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Schwerer Raub

Schwabach. Am späten Freitagabend wurden zwei Männer in der Nähe des Schwabacher Stadtparks Opfer eines Raubes. Die Polizei nahm kurz darauf einen 18jährigen Tatverdächtigen fest.

Die 19- und 20jährigen Männer waren gegen 22 Uhr auf der Hindenburgstraße im Bereich des Stadtparks unterwegs, als ein Mann mit einem Fahrrad anhielt und mit vorgehaltener Schusswaffe die Herausgabe von Wertgegenständen forderte. Im Anschluss flüchtete der Mann stadteinwärts.


Die jungen Männer gaben bei der Polizeiinspektion Schwabach eine genaue Personenbeschreibung des Täters ab. Mehrere Einsatzkräfte fahndeten daraufhin nach dem Täter. Einer Streife fiel schließlich gegen 22.30 Uhr ein 18jähriger Mann in der Glockengießergasse auf, der auf die Beschreibung zutraf. Die Beamten nahmen den erheblich alkoholisierten Mann fest.

Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten leiteten gegen den jungen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes ein. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Ein Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den Mann.
08.11.20

Selbst angezündet ?

Fürth. Nach einem Großbrand am Mittwochmorgen in der Fürther Südstadt konnte zwischenzeitlich den 42jährigen Wohnungsinhaber festgenommen werden.

Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

Gegen 6.30 Uhr meldeten mehrere Anwohner ein Feuer im Dachstuhl eines Gebäudes in der Simonstraße. Während die Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen begann, mussten etwa drei Dutzend Bewohner des Hauses das Gebäude verlassen. Die Personen wurden im Anschluss in einem von der infra Fürth bereitgestellten Omnibus vom Rettungsdienst betreut.


Den Ermittlern der Fürther Kriminalpolizei gelang es nach dem Brand zunächst nicht, den 42jährigen Mieter der Wohnung, in der das Feuer mutmaßlich ausgebrochen war, zu erreichen. Am Donnerstagnachmittag konnte der Mann schließlich nach einem Zeugenhinweis im Stadtgebiet Nürnberg ausfindig gemacht werden. In seiner Vernehmung durch Beamte des Fachkommissariats der Fürther Kriminalpolizei machte der Mann Angaben, die den Verdacht aufkommen ließen, dass er das Feuer in seiner Wohnung in der Simonstraße selbst gelegt hatte.

Die Polizisten erklärten dem Mann daraufhin die Festnahme und leiteten ein Verfahren unter anderem wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ein. Die weiteren Hintergründe sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
07.11.20

Beifahrerin starb

Greding. Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Greding zunächst ein Verkehrsunfall ohne Verletzte. Eine 75jährige Frau geriet dann beim Aussteigen aus dem Unfallfahrzeug unter den eigenen Wagen und erlitt tödliche Verletzungen.

Gegen 15.45 Uhr kam es an der Kreuzung Berchinger Straße/Gundekarstraße nach einer Vorfahrtsverletzung zu einem vergleichsweis eharmlosen Verkehrsunfall, bei dem keiner der Insassen verletzt wurde.


Der 80jährige Fahrer eines der Autos stieg daraufhin aus und vergaß, die Handbremse anzuziehen. Wegender leicht abschüssigen Unfallstelle fing der Wagen an, rückwärts zu rollen. Die Ehefrau und Beifahrerin versuchte aus dem rollenden Fahrzeug auszusteigen. Hierbei stützte sie, geriet unter den Wagen und wurde überrollt.

Die 75jährige Frau zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie – trotz unmittelbar eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen – noch an der Unfallstelle starb.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.
04.11.20

Leiche entdeckt

Ansbach. Am Montag-Morgen wurde bei Löscharbeiten in einer Gartenhütte bei Liegenbach eine Leiche gefunden.

Gegen 5 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle eine brennende Gartenhütte in der Nähe des Ansbacher Ortsteils Liegenbach gemeldet. Beim Löschen des Feuers fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Elpersdorf eine stark verbrannte Leiche.


Bislang gibt es weder Hinweise auf die Identität noch die Todesumstände der oder des Toten. Auch die Brandursache ist derzeit ungeklärt.

Beamte der Ansbacher Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
02.11.20

Frau schwer verletzt

Zirndorf. Am Samstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bei Großhabersdorf. Zwei Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 24jähriger Mann mit seiner 22jährigen Beifahrerin in einem BMW X3 auf der Staatsstraße 2245 von Vincenzbronn in Fahrtrichtung Großhabersdorf.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte er einen vor ihn fahrenden Bus überholen und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug, das stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Daraufhin lenkte der 24jährige Mann sein Fahrzeug nach rechts und geriet dadurch in den Straßengraben.


Am Ende des Grabens kollidierte der BMW mit einem Wasserdurchlauf, woraufhin sich das Fahrzeug mehrfach überschlug. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien.

Seine 22jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Sie befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Der BMW wurde durch Unfall nahezu vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
01.11.20

Maskenmuffel schlug zu

Zirndorf. Weil ein 41jähriger Kunde in einem Zirndorfer Supermarkt am Mittwochnachmittag weder eine vorgeschriebene Mundnasenbedeckung aufsetzen noch ein entsprechendes Attest vorlegen wollte, machte ein Mitarbeiter von seinem Hausrecht Gebrauch. Dies quittierte der Kunde mit einem Schlag ins Gesicht.

Der Mann betrat gegen 14.45 Uhr ein Lebensmittelgeschäft im Einkaufszentrum in der Nürnberger Straße. Einem 22jährigen Kassierer fiel auf, dass der Mann keine Maske trug und sprach ihn darauf an. Der Mann gab an, ein Attest zu besitzen, das ihn von der Maskenpflicht befreit. Aushändigen wollte er diese Befreiung jedoch nicht.


Auch als zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hinzukamen, zeigte sich der Mann nicht einsichtig und weigerte sich, eine Maske aufzusetzen oder ein Attest vorzuzeigen. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes baten den Mann schließlich, das Einkaufszentrum zu verlassen. Daraufhin reagierte der Mann aggressiv und begann um sich zu schlagen. Dabei traf er einen 42jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter im Gesicht, so dass ihm ein Stück eines Zahnes ausbrach.

Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz muss sich der Mann allerdings nicht verantworten – den Polizisten händigte er das Attest im Nachhinein bereitwillig aus.
29.10.20
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