Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Selbst schwer verletzt

Nürnberg (ots) Ein angeblicher blutiger Überfall entpuppte sich als Räuberpistole: das Opfe rhat sich offenbar selbst schwer verletzt.

Wie berichtet ermittelte die Nürnberger Mordkommission wegen eines am Silvesterabend gegen 22.50 Uhr in der Kohlenhofstraße schwer verletzt aufgefundenen Mannes. Die zunächst wegen eines versuchten Tötungsdelikts geführten Ermittlungen nahmen nun eine auffallende Wendung.

Nach seiner ersten Aussage gegenüber den zuerst eintreffenden Polizeibeamten hätten Unbekannte den 40jährigen Mann schwer im Halsbereich verletzt. Er kam mit dem Verdacht auf lebensgefährliche Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach der Notoperation stabilisierte sich sein Zustand.

Noch am Abend fahndeten mehrere Streifen der Nürnberger Polizei nach möglichen Tätern.

Der 40jährige Mann konnte wegen seiner schweren Verletzung erst am Dienstag detailliert und eingehend zum Tathergang befragt werden.

Bei der Vernehmung gestand der offensichtlich psychisch angeschlagene Mann, sich die Schnitt- und Stichverletzung im Halsbereich selbst beigebracht zu haben. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat verantworten.
04.01.17

Beifahrerin (14) starb

Feucht (ots) Gegen 18 Uhr ereignete sich am Montag auf der Autobahn Nürnberg-München zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 14jährige Beifahrerin tödlich verletzt wurde.

Ein 51jährige Autofahrer war mit seinem Ford auf der linken Spur in Richtung München unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug auf Höhe der Ortschaft Offenbau plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die Böschung und kam auf dem Mittelstreifen wieder zum Stehen.


Die 14jährige Beifahrerin wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und tödlich verletzt. Der 51jährige Fahrer wurde mittelschwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zur Unfallstelle gerufen.
03.01.17

Mann schwer verletzt

Nürnberg (ots) In der Nacht zu Neujahr fanden Passanten gegen 22.50 Uhr auf dem Gehweg in der Kohlenhofstraße einen stark blutenden Mann. Die Nürnberger Mordkommission bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verletzte ein bislang unbekannter Täter den 40jährigen Mann schwer im Halsbereich. Nach Auskunft des Notarztes besteht Lebensgefahr. Der Rettungsdienst brachte den Geschädigten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Mehrere Streifen der Nürnberger Polizei fahndeten nach dem Täter und führten Befragungen im Umfeld durch. Bislang haben sich keine Hinweise auf den Unbekannten ergeben.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333 entgegen.
02.01.17

Böller: acht Verletzte

Nürnberg. In das Jahr 2017 wollte ein 46jähriger vietnamesischer Staatsangehöriger auf besonders laute Art und Weise feiern. Dabei verletzte er sich selbst und sieben weitere Personen und richtete erheblichen Sachschaden an.

Kurz nach Mitternacht zündete der Tellerwäscher am Nürnberger Rennweg mehrere illegale sogenannte „Kugelbomben“, die er nach eigenen Angaben mehrere Tage zuvor in Tschechien gekauft hatte. Dazu baute er sich eine Abschussvorrichtung, in dem er einen Blumentopf mit Beton füllte und ein Installationsrohr senkrecht hineinsteckte. Aus noch nicht geklärter Ursache explodierte diese Vorrichtung und die umherfliegenden Betonteile verletzten neben den Mann noch weitere sieben Personen, von denen drei mit Kopfplatzwunden ambulant in Krankenhäuser behandelt werden mussten.

Auch an geparkten Fahrzeugen und an einigen Fensterscheiben verursachten die Betonstücke erheblichen Sachschaden, der nach ersten Schätzungen bei mindestens 15.000 Euro liegt.

Nach ersten Spurensicherungsmaßnahmen durch den Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Mittelfranken übernahmen die Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth und die Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen wegen der fahrlässigen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
01.01.17

Feuer in Unterkunft

Dinkelsbühl (ots) Am Samstagmorgen kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wassertrüdingen zu einem Brand. Zwölf Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen.

