Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Behinderung vorgetäuscht

Nürnberg. Ein osteuropäischer Bettler mit vorgetäuschter Bewhinderung fiel am Dienstag-Nachmittag einer Zivilstreife der Nürnberger Polizei in der Fußgängerzone auf.

Mit einer Krücke unter dem Arm bettelte der 26jährige Mann Passanten um Geld an. Schon kurz darauf schöpfte die Streife den Verdacht, die Körperbehinderung sei nur vorgetäuscht.

Bei der Kontrolle.stellte sich tatsächlich heraus, dass der Mann nicht auf eine Krücke angewiesen ist. Außerdem ergab sich der Verdacht, dass die Gehhilfe gestohlen war.

Der Bettellohn, ein geringer Geldbetrag, wurde ebenso wie die Krücke sichergestellt. Auf dem Weg zur Dienststelle lief der Mann plötzlich ohne Probleme.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg musste der Mann einen Zustellungsbevollmächtigten benennen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Betruges und des Diebstahls geringwertiger Sachen ermittelt.
15.11.17

Speed entdeckt

Erlangen. Bei einer Kontrolle an der Rastanlage Aurach-Nord fand die Erlangener Verkehrspolizei am Montagnachmittag über 35 Gramm Amphetamin.

Der Besitzer stand offensichtlich selbst unter dem Einfluss von Drogen und leistete gegen die Sicherstellung des Rauschgifts Widerstand.

Der Mann war sichtlich nervös, als ihn eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen an einem geparkten Auto antraf. Der 53jährige Mann wartete offenbar auf seine Mitfahrer und versuchte bei seiner Kontrolle eine Metalldose in der Hose verschwinden zu lassen.

In der Dose befand sich nur das Amphetamin, sondern auch eine Handvoll Ecstasy-Tabletten und ein Potenzmittel.

Der 53jährige verweigerte die Herausgabe der Dose und versuchte sich zu widersetzen, indem er sich tatkräftig gegen seine Festhaltung wehrte. Er probierte sogar den Inhalt der Dose zu schlucken und musste von den Gesetzeshütern mit Handfesseln fixiert werden.

Nun erwartet den Mann nicht nur ein Ermittlungsverfahren wegen der mitgeführten Betäubungsmittel, sondern auch wegen des Verdachts des Widerstands.
14.11.17

Treppe hinuntergestoßen

Fürth. Eine handfeste Auseinandersetzung, die sich bereits Ende Oktober in der Fürther Südstadt zugetragen hat, endete mit dem Erlass zweier Haftbefehle. Die Mordkommission der Kripo Fürth ermittelt.

Die Polizei erfuhr erst einige Tage danach von der Tat. Wie die aktuellen Ermittlungen nun darlegen, fand die Auseinandersetzung am 22.Oktober in der Leyher Straße in Fürth statt. Demnach geriet ein 45jähriger Mann mit zwei Mitbewohnern eines Mehrfamilienhauses (29 und 51 Jahre alt) aus noch immer unklaren Gründen zunächst in einen verbalen Streit.

Danach sollen die beiden Bewohner den Mann mehrfach geschlagen und mehrere Treppen hinuntergestoßen haben. Dadurch erlitt der Mann erhebliche Verletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt wurden. Nach ärztlicher Diagnose bestand zeitweise Lebensgefahr.

Die beiden Beschuldigten wurden jetzt vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erließ ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Fürth Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
13.11.17

Verletzt zurückgelassen

Fürth. Im Stadtteil Poppenreuth kam es Samstagabend zu einem Verkehrsunfall an dem ein Auto und ein Fahrrad beteiligt waren. Während der bislang unbekannte Autofahrer sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, blieb der Fahrradfahrer (27) leicht verletzt zurück.

Der 27jährige Radler war auf der Hans-Vogel-Straße in Richtung Ronhof unterwegs und wollte die Kreuzung mit der Poppenreuther Straße geradeaus überqueren. Ein entgegenkommender dunkler SUV - möglicherweise ein VW Touareg oder Tiguan - bog nach links in die Poppenreuther Straße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Der Geländewagen verzögerte kurz und fuhr dann weiter.


Nähere Angaben zum Fahrer oder zum Kennzeichen des SUV liegen nicht vor. Der Wagen könnte hinten rechts eine Beschädigung aufweisen. Am Fahrrad entstand Sachschaden in Höhe von 200 Euro.

Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth bittet um Hinweise unter Telefon 0911/973997-171.
12.11.17

Junger Mann beraubt

Nürnberg. Am Freitagabend sollen im Nürnberger Stadtteil Steinbühl drei oder vier Unbekannte einen jungen Mann (20) ausgeraubt haben.

Der Mann kam zur Polizeiinspektion Nürnberg-West und erstattete vier Stunden nach dem Raub Anzeige. Bei seiner Vernehmung durch den Kriminaldauerdienst Mittelfranken hielt er sich seinen Angaben zufolge gegen 17.30 Uhr allein in der Parkanlage am Budapester Platz auf als er von einem der Täter angesprochen wurde.

Im weiteren Verlauf seien ihm Schläge angedroht worden. Der Schüler musste seine Jacke, Schuhe, die Armbanduhr und sein Handy aushändigen.

Eine genauere Beschreibung der Täter kann das Opfer nicht abgeben. Sie hätten Kapuzen aufgehabt und "ausländisch" gesprochen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken bittet um Hinweise unter Telefon 0911/21123333.
11.11.17

Rollstuhlfahrer vermißt

Bad Windsheim. Seit Mittwochnacht wird ein junger Rollstuhlfahrer (25) aus Ippesheim vermisst.

Der 25jährige Mann, der gegen 1 Uhr sein Elternhaus verlassen hatte, ist mit einem Rollstuhl unterwegs und auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich in hilfloser Lage befindet.

Mit Bekanntwerden seines Verschwindens leitete die Polizeiinspektion Bad Windsheim umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Unter anderem kamen die Rettungshundestaffel, ein Polizeihubschrauber, Polizeidiensthunde und mehrere Streifen zum Einsatz. Bislang ohne Erfolg.

Der Vermisste ist mit einer grauen Steppjacke mit gelbem Innenfutter bekleidet. Hinweise zum Aufenthalt des Gesuchten nehmen die Polizeiinspektion Bad Windsheim unter Telefon 09841 6616-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktualisierung: Der als vermisst gemeldete junge Mann konnte am Freitag in der Nacht nach einem Hinweis aus der Bevölkerung im Ortsgebiet Ippesheim von einer Polizeistreife wohlbehalten angetroffen werden.
10.11.17
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