Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Auto angezündet

Nürnberg. Am frühen Freitagmorgen brannte im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl ein Auto. Die Nürnberger Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus.

Gegen 2.30 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzzentrale, dass in der Rosenplütstraße ein geparktes Auto brennen solle.

Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung stand der Peugeot 206 bereits in Vollbrand. Die Nürnberger Berufsfeuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein Schaufenster eines nahegelegenen Anwesens sowie die Plane eines in der Nähe geparkten Anhängers beschädigt.


Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Lripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnisstand ist von einer Brandstiftung auszugehen.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
02.02.24

Seniorin beraubt

Schwanstetten. Am Montagnachmittag überfiel ein bislang Unbekannter in Schwanstetten eine ältere Dame, die mit ihrem Rollator unterwegs war und versuchte ihr die Handtasche zu entreißen.

Die 85jährige Frau befand sich gegen 14.30 Uhr beim Spaziergang „Am Steig“ in Schwanstetten. Ihre Handtasche hatte sie im Korb ihres Rollators abgestellt.

Ein unbekannter Mann näherte sich der Frau von hinten und griff nach der im Rollator stehenden Handtasche. Da die Frau die Tasche festhielt, scheiterte er.


Als ihn die Seniorin laut anschrie flüchtete der Mann in Richtung des Waldes. Die 85jährige Fraublieb unverletzt.

Beschreibung: 30 bis35 Jahre alt, etwa 190 zentimeter groß. Er trug ein khakifarbenes Sweatshirt und eine schwarze Kappe.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen sich unter Telefon 0911/2112-3333 zu melden.
01.02.24

Toter in der Regnitz

Fürth. Am Mittwochabend entdeckten Passanten in der Regnitz in Fürth-Stadeln eine leblose Person. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Gegen 16.15 Uhr meldeten Zeugen der Integrierten Leitstelle der Feuerwehren und des Rettungsdienstes eine leblose Person in der Regnitz auf Höhe der Wiesengrundstraße. Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Wasserrettung und des Rettungsdienstes bargen den Leichnam und brachten ihn an Land. Alarmierte Streifen der Polizeiinspektion Fürth sperrten unterdessen den Bereich ab.


Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei übernahm noch vor Ort die weiteren Ermittlungen. Die Identität des Mannes konnten die Beamten bislang noch nicht feststellen.
19.01.24

Räuber geschnappt

Nürnberg. In der Nacht auf Montag erkannte eine Streife der Bundespolizei im Nürnberger Hauptbahnhof einen 25jährigen Tatverdächtigen anhand der Personenbeschreibung und nahm ihn fest. Er soll zuvor im Stadtgebiet Nürnberg einen Mann ausgeraubt haben.

Sonntagabend wurde am Aufseßplatz in Nürnberg ein Raub verübt, ein Tatverdächtiger konnte flüchten. Die daraufhin von der Landespolizei ausgelöste Fahndung führte zunächst nicht zum Erfolg. Gegen 2 Uhr am Montag entdeckte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof einen Mann, der große Ähnlichkeit mit der Personenbeschreibung des mutmaßlichen Räubers aufwies.


Bereits bei der Kontrolle des Mannes bemerkten die Beamten Blutanhaftungen auf seiner Jacke. Bei der Durchsuchung wurden schließlich Ausweisdokumente, Bargeld und Geldkarten gefunden, dem dem Opfer des Raubdeliktes vom Vorabend zugeordnet werden konnten.

Der 25jährige Mann wurde festgenommen und an die Landespolizei überstellt.
10.01.24

"Hitlergruß" gezeigt

Fürth. Ein mit einer Schreckschusspistole bewaffneter Mann zeigte am Silvesterabend am Bahnhofsplatz den "Hitlergruß".
Der Mann fiel Streifenbeamten gegen 21.45 Uhr auf der nördlichen Seite des Bahnhofsplatzes auf, wie er seinen rechten Arm hob. Zudem erkannten sie, dass er offenbar eine Schusswaffe in einem Holster an seinem Gürtel führte.

Die Polizisten unterzogen den 21jährigen Mann einer Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte, wofür der junge Mann jedoch keine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis besaß.

Die Beamten stellten die Waffe sicher und leiteten zunächst ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Weil der Zeitgenosse während der Arbeit der Polizei auch noch judenfeindliche Aussagen daherplapperte wird zudem wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.
01.01.24

Weihnachtsessen gesichert

Nürnberg. Am Weihnachtstag hat sich eine 65jährige Frau im Nürnberger Hauptbahnhof verirrt. Die Kontrolle durch die Bundespolizei ergab, dass sie bereits seit mehreren Stunden im Pflegeheim vermisst und zum Weihnachtsessen erwartet wurde.

Gegen 11 Uhr des ersten Weihnachtsfeiertages fiel einer Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg eine desorientiert wirkende ältere Dame auf, die ziellos im Hauptbahnhof Nürnberg herumirrte. Gegenüber den Bundespolizisten konnte sie keine Angaben zu ihren Personalien machen.


Da sie sagte, ihr sei sehr kalt, nahmen die Beamten die Frau mit zur warmen Wache. Bei der Durchsicht ihrer Handtasche wurden glücklicherweise Unterlagen zu einem Pflegeheim aufgefunden. Ein Anruf bei dieser Einrichtung ergab, dass die Seniorin bereits seit mehreren Stunden vermisst wurde.

Die Bundespolizeistreife brachte die Frau schließlich ins nahe gelegene Heim zurück, wo sie noch rechtzeitig am Weihnachtsessen teilnehmen konnte – es gab Ente.
27.12.23
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