Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Spielhalle überfallen

Nürnberg. Am Samstag kurz vor Mitternacht überfielen zwei Männer eine Spielhalle in der Fürther Straße.

Gegen 23.40 Uhr betraten zwei unbekannte maskierte Täter die Spielhalle und forderten mit vorgehaltener Schusswaffe Geld von einem Angestellten. Laut Zeugenaussage soll der zweite Täter einen Hammer oder ein Brecheisen in der Hand gehabt haben, während er die anwesenden Gäste bedrohte.

Einer der Täter schubste den Angestellten zur Seite und entwendete einen Geldbeutel mit einigen hundert Euro Bargeld. Beide Täter flüchteten dann in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich des Tatorts verlief ohne Erfolg.


Beschreibung: Die beiden mutmaßlichen Räuber werden wie folgt beschrieben:
  1. Täter: etwa 175 Zentimeter groß, schlank, dunkel gekleidet, trug eine Plastikmaske und sprach gebrochen deutsch
  2. Täter: 165 bis 170 Zentimeter groß, trug helle Jogginghose und rotes Oberteil und hatte eine Maske mit Sehschlitz auf, sprach ebenfalls gebrochen deutsch
Die Nürnberger Kripo bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
12.01.20

Wohnung in Flammen

Ansbach. Aus ungeklärter Ursache brach am Freitagnachmittag in einer Wohnung in der Kraußstraße ein Brand aus. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Gegen 14.20 Uhr wurden die Rettungsdienste verständigt, dass eine Erdgeschosswohnung bereits im Vollbrand stehen soll. Die 58jährige Bewohnerin konnte sich mit einer leichten Rauchgasvergiftung noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten.


Der entstandene Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro belaufen. Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
11.01.20

Mann ausgeraubt

Nürnberg. Zwei Unbekannte bedrohten am Donnerstagabend einen 62jährigen Mann in der Nürnberger Südstadt und forderten Bargeld.

Das Opfer hielt sich gegen 20 Uhr am Aufseßplatz auf und wurde unvermittelt durch zwei Männer angesprochen. Die Täter forderten ihn auf, Bargeld auszuhändigen. Der 62jährige Mann erklärte, kein Geld bei sich zu haben. Daraufhin durchsuchten die Unbekannten seine Taschen und flüchteten mit einem geringen Kleingeldbetrag in unbekannte Richtung.


Beschreibung der Täter:
  1. Täter: etwa 25 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, trug eine schwarze Lederjacke
  2. Täter: etwa 25 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, lockige Haare, trug eine blaue Jeans
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon 0911 2112-3333.
10.01.20

Taschendieb ermittelt

Nürnberg. Ermittlern der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd gelang es, einen Handtaschendiebstahl auf dem Südfriedhof aufzuklären. Eine gesicherte DNA-Spur führte nun zu einem Tatverdächtigen.

Am Morgen des 27.Juli letzten Jahres entwendete ein zunächst Unbekannter einen Geldbeutel aus der Handtasche einer Friedhofsbesucherin in der Julius-Loßmann-Straße. Im Geldbeutel befand sich ein dreistelliger Geldbetrag.


Die Handtasche wurde sichergestellt und auf mögliche Täterspuren untersucht. Diese Untersuchung erbrachte nun den gewünschten Erfolg. Eine gesicherte DNA-Spur konnte zwischenzeitlich einem 61jährigen Mann zugeordnet werden.

Der Mann, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, ist derzeit unbekannten Aufenthaltes. Nach ihm wird gefahndet.
09.01.20

Drittes Kind starb

Roth. Nach seiner Mutter, dem zwölfjährigen Bruder und der neunjährigen Schwester starb nun auch ein vierjähriges Mädchen an den Folgen des tragischen Verkehrsunfalls am Sonntag bei Roth (wir berichteten mehrfach).

Auf Höhe der Ortschaft Wernsbach war gegen 17.30 Uhr ein VW Transporter aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem entgegenkommenden Renault zusammengestoßen. In Folge der Kollision starb die 35jährige Fahrerin des Renault noch an der Unfallstelle. Ihr 35jähriger Beifahrer sowie ihre drei Kinder (4, 9 und 12 Jahre alt), die sich ebenfalls in dem Renault befanden, wurden zunächst schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.


Nachdem das neunjährige Mädchen und der zwölfjährige Junge zwischenzeitlich im Krankenhaus verstorben sind, erlag am Dienstag-Nachmittag auch deren vierjährige Schwester ihren schweren Verletzungen. Der Zustand des 35jährigen Mannes ist zwar zwischenzeitlich stabil, aber weiterhin kritisch, hieß es.

Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Staatsanwaltschaft und Polizei werden dabei von einem Sachverständigen unterstützt.
08.01.20

Mann vermißt (Foto)

Foto zurückgezogen
Nürnberg. Seit Montag-Abend wird der 59jährige R. B. aus Nürnberg-Kleinweidenmühle vermisst. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes.

Der Mann ist dement und örtlich nicht orientiert. Er trägt vermutlich nur sehr dünne Kleidung, die nicht dem Wetter angepasst ist. Auffällig sind zudem der beschwerliche Gang des Mannes und Sprachstörungen (er spricht zum Beispiel sehr langsam).


Er verließ am frühen Montagabend ein Pflegeheim in der Kirschgartenstraße und kehrte bislang nicht wieder zurück. Er ist zu Fuß unterwegs und dürfte orientierungslos umher irren.

Beschreibung:
  • 172 Zentimeter groß, hagere Statur, graues, lichtes Haar, Oberlippenbart. Er ist bekleidet mit einem dunklen Kapuzenpullover, T-Shirt und einer dunklen Jogginghose
Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter Telefon 0911/2112-3333.

Aktualisierung: Der Mann wurde im Stadtgebiet Nürnberg wohlbehalten angetroffen
07.01.20
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