Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Ehefrau attackiert

Erlangen. Am Samstagnachmittag eskalierte ein Streit eines Ehepaares im Erlangener Stadtteil Alterlangen. Die Mordkommission ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Gegen 13 Uhr kam es zu dem Streit zweier Eheleute in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Dabei griff der 32jährige Mann seine Frau mit einem Messer an. Die Frau wurde durch die Abwehr des Angriffs glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte aus der Wohnung flüchten.

Nachbarn, die auf den Streit aufmerksam wurden, kamen der Frau zu Hilfe und verständigten die Polizei.


Eine Streifenbesatzung nahm den 32jährigen Mann vor Ort widerstandslos fest. Die Ehefrau wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Die Erlanger Mordkommission führt nun die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
16.11.20

Haus in Flammen

Erlangen. In einem Mehrfamilienhaus in der Naturbadstraße brach am späten Freitagabend ein Feuer aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 22.40 Uhr war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in der Küche im ersten Stock des Anwesens ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen aus dem Küchenfenster bereits Flammen und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Die Bewohner waren bereits selbständig aus dem Haus ins Freie geflüchtet.


Die Erlangener Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Der entstandene Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro belaufen. Die Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus können derzeit nicht mehr betreten werden und so wurden alle Bewohner zunächst in einem nahegelegenen Gasthof untergebracht.

Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Erlanger Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
15.11.20

Jugendlicher mit Waffe

Erlangen. Mehrere Mitteilungen über einen verdächtigen Mann mit einer Schusswaffe lösten am Samstagvormittag einen Großeinsatz der Polizei in Forchheim und dem nahegelegenen Baiersdorf aus. Wie sich inzwischen herausstellte, war ein Jugendlicher mit einer Softairwaffe durch das Stadtgebiet gelaufen.

Gegen 10.30 Uhr bemerkten Zeugen in Baiersdorf und Forchheim den verdächtigen Fußgänger in Richtung Stadtmitte Forchheim laufen. Dabei trug der Mann deutlich sichtbar eine Langwaffe bei sich. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe oder um eine Spielzeugwaffe handelte, stand zunächst nicht fest.


Zahlreiche Polizeistreifen aus Forchheim und der umliegenden Dienststellen fahndeten sofort nach dem Mann, von dem Zeugen Handyfotos gefertigt hatten. Auch ein Polizeihubschrauber und Spezialeinsatzkräfte waren zur Unterstützung im Einsatz. Die Bundespolizei hatte vorsorglich den Bahnhof in Forchheim gesperrt.

Kurz nach 13 Uhr stellte sich im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 14 Jahre alten Jugendlichen handelt, der mit der Softairwaffe, die einer echten Maschinenpistole täuschend ähnlich sieht, zu einem Bekannten im Forchheimer Stadtgebiet unterwegs war.
14.11.20

Autofahrer starb

Ansbach. am Freitag-Abend ereignete sich auf der Autobahn A 6 in Fahrtrichtung Amberg zwischen den Anschlussstellen Ansbach und Lichtenau ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Kleintransporters tödlich verletzt wurde.

Kurz nach 21 Uhr musste der Fahrer wegen eines Staus abbremsen und kam hinter einem Lastauto auf der rechten Spur zum Stehen. Ein hinter dem Kleintransporter fahrender Lastwagen konnte aus ungeklärter Ursache nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf den Kleintransporter auf und schob diesen unter den davorstehenden Laster.


Dabei wurde der Fahrer des Kleintransporters im Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt.
13.11.20

Verletzte bei Brand

Schwabach. Am Mittwoch-Abend kam zu einem Brand in einem Schwabacher Mehrfamilienhaus, bei dem fünf Personen verletzt wurden.

Zwischenzeitlich geht die Kriminalpolizei Schwabach davon aus, dass dem Ausbruch des Feuers eine fahrlässige Brandstiftung zugrunde liegt.

Gegen 21 Uhr war in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Hördlertorstraße ein Feuer ausgebrochen. Fünf Bewohner des Hauses erlitten leichte Verletzungen. Sie mussten wegen einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.


Die betroffene Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte vollständig aus. Den entstandenen Schaden schätzen die Ermittler der Schwabacher Kriminalpolizei nach Begutachtung des Brandortes auf rund 90.000 Euro.

In Bezug auf die Brandursache richten sich die polizeilichen Ermittlungen zwischenzeitlich gegen den Bewohner der Brandwohnung. Der hatte bei dem Brand ebenfalls eine Rauchgasvergiftung davongetragen, konnte jedoch aus seiner Wohnung gerettet werden.

Die Brandermittler gehen davon aus, dass der Mann mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen ist und so das Feuer in seiner Wohnung selbst verursacht hat. Er muss sich nun wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Brandstiftung verantworten.
12.11.20

Passanten attackiert

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag ging ein 40jähriger Mann scheinbar wahllos auf Passanten in der Nähe des Nürnberger Aufseßplatzes los.

Der Mann befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde von der Polizei festgenommen.

Gegen 12.30 Uhr gingen gleich mehrere Notrufe bei der Polizeieinsatzzentrale ein, wonach im Bereich Pillenreuther Straße / Wölckernstraße ein aggressiver Mann scheinbar wahllos auf Passanten losgehen würde. Mehrere Streifen fuhren daraufhin in die Nürnberger Südstadt und nahmen den 40jährigen Mann fest. Er wurde in fachärztliche Behandlung übergeben.


Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Drei der angegriffenen Passanten – ein 37jähriger Mann sowie eine 35jährige und eine 55jährige Frau – wurden leicht verletzt. Zeugen berichteten jedoch, dass noch weitere Personen von dem Mann körperlich angegangen worden sind.

Die Ermittler der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd baten weitere Opfer und Zeugen, sich unter Telefon 0911/9482114 zu melden.
11.11.20
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