Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Eigene Schule angezündet

Fürth. Ein 18jähriger Schüler hat offenbar am 27. November eine Ausweichunterkunft seiner Schule angezündet (wir berichteten).

Der Rettungsdienst musste etliche Schüler und Lehrer wegen Rauchgasvergiftungen behandeln, teilweise auch in Krankenhäuser zur ärztlichen Behandlung fahren.


Bereits kurze Zeit nach den Löscharbeiten übernahmen die Spezialisten des Fürther Fachkommissariats für Branddelikte die Ermittlungen in der Schule in der Kapellenstraße. Die Spurenlage ergab, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war.

Die intensiven Ermittlungen führten nun auf die Spur eines Tatverdächtigen. Ein 18jähriger Schüler legte nach eingehender Vernehmung vor den Beamten ein umfangreiches Geständnis ab. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.
07.12.18

Wohnung in Flammen

Fürth. Am frühen Donnerstagmorgen kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Fürth zu einem Wohnungsbrand. Etwa ein Dutzend Personen erlitten Verletzungen durch Rauchgasintoxikation.

Gegen 2 Uhr teilte die Integrierte Leitstelle der Einsatzzentrale mit, dass es in einer Erdgeschosswohnung in der Leyher Straße in Fürth brennen soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen sichtbar aus einem Fenster im Erdgeschoss.


Die Feuerwehr Fürth war mit einem Großaufgebot vor Ort und führte umfangreiche Löscharbeiten durch. Mehrere Personen mussten durch den Einsatz der Drehleiter gerettet werden. Für die Einsatzdauer musste die Unterführung in der Jakobinenstraße kurzzeitig gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss aus. Elf Menschen erlitten Verletzungen durch Rauchgasintoxikation und mussten vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt werden. Acht Personen kamen vorsorglich zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte erste Ermittlungen vor Ort durch. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
06.12.18

Räuber scheiterten

Nürnberg. Am Montagnachmittag versuchten unbekannte Täter einen 64jährigen Passanten zur Herausgabe von Bargeld zu erpressen.

Gegen 16.40 Uhr lief der Mann von der Bushaltestelle Marthweg kommend auf dem Waldweg am Klosterbach. Zwei unbekannte Männer griffen ihn unvermittelt an, sprühten ihm eine unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht und forderten ihn auf, sein Bargeld auszuhändigen.

Als das Opfer um Hilfe rief und wegrannte, ließen die Angreifer von ihm ab und flüchteten.


Beschreibung der Täter:
  1. Täter: etwa 35 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß, dunkle Haare, schmale Figur, längliches Gesicht, dunkel gekleidet
  2. Täter: etwa 35 Jahre alt, normale Figur, bekleidet mit dunkler Hose mit weißen Streifen
Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach den Räubern. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung. Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.

Zeugen sollen sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333 in Verbindung setzen.
05.12.18

Silo in Flammen

Ansbach. Am Montag-Morgen brach aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer in einem Spänesilo einer Schreinerei in Frommetsfelden aus. Verletzt wurde niemand.

Gegen 5 Uhr wurde der Brand bemerkt und Polizei und Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachgiebel des Silos bereits im Vollbrand. Das Feuer konnte jedoch schnell gelöscht werden, der Schwelbrand im Innern des Silos gestaltete sich dann doch etwas schwieriger. Angrenzende Gebäude waren jedoch nicht betroffen.

Beamte der Ansbacher Kripo haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen kann Brandstiftung ausgeschlossen werden und die Ursache dürfte in einem technischen Defekt liegen.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt.
04.12.18

Kiloweise Drogen

Nürnberg. Umfangreiche Ermittlungen des Rauschgiftkommissariates der Nürnberger Kriminalpolizei rund um den Nürnberger Hauptbahnhof führten seit Mitte 2016 zu über 200 Ermittlungsverfahren gegen 135 Beschuldigte und der Sicherstellung von mehreren Kilogramm Heroin, Opium und Marihuana sowie einer größeren Menge Bargeld.


Die näheren Hintergründe will Polizei und Staatsanwaltschaft im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgeben
03.12.18

Schule angezündet

Fürth. Wie berichtet brach am Dienstag gegen 8.45 Uhr in einer Schule in Fürth ein Brand in einer Toilette des ersten Stockwerks der Schule in der Kapellenstraße aus.

Dadurch entwickelte sich starker Rauch, der durch den gesamten ersten Stock zog. Die meisten der Schüler und Lehrer konnten sich sehr schnell in Sicherheit bringen und das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr Fürth musste etwa 20 Personen mit einer Stegleiter aus dem Gebäude begleiten.


Inzwischen gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Entsprechende Spuren dazu konnten gesichert werden.

Die Anzahl der in Krankenhäusern behandelten Verletzten liegt bei 23. Viele davon konnten nach kurzer Behandlung wieder nach Hause. Niemand musste stationär aufgenommen werden. Es lagen in allen Fällen Rauchgasvergiftungen vor.

Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
30.11.18
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