Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Nazi-Parolen gegrölt

Fürth. Am späten Freitagnachmittag nahmen Beamte der Polizeiinspektion Fürth einen sturzbesoffenen 29jährigen Mann fest. Er hatte zuvor in der Fürther Innenstadt rechte Parolen gegrölt.

Kurz vor 17.15 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, weil der offensichtlich betrunkene Mann an der Siebenbogenbrücke mehrere Fußgänger belästigt und "Sieg Heil" gegrölt haben soll. Außerdem wurde ein Passant von dem Mann beleidigt.


Die Polizeibeamten trafen den 29jährigen Mann an und nahmen ihn vorläufig fest. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Wegen des festgestellten Atemalkoholwertes musste der Mann ausgenüchtert werden.

Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.
04.08.19

Motorradfahrer starb

Weißenburg. Am Samstag-Nachmittag ereignete sich auf der Verbindungsstraße zwischen Fiegenstall und Ettenstatt ein schwerer Unfall, bei dem ein 54jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Kurz nach 16 Uhr war der 54jährige Mann mit seiner Yamaha auf der Staatsstraße 2389 unterwegs, als kurz nach der Abzweigung Göppersdorf ein Radlader von einem Feldweg auf die Staatsstraße fuhr. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und der Baumaschine.


Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Der Fahrer des Radladers, ein 23jähriger Mann, blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung des Unfallgeschehens angefordert.
03.08.19

Mann niedergeschossen

Hilpoltstein. Am Donnerstag-Abend kam es in Hilpoltstein nach einem versuchten Tötungsdelikt zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der mutmaßliche Täter schwer verletzt.

Kurz nach 19 Uhr kam aus einem Mehrfamilienhaus in der Wittelsbacher Straße der Notruf, dass ein Bewohner mit einer Metallstange auf den im Haus wohnenden Vermieter einschlagen würde. Der Täter sei noch im Haus und zerstöre die gesamte Einrichtung.

Nach dem Eintreffen der Polizei verließ das 70jährige Opfer das Anwesen. Er blutete stark am Kopf und war offensichtlich schwer verletzt. Ein Notarzt kümmerte sich umgehend um den Mann und veranlasste anschließend die Einlieferung in ein Krankenhaus. Seinen Angaben nach ist Lebensgefahr nicht auszuschließen.


Plötzlich stand der 39jährige Mann vor dem Haus, erkannte die Polizeibeamten und flüchtete hinter das Haus in den Garten. Dort traf er auf weitere Beamte. Er war mit einer massiven Metallstange bewaffnet und nahm sofort eine bedrohliche Angriffshaltung ein. Dabei ging er auf die Beamten zu. Trotz mehrfacher Aufforderungen, die Stange wegzulegen und sich zu ergeben, ging der Mann weiter. Die Situation ließ einen unmittelbaren Angriff mit der Stange erwarten.

In dieser für die Beamten lebensgefährlichen Lage feuerte ein Polizist einen Warnschuss ab. Der zeigte beim Angreifer keine Wirkung. Er griff, obwohl inzwischen auch Pfefferspray eingesetzt wurde, die Beamten mit der Stange an.

Deshalb kam es zum Schusswaffengebrauch, bei dem der Beschuldigte im Bein getroffen wurde. Er sackte zusammen und konnte unmittelbar danach überwältigt werden. Auch er kam nach ärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus.

Wie dann bekannt wurde, hielt sich während des Ereignisses die 51jährige Lebensgefährtin im Haus auf. Sie flüchtete, während der Täter die Wohnung zerstörte. Sie wurde am Abend in Allersberg angetroffen.
02.08.19

Brutale Schläge

Ansbach. Die Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt bei einer Schlägerei am 23. Juli nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge reisten vier Männer (21, 36, 39 und 42 Jahre alt) mit dem Zug von Nürnberg nach Sachsen bei Ansbach. Als sich die Männer gegen 23.30 Uhr vor dem Bahnhof verabschiedeten, hielt ein bislang unbekanntes Auto (vermutlich ein dunkler Audi) vor der Gruppe. Der Beifahrer stieg aus, beschwerte sich über den Standort der vier Männer und schlug den 21jährigen Mann. Der unbekannte Beifahrer stieg wieder in das Fahrzeug, das von einer Frau gefahren wurde, und entfernte sich kurzzeitig. In dem Fahrzeug soll sich zudem ein Kleinkind, ordnungsgemäß gesichert, auf dem Rücksitz befunden haben.


