Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Bei Explosion verletzt

Nürnberg. Am Samstagvormittag erlitt ein 60-jähriger Mann im Stadtteil Werderau bei einer Explosion schwere Brandverletzungen.

Gegen 10.15 Uhr alarmierten Zeugen ie Einsatzzentrale von der Explosion in einem Reihenhaus in der Hoffmannstraße. Beim Eintreffen der ersten Streife lagen bereits große Teile der Fassade des Reihenhauses auf der Straße sowie im angrenzenden Vorgarten.


Im ersten Obergeschoss des Anwesens war zudem ein großes Loch erkennbar. Ein Mann befand sich noch in der Wohnung und wurde von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. Der Rettungsdienst übernahm daraufhin die Erstversorgung und brachte den 60jährigen Mann mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus.

In der Wohnung löschte die Feuerwehr noch einen Kleinbrand und evakuierte vorsorglich die Bewohner der angrenzenden Gebäude. Etwa 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der Freiwilligen Feuerwehr Werderau sowie des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sowie das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg übernahmen die Spurensicherung vor Ort und die Ermittlungen hinsichtlich der noch unbekannten Ursache. Derzeit gehen die Ermittler von einer Explosion der Verpuffung in der Wohnung im ersten Obergeschoss aus.

Der entstandene Sachschaden an den Gebäuden sowie an geparkten Autos, die durch Trümmerteile beschädigt wurden, beläuft sich nach ersten Ermittlungen auf mehrere hunderttausend Euro.

Ein Sachverständiger prüft derzeit, ob die betroffenen Gebäude weiterhin bewohnbar sind.
30.03.19

Nazigruß gegrölt

Nürnberg. Ein 59jähriger Betrunkener fiel am Donnerstag-vormittag am Nürnberger Bahnhofsplatz unangenehm auf. Erst nach Eintreffen der Polizei konnte die Situation bereinigt werden.


Einer Polizei-Streife fiel der Mann zusammen mit einem Begleiter gegen 10.30 Uhr am Bahnhofsplatz auf, als sie dort offenbar ein Lager aufgeschlagen hatten. Bei der anschließenden Kontrolle rief der Betrunkene plötzlich „Heil Hitler“. Kurz darauf wiederholte er den Gruß mit dem Zusatz „Heil Hitler, Polizei.“

Die Geistesgröße wurde zur Dienststelle gebracht und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.
29.03.19

Mann niedergestochen

Nürnberg. Am Mittwoch kam es nach einem Streit zu einem Messerstich in einer Sozialpension in Nürnberg-Sündersbühl. Ein Beteiligter wurde schwer verletzt, der Tatverdächtige von der Polizei festgenommen.

Nach allem, was die Nürnberger Mordkommission bisher ermitteln konnte, geriet gegen 8 Uhr ein 53jähriger mit einem 54jährigen Mann aus noch ungeklärten Gründen in Streit. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung stach der 53jährige Mann seinen Kontrahenten mit einem Teppichmesser. Der Geschädigte erlitt dabei eine stark blutende Wunde.


Wenige Minuten später trafen Streifen der Polizei ein und nahmen den mutmaßlichen Täter fest. Das schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte Opfer kam nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.
28.03.19

Mit Blüten bezahlt

Hilpoltstein. Ein unbekannter Täter kaufte bereits am letzten Mittwoch eine Goldmünze in Heideck. Er bezahlte allerdings mit Falschgeld. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Ein potentieller Käufer meldete sich auf eine entsprechende Anzeige und die Parteien einigten sich auf einen Kaufpreis von knapp 1200 Euro. Gegen 17.45 Uhr erschien der Unbekannte beim Verkäufer der Goldmünze in der Buchenstraße. Es kam zur Geldübergabe. Erst im Nachgang stellte der Verkäufer der Münze fest, dass ihm Falschgeld überreicht wurde und verständigte die Polizei.


Beschreibung des Täters:
  • 25 bis 30 Jahre alt, kurze dunkelblonde Haare, deutsch-französischer Akzent, trug Jeans und gab sich mit dem Namen „Marcel“ aus. Auffällig waren die Hände des unbekannten Täters, die das Opfer als „Arbeiterhände“ beschreibt
Zeugen beobachteten in Tatortnähe einen schwarzen BMW der 5er Baureihe, der eventuell im Zusammenhang zu dem Täter stehen könnte. Am Fahrzeug waren Fürther Kennzeichen angebracht.

Hinweise an die Kriminalpolizei Schwabach unter Telefon 0911/2112–3333.
27.03.19

Bruder als Lebensretter

Nürnberg. Der geistesgegenwärtigen Reaktion ihres großen Bruders verdankt eine zweijähriges Mädchen womöglich ihr Leben. Der neunjährige Bub rettete sich und sein kleines Schwesterchen am Dienstag-Morgen in Nürnberg aus dem brennenden Auto ihrer Mutter.

Die 31jährige Frau war gegen 7.45 Uhr mit ihrem BMW in der Pfründnerstraße im Nürnberger Osten unterwegs. Dort stellte sie ihren Wagen ab und brachte ihr sechsjähriges Kind in den Kindergarten. In der Zwischenzeit warteten die 2- und neunjährigen Geschwister im Fahrzeug auf die Rückkehr der Mutter.


Plötzlich bemerkte der Junge starke Rauchentwicklung und sah beim Verlassen des Autos den brennenden rechten Hinterreifen. Sofort befreite er seine Schwester aus dem Fahrzeug und brachte sie ins Freie. Kurz darauf kam die Mutter zurück.

Die Berufsfeuerwehr Nürnberg konnte trotz schnellen Eingreifens den Vollbrand des BMWs nicht verhindern. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro.

Es wurde niemand verletzt.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch ungeklärt.
26.03.19

Kupferdiebe geschnappt ?

Erlangen. Am frühen Sonntagmorgen nahm die Erlangener Polizei im Ortsteil Eltersdorf zwei mutmaßliche Kupferdiebe fest.

Kurz vor Mitternacht teilte ein Anwohner der Einsatzzentrale mit, dass er ein Auto mit irischer Zulassung beobachtete, das die Bahnstraße mit überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Das Fahrzeug hielt dann an, zwei Männer stiegen aus und rannten davon. Im Rahmen der Fahndung konnten die beiden Männer einer Kontrolle unterzogen werden.


Im Verlauf der Ermittlungen fanden die Beamten im Fahrzeug mehrere Meter Kupferkabel, eine Wanne mit Metallspänen sowie eine Säge. Bei den Kabeln und den Metallspänen dürfte es sich um Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro handeln.

Die Herkunft des Diebesgutes ist bislang nicht geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass die schwarz ummantelten Kupferkabel die die weiß-graue Plastikwanne mit Metallspänen kurz zuvor in Eltersdorf oder Erlangen entwendet wurden.

Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Geschädigte, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Die beiden 23 und 50 Jahre alten Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Diebstahls.
25.03.19
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