Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Weihnachtsessen gesichert

Nürnberg. Am Weihnachtstag hat sich eine 65jährige Frau im Nürnberger Hauptbahnhof verirrt. Die Kontrolle durch die Bundespolizei ergab, dass sie bereits seit mehreren Stunden im Pflegeheim vermisst und zum Weihnachtsessen erwartet wurde.

Gegen 11 Uhr des ersten Weihnachtsfeiertages fiel einer Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg eine desorientiert wirkende ältere Dame auf, die ziellos im Hauptbahnhof Nürnberg herumirrte. Gegenüber den Bundespolizisten konnte sie keine Angaben zu ihren Personalien machen.


Da sie sagte, ihr sei sehr kalt, nahmen die Beamten die Frau mit zur warmen Wache. Bei der Durchsicht ihrer Handtasche wurden glücklicherweise Unterlagen zu einem Pflegeheim aufgefunden. Ein Anruf bei dieser Einrichtung ergab, dass die Seniorin bereits seit mehreren Stunden vermisst wurde.

Die Bundespolizeistreife brachte die Frau schließlich ins nahe gelegene Heim zurück, wo sie noch rechtzeitig am Weihnachtsessen teilnehmen konnte – es gab Ente.
27.12.23

Streit um Semmel

Nürnberg. Am Montag ging ein Mann auf eine Kioskverkäuferin im Nürnberger Hauptbahnhof los, weil diese ihm beim Verkauf einer Semmel keinen Rabatt geben wollte.

Am Montagmorgen gegen 5 Uhr wollte ein 67jähriger Mann in einem Kiosk am Hauptbahnhof Nürnberg ein Brötchen für 40 Cent kaufen. Da er nicht genügend Bargeld bei sich hatte, bot er der 27jährigen Verkäuferin an, für das Brötchen nur 20 Cent zu bezahlen.

Die Frau bestand aber natürlich auf den regulären Verkaufspreis. Daraufhin begab sich der Mann hinter den Tresen und ging in bedrohlicher Weise auf die junge Frau los. Der Mann führte Schlagbewegungen aus und versuchte die Verkäuferin zu treffen.


Eine Sicherheitsstreife der Deutschen Bahn, die sich in unmittelbarer Nähe befand, wurde auf den Vorfall aufmerksam und fixierte den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Bundespolizei.

Bei der Durchsuchung des Verdächtigen fanden die herbeigeeilten Beamten ein zugriffsbereites Messer, das der Schläger aber nicht eingesetzt hatte.

Verletzt wurde niemand.
19.12.23

Autofahrerin stirbt

Weißenburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 2 bei Pleinfeld starb eine 19jährige Fahrerin.

Gegen 16.30 Uhr fuhr der 41jährige Fahrer eines Opel-Insigna zusammen mit seiner 33jährigen Frau und zwei acht Monate alten Zwillings-Babies auf der Bundesstraße 2 in Richtung Süden. Kurz nach der Anschlussstelle Heideck geriet der Mann aus noch nicht geklärter Ursache mit seinem Auto nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen einen entgegenkommenden Opel-Corsa.


Der Corsa wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, durchschlug einen Wildfangzaun und kollidierte mit einem Baum. Dadurch erlitt die 19jährige Fahrerin derart schwere Verletzungen, dass sie vor Ort reanimiert und im weiteren Verlauf in einem lebensbedrohlichen Zustand in ein Krankenhaus geflogen wurde. Noch im Laufe des Sonntagabends starb die junge Frau.

Die vierköpfige Familie wird weiterhin stationär in einem Krankenhaus medizinisch versorgt, befindet sich jedoch nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand.
11.12.23

Kind belästigt

Schwabach. Nach zwei Fällen vor einigen Tagen trat am Freitag erneut ein Mann Kindern in exhibitionistischer Art und Weise gegenüber.

Das Kind befand sich gegen 12.45 Uhr in der Hermann-Oberth-Straße, als ein Mann eine Weile neben ihm herlief, seine Hose öffnete und an seinem Glied manipulierte.

Eine Fahndung im Nahbereich verlief ohne Ergebnis.


Die Beschreibung des Unbekannten gleicht den Beschreibungen aus den vorangegangenen Fällen: Gesucht wird ein lebensälterer, großer Mann, mit grauen, kurzen, eventuell lockigen Haaren.

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise unterTelefon 0911/2112-3333.
04.12.23

Polizisten angegriffen

Nürnberg. Nachdem ein 22jähriger Mann in der Nacht zum Sonntag auf der Tanzfläche Pfefferspray versprüht hat wurde die Polizei vor eine Diskothek in der Nürnberger Innenstadt gerufen. Dort wurden die Beamten zunächst von einem Unbeteiligten angegriffen. Als sie den Mann festnahmen, versuchte sein Begleiter, ihn zu befreien.

Gegen 2.45 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zu einer Auseinandersetzung in einer Diskothek in der Bahnhofstraße gerufen. Ein 22jähriger Mann hatte seinen Kontrahenten auf der Tanzfläche zunächst mit Schlägen traktiert und im weiteren Verlauf Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Danach klagten mehrere Disko-Gäste über Atemwegsbeschwerden.

Als die Beamten den Sachverhalt vor der Diskothek aufnahmen, kam ein 29jähriger, an der vorangegangenen Auseinandersetzung nicht beteiligter Mann auf die Streifenbesatzung zu und griff diese unvermittelt an. Die Polizisten nahmen den Mann daraufhin vorläufig fest und legten ihm Handfesseln an. In diesem Moment näherte sich sein 20jähriger Begleiter und versuchte, den 29jährigen Mann gewaltsam zu befreien.


Hinzugezogene Streifen nahmen auch den 20jährigen Angreifer vorläufig fest. Die beiden Männer leisteten bei ihren Festnahmen Widerstand. Ein Polizeibeamter zog sich dabei eine leichte Verletzung an der Hand zu.

Der 22jährige Mann muss sich wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung verantworten. Gegen den 29jährigen Mann leiteten die Polizeibeamten unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
03.12.23

Kinderpornos entdeckt

Schwabach. Bereits in der letzten Woche vollzog die Schwabacher Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelten Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Inhalte insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse.

Die Polizei stellte umfangreiches Beweismaterial sicher.

Die Kripo ermittelt derzeit in enger Abstimmung mit dem ZKI gegen verschiedene Personen wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Inhalte. Die Hinweise auf die Tatverdächtigen stammen von Internetprovidern, die die Verbreitung von Kinderpornografie-Dateien an die US-Organisation „National Center for Missing and Exploited Children“ (NCMEC) melden müssen, die wiederum deutsche Strafverfolgungsbehörden informiert.


In diesem Zusammenhang wurden an zwei Tagen insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Diese führten zum Auffinden und zur Sicherstellung einer Vielzahl von Beweismitteln in Form elektronischer Datenträger.

Das Alter der Tatverdächtigen liegt zwischen 17 und 71 Jahren. Fast alle Tatverdächtigen waren nach Konfrontation mit dem Tatvorwurf sofort geständig.
22.11.23
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