Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Polizei sucht Zeugen

Fürth. Ein 45jähriger Mann wurde bereits am 14. Juni in der Fürther Südstadt Opfer eines versuchten Tötungsdelikts.

Gegen 11 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf und schilderte, dass er einen schwer verletzten und stark blutenden Mann in einem Geschäft in der Flößaustraße gefunden hatte, der dringend ärztliche Hilfe benötige. Außerdem wäre ein Mann vom Tatort geflohen, bei dem es sich um den Angreifer handeln soll. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Fürth sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes fuhren zum Ereignisort.


Der schwer verletzte 45jährige Mann wurde sofort vom Rettungsdienst medizinisch betreut. Vor Ort berichtete der Schwerverletzte, bei dem es sich um den Geschäftsinhaber handelte, dass er von einem ihm persönlich bekannten Mann angegriffen und schwer verletzt worden war. Am frühen Nachmittag konnten Einsatzkräfte den 38jährigen Tatverdächtigen in einer Wohnung in Nürnberg festnehmen.

Die Kriminalpolizei in Fürth ermittelt und bittet erneut um Zeugenhinweise. Der Tatort, das Büro einer Agentur, liegt in der Flößaustraße, unmittelbar an der Ecke zur Ludwigstraße. Die Tat ereignete sich um 10.55 Uhr. Insbesondere werden Personen gesucht, die sich laut Zeugenaussagen zur Tatzeit im unmittelbaren Umfeld des Tatorts befunden haben sollen. Anrufe wurden unter Telefon 0911/75905-310 entgegengenommen.
22.06.21

Autofahrer (73) starb

Roth. Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der B2 auf Höhe der Ausfahrt Georgensgmünd ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 73jähriger Mann starb.

Der Senior befuhr gegen 15.10 Uhr die B2 in Fahrtrichtung Nürnberg. In seinem Audi Q3 befand sich zudem eine 65jährige Frau auf dem Beifahrersitz. Auf Höhe der Ausfahrt Georgensgmünd kam der Audifahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts ins Bankett. Der Fahrer lenkte dagegen und verlor offensichtlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich mehrfach und blieb auf der linken Fahrspur auf dem Dach liegen.


Bei dem schwer verletzten 73jährigen Fahrer wurden vor Ort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Er starb jedoch noch an der Unfallstelle.

Die 65-jährige Beifahrerin wurde durch Hefler aus dem Fahrzeug befreit. Sie kam verletzt in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand sind ihre Verletzungen nicht lebensgefährlich.
21.06.21

Im RMD-Kanal ertrunken

Nürnberg. Am frühen Donnerstagabend starb ein 81jähriger Mann im Rhein-Main-Donau-Kanal. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einem tragischen Unglücksfall aus.

Gegen 18.15 Uhr teilten Zeugen mit, dass sie einen Mann am Uferbereich des Rhein-Main-Donau-Kanals, etwa im Bereich der Schleuse Nürnberg, gesehen haben. Das Fahrrad des Mannes sei noch vor Ort, jedoch sei der Mann nicht mehr zu sehen.


Polizisten und Feuerwehrleute nahmen die Suche nach dem unbekannten Mann auf. Mit Booten und Tauchern wurde der Bereich weiträumig abgesucht. Taucher fanden schließlich den leblosen Körper im Wasser und brachten ihn ans Ufer. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Ermittlungen ergaben, dass sich der 81jährige Nichtschwimmer an der Örtlichkeit öfter aufhielt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Kriminalbeamten davon aus, dass ein tragischer Unglücksfall zum Tod des Mannes führte.
18.06.21

Arbeiter erschlagen

Hilpoltstein. Am Mittwochmittag ereignete sich in einer Kompostieranlage nahe Hilpoltstein ein schwerer Betriebsunfall, bei dem ein 55jähriger Mitarbeiter tödliche Verletzungen erlitt.

Der Mann wollte gegen 11.45 Uhr mit einem sogenannten Hakenlifter einen Container auf einen Anhänger heben. Offenbar wegeneines technischen Problems ließ sich der nach oben ausgefahrene Haken jedoch zunächst nicht in seine Endposition bringen.


Als sich der 55jährige Mann daraufhin unter den Anhänger begab, löste sich der Haken, schnellte nach unten und verletzte den Mann schwer. Er musste noch vor Ort von einem Notarzt reanimiert werden. Danach transportierte ein Rettungshubschrauber den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er kurz darauf starb.

Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Noch ist unklar, wie genau es zu dem Unfall kommen konnte.
17.06.21

Schüsse in Innenstadt

Nürnberg. Ein 35jähriger Mann steht im Verdacht, in der Nacht auf Mittwochin der Innenstadt mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben zu haben. Er stellte sich wenig später der Polizei.

Gegen 1.30 Uhr hörten Passanten in der Johannesgasse mehrere Schussgeräusche und verständigten die Polizei. Sie konnten beobachten, dass ein Mann auf der Straße stand und mit einer Waffe hantierte.


Die eintreffende Streife fand auf der Straße eine Patronenhülse. Zudem konnte sie durch ein Fenster im Erdgeschoss eine Waffe in der Wohnung liegend erkennen.

Die Beamten betraten daraufhin die Wohnung und stellten eine PTB-Waffe und dazugehörige Munition sicher. Der Wohnungsinhaber war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vor Ort.

Später meldete sich der Inhaber der Waffe. Er räumte ein, dass es sich um seine Waffe handelt, bestritt jedoch, mit ihr geschossen zu haben.
16.06.21

Göre droht Polizisten

Nürnberg. Am Montag-Abend störte ein 14jähriges Mädchen am Nürnberger Bahnhofsplatz massiv eine Polizeikontrolle und drohte den Beamten, sie abzustechen. Bei ihrer Durhcsuchung fanden die Polizisten tatsächlich ein Messer.

Gegen 22.30 Uhr führten Polizeibeamte eine Personenkontrolle durch, die dann unvermittelt von dem Mädchen gestört wurde. Auf mehrere Platzverweise reagierte die Jugendliche nicht und wurde anschließend selbst einer Kontrolle unterzogen.


Dabei kündigte sie den Beamten Schläge an, beleidigte sie mit zahlreichen Schimpfworten und drohte, alle zu erstechen. Wegen ihres aggressiven Verhaltens musste die junge Frau schließlich gefesselt werden. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Küchenmesser in ihrer Hosentasche und stellten es sicher.

Das Mädchen wurde zur Polizei mitgenommen und nach der Sachbearbeitung wegen Widerstands, Bedrohung und Beleidigung zur Jugendschutzstelle gebracht.
15.06.21
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