Der unbekannte Beifahrer habe dann unweit des Bahnhofs telefoniert, woraufhin kurze Zeit später eine Personengruppe von acht bis zehn Personen unvermittelt die vier Männer attackierte. Hierbei kam es offenbar zu massiven Fußtritten gegen die Köpfe und Körper der vier Männer. Der 36jährige Mann erlitt mehrere Gesichtsfrakturen, die weiteren drei Opfer Platzwunden, Prellungen und Abschürfungen.

Bei der bislang unbekannten Personengruppe soll es sich um Männer osteuropäischer Herkunft handeln.

Aufgrund der massiven Gewaltanwendung führt nun das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
01.08.19

Widerstand geleistet

Nürnberg. Beamte des Nürnberger Unterstützungskommandos mussten sich am Dienstag im wahrsten Sinne des Wortes mit zwei Drogenkonsumenten herumschlagen.

Die Beamten waren im Rahmen ihres Streifendienstes gegen 13.30 Uhr im Skulpturengarten am Nürnberger Frauentorgraben unterwegs, als ihnen zwei Männer auf einer Parkbank auffielen. Ihr Verhalten begründete den Verdacht, dass sie Drogen konsumierten.

Zunächst überprüfte man einen 21jährigen Mann. Bei ihm fand man keine Drogen. Bei seinem 45jährigen Begleiter sah die Sache schon etwas anders aus. Der Mann zeigte sich sofort aggressiv und verweigerte jegliche Kooperation. Der Grund war schnell klar: unter der Parkbank fand man eine Verpackung, deren Inhalt Reste von Drogen war.


Die anschließende körperliche Durchsuchung verweigerte der Mann, indem er sich bedrohlich hinstellte und den Beamten die geballten Fäuste zeigte. In einer davon fand man später in Papier eingewickelte Drogen.

Als am Ende die Fesselung durchgesetzt werden sollte, kam es zu einer heftigen Rangelei zwischen dem Beschuldigten und vier Beamten des Unterstützungskommandos. Dabei zog sich der Drogenkonsument durch Eigenverschulden leichtere Schürfwunden zu. Letztlich aber wurde er überwältigt und zur Dienststelle gefahren. Sein Begleiter musste ebenfalls kurzfristig in Gewahrsam genommen und gefesselt werden, da er sich trotz mehrfach angeordneten Platzverweises nicht entfernte und aggressiv wurde.

In der Dienststelle führte ein Arzt eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme durch. Anschließend durften beide wieder gehen.
31.07.19

Betrunken auf E-Roller

Nürnberg. Am Wochenende stellte die Nürnberger Polizei mehrere Alkoholfahrten bei Fahrern von E-Scootern fest. Der Höchstwert lag bei annähernd eineinhalb Promille.

In drei Fällen leiteten die Polizeibeamten Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein. Weitere fünf E-Scooter-Fahrer erwartet ein Bußgeldverfahren mit empfindlicher Geldbuße und Fahrverbot.

Verkehrsunfälle wurden bislang nicht registriert.


Da es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, gelten auch die entsprechenden Vorschriften zu Alkohol und Drogen, insbesondere die 0,5 Promille-Grenze. Aber bereits ab 0,3 Promille kann eine Trunkenheit im Verkehr vorliegen, sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit gegeben ist.

Den Fahrern solcher E-Scooter empfielt die Polizei, einen Fahrradhelm zu tragen sowie nur mit solchen Fahrzeugen zu fahren, die für den Straßenverkehr zugelassen sind und über eine Versicherungsplakette verfügen.
30.07.19
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