Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Kleinflugzeug verunglückt

Thalmässing. Am Samstagmittag ist aus noch nicht geklärter Ursache ein Kleinflugzeug bei Thalmässing abgestürzt. Der 53jährige Polit starb.


Gegen 12.30 Uhr verunglückte das Kleinflugzeug unweit des Flugplatzes Waizenhofen.

Noch vor Ort übernahm das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei mit Unterstützung von Flugunfallsachverständigen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines Gutachters die Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache.


Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Piloten um einen 53jährigen Mann aus München handelte. Er startete gegen 11.30 Uhr von einem Flugplatz im Landkreis Mühldorf am Inn mit Ziel Unterfranken.

Die Ermittlungen zur Klärung der Unglücksursache dauern weiter an.
11.09.22

Messerstecher erschossen

Ansbach. Am Donnerstagabend wurde in Ansbach ein 30jähriger Mann von Polizisten erschossen, nachdem er mit einem Messer Passanten angegriffen hatte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand griff der zunächst unbekannte Mann in der Nähe des Ansbacher Bahnhofes mehrere Passanten mit einem Messer an. Dabei wurden zwei Menschen verletzt.

Als der Mann Polizeibeamte angriff, kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der Angreifer tödlich verletzt.


Nun gelang es, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 30jährigen Mann. Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass er die Passanten wahllos angriff. Unbeteiligten Zeugen zufolge soll der Mann zudem während der Tatausführung mehrmals „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“)gerufen haben.

Derzeit laufen intensive Umfeldermittlungen. Dabei wird auch geprüft ob die Tat mit einem islamistischen oder terroristischen Hintergrund in Zusammenhang zu bringen ist.
09.09.22

Ehefrau getötet?

Fürth. Am Sonntagabend wurde eine Frau in einer Wohnung in der Fürther Innenstadt offenbar Opfer eines Gewaltdelikts. Die 36jährige Frau starb.

Gegen den 33jährigen Ehemann erging ein Untersuchungshaftbefehl.

Gegen 18.30 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass sich in einer Wohnung in der Rosenstraße ein heftiger Streit zwischen Eheleuten zugetragen haben soll.


Beim Eintreffen konnten Beamte der Polizeiinspektion Fürth in der Wohnung eine leblose 36jährige Frau finden, die offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Vor Ort konnte ein 33jähriger Mann festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich um den Ehemann der Getöteten.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Mann am Montag dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ gegen einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. t die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Frau Oberstaatsanwältin Gabriels-Gorsolke, unter der Telefonnummer 0911 321-2780.
05.09.22

Einbruch vereitelt

Roth. In der Nacht auf Dienstag versuchte ein 26jähriger Mann in ein Juweliergeschäft in Roth einzubrechen. Polizisten nahmen ihn noch vor Ort fest.

Gegen 2.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale ein Einbruchsalarm bei einem Juweliergeschäft in der Städtlerstraße mitgeteilt. Eine männliche Person hätte einen Gegenstand gegen die Scheibe geworfen und säße nun auf dem gegenüberliegenden Gehweg.


Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Roth traf den 26jährigen Mann dort an. In seinem Rucksack führte er ein Messer sowie eine Schusswaffenattrappe mit sich.

Befragungen von Zeugen ergaben, dass der Beschuldigte zuvor versucht hatte, mittels zweier Steine und eines Kanaldeckels und eines am Gehweg stehenden Tischs die Scheibe des Geschäfts einzuwerfen. Hier scheiterte er jedoch am verbauten Panzerglas, so dass nur das äußere Sicherheitsglas beschädigt wurde.
31.08.22

Geisterfahrer produziert

Rothenburg ob der Tauber. In der Nacht auf Donnerstag führte eine falsch geänderte Streckenführung auf der BAB 7 dazu, dass zahlreiche Fahrzeuge auf die Gegenfahrspur geleitet wurden. Die Autobahn musste daraufhin für rund vier Stunden voll gesperrt werden.

Gegen 22 Uhr waren Polizisten wegen eines Pannen-Lastwagens zwischen den Anschlussstellen Rothenburg und Wörnitz eingesetzt. Die Örtlichkeit befand sich im Baustellenbereich auf Höhe Bockenfeld. Zum Zeitpunkt der Panne waren zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Würzburg sowie eine Fahrspur in Fahrtrichtung Ulm geschalten. Auf der Fahrspur in Richtung Ulm ereignete sich die Panne, so dass diese nicht mehr befahrbar war.

Da sich bis zur Ausfahrt Rothenburg ein Rückstau gebildet hatte, wurde über die Firma, die Verkehrsabsicherungen ausführt, veranlasst, die mittlere Fahrspur für den Verkehr in Richtung Ulm freizugeben.

Aus bislang nicht abschließend geklärten Gründen, wurden durch einen Verantwortlichen der Firma vor Ort die Signalanlage sowie die Schranken am Baustellenbeginn nicht umgestellt, sodass sowohl für die Fahrtrichtung Ulm wie auch für die Fahrtrichtung Würzburg die gleiche Fahrspur geöffnet blieb. Lediglich eine Schranke, die sich am Baustellenende in Fahrtrichtung Ulm befindet, blieb geschlossen.


Dies führte gegen 1.45 Uhr dazu, dass auf dem linken Fahrstreifen der reguläre Verkehr in Fahrtrichtung Ulm mit dem falsch geleiteten Gegenverkehr zusammentraf.

Nur durch eine Vollbremsung konnte ein Autofahrer einen Zusammenstoß mit der geschlossenen Schranke und dem Gegenverkehr verhindern. Im Baustellenbereich befanden sich in der Folge rund 150 Fahrzeuge wartend auf der linken Spur, welche durch Beamte der Polizeiinspektion Rothenburg, der Verkehrspolizei Ansbach und Mitarbeitern der Autobahnmeisterei rückwärts über die Ausfahrt Wörnitz ausgeleitet werden mussten. Dazu war eine Vollsperrung der BAB 7 für rund vier Stunden notwendig.

Gegen die Verantwortlichen der Firma leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.
26.08.22

Auf Radlader geschossen

Neustadt/Aisch. Ein 50jähriger Mann soll am Freitag mit einer Steinschleuder auf ein Baustellenfahrzeug geschossen zu haben.

Der 32jährige Fahrer eines Radladers hörte gegen 8.20 Uhr bei Arbeiten auf einer Baustelle in der Bahnhofstraße einen lauten Schlag an seinem Fahrzeug. Als er sich umsah, bemerkte er, dass die Heckscheibe beschädigt war.

Das zunächst unbekannte Projektil drang nach bisherigem Ermittlungsstand zwar nicht in die Fahrzeugkabine ein. Wegen der potentiell lebensgefährlichen Handlung übernahm dennoch die Kriminalpolizei Ansbach die weiteren Untersuchungen in dem Fall.


Nach Zeugenaussagen geriet ein 50jährigen Mann in Verdacht. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im Umfeld zu der Baustelle fanden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe, eine Zwille, auf.

Die Kriminalpolizei Ansbach leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen den Mann ein.
23.08.22
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