Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Polizei-Hund spendet Blut

Nürnberg. Bereits vor einer Woche kam es beim achtjährigen Polizeihund „Ivo“ zu einem medizinischen Notfall. Nur durch eine Not-Operation in einer Nürnberger Tierklinik und der Blutspende eines anderen Diensthundes konnte er gerettet werden.

Ein zu diesem Zeitpunkt bei dem Deutschen Schäferhund nicht bekannter Milztumor war geplatzt und führte zu starken inneren Blutungen, weshalb eine Bluttransfusion notwendig war. Da jedoch nicht ausreichend Blutkonserven vorhanden waren, fragte die Tierklinik bei der Zentralen Diensthundestaffel der mittelfränkischen Polizei nach möglichen Blutspendern.


Die im Dienst befindlichen Hunde konnten für eine Blutspende nicht herangezogen werden, da für die Spende des Blutes eine Sedierung des Hundes notwendig ist. Deshalb wurden mehrere Diensthundeführer in der Freizeit benachrichtigt, ob ihre Diensthunde für eine Spende bereit stünden.

Alle Diensthundeführer waren sofort bereit, durch ihren Diensthund eine Blutspende für den schwer erkrankten Ivo abgeben zu lassen. Am schnellsten stand die siebenjährige Diensthündin Kira, eine Belgische Schäferhündin, zur Verfügung. Unter Vollnarkose spendete sie in der Tierklinik 300 Milliliter ihres gesunden Blutes. Das gespendete Blut wurde dem kranken Ivo noch direkt im Operationssaal verabreicht.

Die anderen Hundeführer hielten sich für einen weiteren „Blutspendeeinsatz“ bereit. Doch bereits einen Tag nach der Operation kam die gute Nachricht, dass Ivo wegen der Blutspende schon auf dem Weg der Besserung ist.
31.01.19

Mordkommission ermittelt

Fürth. Am Dienstag-Nachmittag kam es in einem Anwesen in Cadolzburg zu einem Vorfall, bei dem zwei Frauen schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei festgenommen.

Gegen 14.30 Uhr verständigte ein Opfer des Vorfalls telefonisch die Polizei. Ihr Sohn habe sie und seine Lebensgefährtin mit einer Stichwaffe schwer verletzt, so dass umgehend die Polizei kommen müsse und zudem ärztliche Hilfe benötigt werde. Danach wurde das Gespräch abgebrochen.


Sofort fuhren zahlreiche Streifen der Zirndorfer und Steiner Polizei sowie Beamte des Unterstützungskommandos und ein Hundeführer zu der Adresse im Ortsteil Egersdorf. Unmittelbar nach der Ankunft trafen die Beamten auf den mutmaßlichen Täter, einen 49jährigen Mann. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Die 71jährige Mutter und die 38jährige Lebensgefährtin des Mannes mussten durch Ärzte notversorgt werden und kamen anschließend in Krankenhäuser. Sie erlitten mehrere schwerwiegende Stichverletzungen am Oberkörper.

Die Mordkommission der Kripo Fürth übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zum Sachverhalt. Weshalb es zu dieser Tat gekommen ist, ist derzeit noch nicht gesichert.

Der Mann wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Fürth zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
30.01.19

Videos gesucht

Nürnberg. Im Fall des tragischen Todes von zwei 16jährigen Jugendlichen am letzten Samstag am S-Bahnsteig „Frankenstadion“ (wir berichteten) sucht die Polizei weitere Zeugen.

Die Polizei äußerte sich noch immer nicht über den mutmaßlichen Ablauf: Zeitungsberichte über Schläge, Tritte oder Schubsen seien blanke Spekualtion, hieß es. Tatsache ist, daß zwei Jugendliche von einer S-Bahn erfaßt und tödlich verletzt wurden. Zwei 17jährige Jugendliche wurden als Tatverdächtige festgenommen.


Im Zusammenhang mit den Ereignissen richtete das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg inzwischen die Ermittlungskommission „Frankenstadion“ ein. Es werden weiterhin Zeugen gesucht, die sachdienliche Wahrnehmungen zum Tatgeschehen gemacht haben.

