Umstellung aufgehalten hatten. Ob diese Pfeile gezielt auf die Beamten abgeschossen wurden, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Der stark alkoholisierte Mann wurde zunächst zur Dienststelle gefahren. Dort erfolgte eine Blutentnahme durch einen Arzt. Wegen seines "psychisch ungeordneten Zustandes" kam er zur Behandlung in eine Fachklinik.
23.04.17

Fußtritte gegen Kopf

Nürnberg (ots) In der Nacht auf Freitag wurde ein 22jähriger Mann in der Königstorpassage Opfer eines massiven Angriffs zweier Männer. Die Polizei nahm zwei dringend tatverdächtige Personen fest.

Der verletzte Mann wandte sich an die Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof und gab an, kurz zuvor von zwei ihm unbekannten Männern in der Königstorpassage angegriffen worden zu sein. Der 22jährige Mann hatte bei dem Angriff diverse Verletzungen im Kopfbereich erlitten, die anschließend in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Die Polizei stellte über die Aufnahmen einer Überwachungskamera fest, dass das Opfer zunächst gegen 1:15 Uhr von zwei Männern niedergeschlagen wurde. Nachdem die beiden Täter anschließend gezielte Fußtritte gegen den Kopf ihres am Boden liegenden Opfers ausgeführt hatten, flüchteten sie. Ein unbeteiligter Zeuge (21 Jahre alt) versuchte zwar, den beiden Angreifern zu folgen, wurde dabei jedoch von einem der beiden ebenfalls mit Schlägen attackiert und leicht verletzt.

Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen nach den beiden Tätern ein. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm im Zuge dieser Fahndung kurz darauf einen 25jährigen Tatverdächtigen im Stadtgraben fest. Den zweiten Tatverdächtigen erkannte die Einsatzzentrale der Polizei um kurz nach 4 Uhr wiederum auf einer Überwachungskamera der Königstorpassage. Beamte der Bundespolizei konnten daraufhin einen 26jährigen Mann im Hauptbahnhof festnehmen. Als der aggressive Mann von Polizisten zum Streifenwagen geführt wurde, setzte er sich unter anderem mit Fußtritten zur Wehr. Ein 26jähriger Streifenbeamter der Inspektion Nürnberg-Mitte wurde dabei von einem der Tritte getroffen, blieb jedoch weiterhin dienstfähig.

Gegen die beiden festgenommenen Männer leitete die Polizei wegen des Angriffs in der Königstorpassage ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die genauen Hintergründe des Übergriffs sind derzeit noch unklar.
22.04.17

Teure Geige wieder da

Nürnberg (ots) Jetzt konnte der Diebstahl einer wertvollen Geige im August letzten Jahres in der Nürnberger Innenstadt geklärt werden. Im Verdacht stehen zwei Männer im Alter von 39 und 48 Jahren, die bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft sitzen.

Ein Künstler, der im Rahmen des Bardentreffens in Nürnberg musizierte, hatte die Geige von hohem Wert in der Königstraße kurz abgestellt, um wenig später feststellen zu müssen, dass sein Instrument verschwunden war.

Der Diebstahl dieser besonderen Geige mit einer Geigenschnecke in Form eines menschlichen Kopfes konnte nun geklärt werden.

Die zwei Beschuldigten gerieten in den Fokus des zuständigen Fachkommissariats, nachdem bei einem von ihnen die gestohlene Geige im Februar 2017 aufgefunden worden war. Sie konnte dem Besitzer in der Zwischenzeit zurückgegeben und die beiden mutmaßlichen Täter im Zuge von umfangreichen Ermittlungen überführt werden.

Die Männer zeigten sich gegenüber der Polizei zwar nicht geständig, die erdrückende Beweislast spricht allerdings gegen sie und führte zur Einleitung eines entsprechenden Verfahrens.
21.04.17
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