Die sofort nach Entdeckung des Brandes gegen 5.10 Uhr verständigte Feuerwehr Wassertrüdingen konnte die Flammen in der Dinkelsbühler Straße rasch löschen.

Für die Dauer der Löscharbeiten mussten die Bewohner ihre Unterkunft verlassen. Gut zwei Dutzend Menschen wurden von den Einsatzkräften in einer nahegelegenen kirchlichen Einrichtung betreut.

Die starke Rauchentwicklung führte bei zwölf Menschen zu gesundheitlichen Beschwerden. Während zwei Patienten vor Ort durch den Notarzt ambulant versorgt werden konnten, verbrachte der Rettungsdienst zehn weitere Bewohner zur Behandlung in Krankenhäuser.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach das Feuer im zweiten Stock der Unterkunft aus und verursachte nach ersten Schätzungen einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nahm vor Ort die Ermittlungen zur Erforschung der Brandursache auf. Bisher ergaben sich keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund.

Ein 18jähriger Bewohner wurde vorläufig festgenommen. Möglicherweise steht er im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Feuers. Dies wird zur Zeit geprüft. Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete eine Blutentnahme bei ihm an.
31.12.16

Randale vor Imbiß

Fürth (ots) In der Nacht zum Freitag kam es in der Fürther Altstadt zu einem umfangreichen Polizeieinsatz, bei dem letztlich mehrere Personen in Gewahrsam genommen werden mussten. Anlass war eine Ruhestörung vor einem Schnellimbiss.

Gegen 1.45 Uhr teilten mehrere Anrufer der mittelfränkischen Einsatzzentrale eine enorme Lärmbelästigung in der Königstraße mit. Zahlreiche Personen hielten sich vor einem Imbiss auf und verursachten diesen Lärm.

Zunächst fuhren zwei Streifen der Fürther Polizei an und trafen auf die Personengruppe. Sie bestand aus etwa 15 Personen. Das Eintreffen der Beamten bewirkte eine deutliche Beruhigung und letztlich auch das Abwandern der Gruppe.

Während dieser Abwanderungsphase schlug ein 22jähriger Mann mehrfach gegen eine Haustür in der Königstraße und auf ein geparktes Auto ein. Diesen Vorfall beobachtete eine Zivilstreife der Fürther Polizei und schritt umgehend ein. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

Dies war für den Rest der Gruppe offenbar Anlass, sich mit dem Mann zu solidarisieren und auf die Beamten sowohl verbal wie auch sehr aggressiv einzuwirken. Es kam auch zu Beleidigungen gegenüber der Polizei. Deshalb forderten die Beamten zur Unterstützung der Maßnahme und zur Beruhigung der Situation weitere Streifen an. Am Ende waren rund 40 Beamte aus Nürnberg, Fürth, Stein und Zirndorf am Einsatzort eingetroffen.

Im Verlauf des Einsatzgeschehens wurden drei Personen (22 und 25 Jahre alt) nach heftiger Gegenwehr in Gewahrsam genommen, zur Dienststelle gebracht. Das Trio beleidigte mehrere eingesetzte Polizeibeamte in unflätiger Weise und zeigte sich weiterhin sehr aggressiv. Teilweise mussten die Männer mit unmittelbarem Zwang beruhigt und gefesselt werden. Obwohl deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar war, verweigerten sie eine freiwillige Überprüfung.

Auch in den Haftzellen kam es gegenüber Polizeibeamten zu weiteren Beleidigungen und aggressivem Verhalten.

Bei zwei Beschuldigten ergaben sich konkrete Hinweise darauf, dass sie mit ihren Mobiltelefonen den Sachverhalt in Bild und Ton aufgenommen hatten. Während ein Telefon mit Einverständnis des Besitzers sichergestellt wurde, musste das zweite beschlagnahmt werden. Die Auswertung der Telefone bleibt abzuwarten.
30.12.16
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