Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Räuber geschnappt?

Nürnberg. Die Polizei konnte jetzt einen 21jährigen Tatverdächtigen zu einer räuberischen Erpressung am 3.Februar im Stadtteil St. Leonhard festnehmen.

Damals befand sich ein 36jähriger Mann gegen 14 Uhr mit seiner gleichaltrigen Begleiterin in der Marie-Beeg-Straße. Auf Höhe des Quartiersplatzes kam ein Mann pöbelnd auf die beiden zu. Das Pärchen lief zunächst weiter in Richtung der Kurt-Karl-Doberer-Straße. Im weiteren Verlauf soll der Täter den 36jährigen Mann festgehalten und die Herausgabe des Mobiltelefons gefordert haben.

Der Täter soll das Telefon begutachtet und es dem Geschädigten anschließend nachgeworfen haben, so daß er es wieder an sich nehmen konnte.


Das Opfer verfolgte schließlich den Täte rund konnte in kurzfristig festhalten. Bei dem Gerangel etwa auf Höhe der Schule flüchtete der Täter aber in Richtung Rothenburger Straße - nachdem er seinem Opfer erneut das Mobiltelefon abgenommen hatte.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben sich konkrete Hinweise auf einen 21jährigen Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der junge Mann wurde zwischenzeitlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
15.03.21

Autofahrer starb

Feucht. Am Sonntag-Mittag ereignete sich auf der Autobahn A6 ein schwerer Verkehrsunfall bei dem der 54jährige Fahrer eines Pannenfahrzeugs getötet wurde.

Gegen 11.30 Uhr hielt ein Auto pannenbedingt auf dem Seitenstreifen zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Roth. Als die beiden Insassen ausgestiegen waren, um das Fahrzeug abzusichern, fuhr ein nachfolgender Wagen auf das stehende Fahrzeug auf und erwischte dabei den am Kofferraum stehenden 54jährigen Fahrer des Pannenfahrzeugs.


Der Mann wurde bei dem Anprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Seine Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und einen Schock und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des unfallverursachenden Autos wurde ebenfalls verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von geschätzten 50.000 Euro.
14.03.21

Toter in der Pegnitz

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag bemerkten Zeugen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis eine leblose Person in der Pegnitz.

Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot aus dem Wasser bergen. Die Nürnberger Kriminalpolizei will nun die Identität des Toten und die Todesursache klären.


Kurz nach 14.30 Uhr ging bei der Nürnberger Rettungsleitstelle die Mitteilung über einen in der Pegnitz treibenden Körper ein. Die umgehend zum Einsatzort beorderte Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den Mann im Wasser lokalisieren. Die Leiche des vermutlich bereits vor längerer Zeit verstorbenen Mannes wurde mit einem Schlauchboot der Feuerwehr geborgen.
11.03.21

Polizeiauto beschädigt

Nürnberg.) Zerstörte Fensterscheiben und ein beschädigter Streifenwagen waren die Bilanz einer Streitigkeit zwischen zwei Männern am Montagabend im Stadtteil Gostenhof. Die Polizei nahm beide in Gewahrsam.

Gegen 20 Uhr wurden Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West zu einer Streitigkeit in die Austraße gerufen. Vor Ort teilte der 55jährige Mann mit, dass es erneut zum Streit gekommen war, weil der 46jährige Mann wohl mehrfach an die Fensterscheibe des 55-Jährigen geklopft hatte, um ihn zu provozieren. Dies brachte den ersten Mann in Rage, dass er den Kontrahenten zur Rede stellte, was schließlich in einer Auseinandersetzung endete.


Als die Polizeibeamten zu vermitteln versuchten, wurde der 55jährige Streihansel immer aggressiver und schlug dann ein Fenster der Wohnung derart fest zu, dass es zu Bruch ging. Mehrere Versuche ihn zu beruhigen schlugen fehl. Die Polizeibeamten nahmen den aggressiven Mann daraufhin in Gewahrsam.

Der 46jährige Mann randalierte inzwischen ebenfalls, warf diversen Unrat und Splitter aus dem Fenster und beschädigte dadurch ein abgestelltes Polizeifahrzeug. Polizeibeamte wurden nicht getroffen und blieben unverletzt.

Nach Hinzuziehung weiterer Unterstützungskräfte wurde auch er in Gewahrsam genommen. Dabei mussten die Polizisten dem Mann eine Spuckschutzhaube über den Kopf ziehen, da er sich wehrte und mehrfach unkontrolliert spuckte.
09.03.21

Verletzte bei Brand

Neustadt a. d. Aisch. Bei einem Zimmerbrand in Neustadt a. d. Aisch erlitten am Freitagnachmittag zwei Menschen teils lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 14.10 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken die Mitteilung, dass ein Zimmer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Flammen stehen soll. Die Feuerwehr entdeckte bei ihrem Eintreffen bereits starke Rauchentwicklung und offene Flammen im ersten Stock.

Drei Bewohner hatten sich bereits ins Freie gerettet, darunter eine 49jährige Frau, die mittlerweile bewusstlos auf einem Grünstreifen vor dem Anwesen lag. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst übernahm sofort die Behandlung der Frau, die reanimiert werden musste. Ein 22jähriger Bewohner erlitt ebenfalls Verletzungen durch Rauchgas, ein 73jähriger Mann blieb unverletzt. Die 49jährige Frau und ihr 22jähriger Sohn wurden anschließend ins Krankenhaus gefahren.


Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr begannen zeitgleich mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Bewohner in dem Anwesen befinden, drangen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in weitere Wohnungen vor, fanden jedoch niemanden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahmen die Brandermittler der Ansbacher Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache.

Der Sachschaden liegt nach ersten polizeilichen Schätzungen bei rund 150.000 Euro.
05.03.21

Feuer in Heideck

Roth. Am frühen Dienstagmorgen brannte es in einem Wohnhaus in Heideck. Zwei Menschen erlitten dabei leichte Verletzungen.

Gegen 5.15 Uhr meldete die Leitstelle der Einsatzzentrale Mittelfranken einen Brand in einem Wohnhaus in der Raiffeisenstraße mit. Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Einsatzort beordert.


Die Freiwilligen Feuerwehren aus Heideck und des Landkreises Roth begannen sofort mit der Brandbekämpfung und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Die Bewohner hatten das Anwesen bereits verlassen. Zwei Männer (34, 38) erlitten leichte Verletzungen durch Rauchgas und wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache im Eingangsbereich des Hauses aus, in dem derzeit Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich.
02.03.21
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