Hinweise können rund um die Uhr unter Telefon 0911/2112-3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken hinterlassen werden.

Sollten zu den Geschehnissen auf dem Bahnsteig "Frankenstadion" digitale Aufzeichnungen in Form von Video- oder Bildmaterial vorhanden sein, bittet die Polizei darum, das Material zur Verfügung zu stellen. Dies sei auch anonymisiert unter diesem Link möglich:

Passanten oder Fahrgäste, die wegen des Ereignisses auf dem Bahnsteig Hilfe benötigen oder in eine seelische Notlage geraten sind, können sich kostenfrei und auf Wunsch anonym an den Krisendienst Mittelfranken ,Telefon 0911/424855-0, wenden. Die Angebote des Krisendienstes unterliegen sowohl der Schweigepflicht wie auch dem Datenschutz.
29.01.19

Hitlergruß in Bar

Nürnberg. Am Sonntag zeigte ein Betrunkener in und vor einer Bar in der Innenstadt mehrfach den Hitlergruß. Gegen den 51jährigen Mann wird nun strafrechtlich ermittelt.

Der Mann war zunächst Gast einer Bar in der Adlerstraße. Als er dort gegen 3 Uhr dadurch auffiel, dass er mehrfach den Hitlergruß zeigte, verwiesen ihn Angestellte zunächst der Bar.


Da der Mann sich jedoch auch an der frischen Luft nicht beruhigte und wiederholt durch entsprechende Gesten auffiel, verständigte man schließlich die Polizei.

Die eingetroffenen Beamten nahmen den deutlich alkoholisierten Mann mit zur Wache. Außerdem leiteten sie gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ein.
28.01.19

Bei Brand verletzt

Nürnberg. Am späten Freitagabend brach in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Laufamholz ein Feuer aus. Eine 87jährige Rentnerin erlitt Verletzungen.

Gegen 22.30 Uhr brach der Brand aus bislang ungeklärter Ursache im Keller des Einfamilienhauses am Herrenwäldchen aus und es entstand starke Rauchentwicklung. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen.


Der Rettungsdienst versorgte die 87jährige Bewohnerin. Sie kam mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen zur Brandursache. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Das Anwesen ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar.
27.01.19

Zwei Teenager tot

Nürnberg Nach dem Tod von zwei Jugendlichen am frühen Samstag-Morgen am S-Bahnhof Frankenstadion ermittelt die Mordkommission.

Der Vorfall, der sich zunächst als tragischer Unglücksfall darstellte, ereignete sich gegen 0.15 Uhr. Dabei wurden zwei 16jährige Jugendliche von einem Zug erfaßt und getötet. Ein dritter Jugendlicher, der sich ebenfalls im Gleisbereich befand, konnte sich im letzten Augenblick retten.


Inzwischen hat sich nach Angaben der Nürnberger Kriminalpolizei herausgestellt, daß es sich bei dem tragischen Tod der beiden jungen Männer möglicherweise um gar keinen Unfall handelt. Die Mordkommission habe einen „17jährigen Tatverdächtigen“ festgenommen, bestätigte am Samstag-Nachmittag ein Kripo-Sprecher.


Fest stehe, daß es kurz nach Mitternacht zwischen „mehreren Personen“ am Bahnsteig aus bislang unbekannter Ursache zu einer Auseinandersetzung gekommen war, in deren Verlauf drei Jugendliche in das Gleisbett gerieten. Zwei von ihnen wurden von einem herannahenden Zug erfasst und tödlich verletzt. Einem dritten 16jährigen Jugendlichen gelang es noch, sich in Sicherheit zu bringen.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte zwischenzeitlich Haftantrag gegen den festgenommenen 17jährigen Jugendlichen. Der 16jährige Jugendliche, der sich retten konnte, war zunächst unbekannt, konnte aber inzwischen ermittelt werden.

Die umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission dauern an.
26.01.19
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