Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Absichtlicher Unfall

Nürnberg. Eine Beziehungsstreitigkeit im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs rief am Mittwochabend die Polizei auf den Plan. Weil der Streit darin gipfelte, dass ein 25jähriger Mann das Auto seiner Freundin absichtlich gegen eine Fassade fuhr, muss sich dieser nun wegen mehrerer Delikte strafrechtlich verantworten.

Im Bereich des Südausgangs zum Nürnberger Hauptbahnhof hatte sich gegen 20 Uhr ein Streit zwischen einer 20jährigen Frau und ihrem 25jährigen Lebensgefährten entwickelt. Der Mann wurde im Verlauf der Auseinandersetzung handgreiflich und verpasste seiner Freundin eine Ohrfeige. Anschließend setzte sich der junge Mann in den Hyundai seiner Freundin und fuhr von einem der dortigen Parkplätze aus absichtlich gegen die Fassade des Parkhauses für Fahrräder. Dadurch entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro.


Als Polizisten eintrafen, hatte sich um den Hyundai eine Gruppe von mehreren aufgebrachten Personen gebildet. Die waren wegen der Fahrt gegen die Parkhausfassade mit dem jungen Mann in Streit geraten und mussten von den Polizeibeamten beruhigt werden.

Bei der anschließenden Überprüfung des 25-Jährigen erkannten die Polizisten, dass sich der Mann nicht nur wegen der Ohrfeige gegen seine Freundin strafbar gemacht hatte. Ein Atemalkoholtest ergab, dass sich der Mann mit über 1,8 Promille ans Steuer des Hyundai gesetzt hatte. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mann auch im nüchternen Zustand nicht mit dem Auto hätte fahren dürfen - er besitzt nämlich keine Fahrerlaubnis.
18.08.22

Autofahrer starb

Feucht. Am Freitag konnte ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Schnaittach nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden.

Die Verkehrspolizei Feucht geht davon, dass für das Unfallgeschehen und den Tod des Mannes ein medizinischer Notfall ursächlich war.

Der 62jährige Mann war mit seinem Wagen gegen 11.30 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Wolfshöhe verlor er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte zunächst an die rechte Leitplanke und kam anschließend an der Mittelleitplanke zum Stehen.

Bereits Ersthelfer mussten feststellen, dass der Mann das Bewusstsein verloren hatte. Trotz Befreiung aus dem Unfallfahrzeug und eingeleiteter Reanimation konnte ein Notarzt anschließend nur noch den Tod feststellen.


Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Feucht übernahmen die polizeilichen Maßnahmen an der Unfallstelle. Nach Beurteilung des Unfallgeschehens gehen die Beamten davon aus, dass der 62jährige Autofahrer nicht durch den Unfall ums Leben kam. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass der Mann bereits während der Autofahrt einem medizinischen Notfall zum Opfer fiel.

Nachdem die Autobahn unmittelbar nach dem Unfall komplett gesperrt worden war, bildete sich zunächst ein kilometerlanger Stau. Kurzfristig leitete die Polizei den Verkehr über die rechte Fahrspur sowie den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei. Um kurz nach 14 Uhr waren Unfallaufnahme und Räumarbeiten abgeschlossen, so dass die A9 für den Verkehr in Fahrtrichtung Berlin wieder freigegeben werden konnte.
14.08.22

Taxifahrer angegriffen

Nürnberg. In der Nacht auf Samstag gingen zwei Fahrgäste auf einen Taxifahrer im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard los.

Der 27jährige Taxifahrer nahm die beiden bislang unbekannten Fahrgäste gegen 3 Uhr am Celtisplatz auf. Die beiden Männer wollten zur Rothenburger Straße / Fuggerstraße gefahren werden. Doch anstatt dort den Fahrtpreis zu entrichten, forderten sie die Herausgabe des Geldbeutels des Taxifahrers.


Einer der beiden Männer ging auf den Fahrer los, während der gerade dabei war, sein Taxi zu wenden. Der Mercedes krachte dabei in eine Mauer. Die beiden Unbekannten ergriffen daraufhin die Flucht.

Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West fahndeten umgehend nach den Tätern - ohne Erfolg. Die Polizei bittet um Hinweis eunter Telefon 0911/2112-3333.
08.08.22

Sextäter in Allersberg

Allersberg. In der Nacht auf Sonntag wurde eine junge Frau in Allersberg mutmaßlich Opfer eines versuchten Sexualdelikts. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die junge Frau befand sich gegen 3.50 Uhr auf dem Nachhauseweg von der Kirchweih in Allersberg. In der Brunnenstraße nahm sie zunächst Schritte hinter sich war. Kurz darauf wurde sie von einem bislang unbekannten Mann von hinten gepackt. Die Frau schrie um Hilfe. Mehrere Anwohner bemerkten die Hilferufe und eilten herbei. Der unbekannte Mann rannte in Richtung Freibad davon.

Trotz einer umgehend eingeleiteten Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Hilpoltstein konnte der Mann nicht mehr entdeckt werden. Noch in der Nacht führten Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken vor Ort erste Ermittlungen sowie eine Spurensicherung durch.


Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat zwischenzeitlich das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei übernommen. Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen sexuell motivierten Übergriff gehandelt haben könnte.

Täterbeschreibung:
  • 25 bis 30 Jahre alt; etwa 170 Zentimeter groß; kurze rote oder rotblonde Haare; Sommersprossen; trug eine kurze Jeans, ein gestreiftes T-Shirt sowie eine schwarze Brille mit einem eckigen Brillengestell
Die Ermittler bitten in diesem Zusammenhang auch um die Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer hat den Vorfall in der Nacht beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet? Wer kann Angaben zur Identität des gesuchten Mannes machen? Denkbar ist, dass sich der Gesuchte ebenfalls zuvor auf der Kirchweih befunden hatte. Wem ist am Abend oder in der Nacht eine Person aufgefallen, auf die die Beschreibung zutrifft? Wer hat ein Foto oder Video gemacht, auf dem eine solche Person zu sehen ist?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112 – 3333 entgegen.
01.08.22

Mit Blüten bezahlt

Nürnberg. Am Dienstagabend versuchte ein 32jähriger Mann in einem Geschäft im Hauptbahnhof mit einem falschen 50-Euro-Schein zu bezahlen.

Der Mann trat gegen 17 Uhr mit seinem Einkauf an die Kasse des Marktes im Hauptbahnhof und beglich seine Rechnung mit einem 50 Euro-Schein. Erst kurz nach dem Bezahlvorgang fiel der Kassiererin auf, dass es sich bei der Banknote offenbar um eine Fälschung handelte.


Sie hielt den Mann fest und alarmierte die Polizei.

Nachdem die hinzugerufene Streife der Bundespolizei bei dem 32jährigen Mann noch weitere mutmaßliche Falschgeldnoten fanden, nahmen sie ihn vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld.
27.07.22

Motorrad brannte

Fürth. In der Nacht auf Montag ging in der Fürther Südstadt ein Motorrad in Flammen auf.

Gegen 1 Uhr wurde das brennende Motorrad in der John-F.-Kennedy-Straße gemeldet. Das Motorrad stand mit einer Plane abgedeckt am Straßenrand.

Eine kurz darauf eintreffende Streife der Polizeiinspektion Fürth begann erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr, die die Moto Guzzi letztlich ablöschte.


Am Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von über 5000 Euro.

Die Kripo Fürth und bittet Zeugen sich bei der Polizei unter Telefon 0911/2112–3333 zu melden.
19.07.22
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