Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Holzofen fing Feuer

Nürnberg. Im Nürnberger Stadtteil Fischbach brach am Samstagabend in einem Reihenhaus ein Feuer aus. Eine Bewohnerin erlitt Verletzungen.

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen hielt sich eine 19jährige Frau gegen 19:45 Uhr in dem Anwesen in der Flachsröststraße auf, schürte einen Holzofen an und verließ für kurze Zeit das Zimmer. Als sie zurückkam, war das Erdgeschoß komplett verraucht, so dass die junge Frau das Haus nicht mehr verlassen konnte.

Die Berufsfeuerwehr rettete die durch Rauchgasintoxikation leicht verletzte Frauüber eine Drehleiter aus dem ersten Stock des Gebäudes. Gleichzeitig begann sie mit den Löscharbeiten im Erdgeschoß.

Die Frau kam nach der ärztlichen Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Die entstandene Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Brandfahnder der Kripo Nürnberg haben die Ermittlungen aufgenommen.
04.11.17

Schüsse in der Südstadt

Nürnberg. Zwei offenbar psychisch angeschlagene Männer lieferten sich am Donnerstag-Abend in der Nürnberger Südstadt eine heftige Auseinandersetzung, bei der auch Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben wurden. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken.

Gegen 23 Uhr erreichten zahlreiche Notrufe die mittelfränkische Einsatzzentrale. In der Speyerer Straße seien mehrere Schüsse gefallen, eine Person schlage mit einer Machete um sich, so die Mitteilungen besorgter Bürger.

Sofort fuhren etliche Einsatzkräfte der Nürnberger Polizei zum Einsatzort. Vor Ort teilten mehrere Zeugen mit, dass wohl ein 35jähriger Anwohner auf der Straße herum geschrien und mehrere Menschen beleidigt hatte. Dies hatte offenbar einen 36jährigen Bewohner der Speyerer Straße gestört, weshalb er den Mann zur Ruhe ermahnen wollte. Dazu holte er aus seiner Wohnung sowohl eine Machete wie auch eine Portion Pfefferspray und wandte sich dem Ruhestörer zu.

Im Verlauf der zunächst verbal ausgetragenen Auseinandersetzung rief der 36jährige Mann seinem Kontrahenten die Worte "Allahu Akbar" zu und bedrohte ihn mit seiner Machete. Dies war für den Angesprochenen Anlass, eine Schreckschusswaffe zu ziehen und mehrere Schüsse abzugeben. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen wurde aber niemand verletzt. Nach diesen Attacken flüchteten beide Männer.

Umgehend veranlasste die Polizeieinsatzleitung umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, in die auch sowohl Diensthundeführer als auch ein Polizeihubschrauber eingebunden waren. Eingesetzte Beamte nahmen den 36jährigen Mann im Rahmen dieser Fahndungsmaßnahmen in Tatortnähe fest. Die weiteren Ermittlungen bezüglich des Aufenthaltsortes des 35jährigen Mannes hatten ebenfalls sehr schnell den gewünschten Erfolg. Er konnte ebenfalls unweit des Tatortes festgenommen werden. Seine Schusswaffe, eine Schreckschusspistole, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht, war komplett entladen. Sie wurde sichergestellt.

Während der 35jährige in einer Zelle der Polizei untergebracht werden musste, veranlasste die Polizei die Einweisung des 36jährigen Mannes in eine Fachklinik. Es liegen deutliche Hinweise auf eine psychische Belastung vor.
03.11.17

Mordkommission ermittelt

Ansbach. Am frühen Dienstagmorgen kam es zu einem Gewaltausbruch in einer Ansbacher Wohnung. Die Ansbacher Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Gegen 6:15 Uhr wurde die Polizei informiert, dass ein schwer verletzter Mann in der Würzburger Straße aufgefunden wurde. Die alarmierten Streifenbesatzungen der Ansbacher Polizeiinspektion stellten fest, dass der 29jährige Mann offensichtlich Opfer eines Gewaltdelikts wurde und verständigten den Kriminaldauerdienst Mittelfranken sowie die Ansbacher Mordkommission zur weiteren Abklärung des Sachverhalts.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befand sich der Mann zusammen mit drei Bekannten in einer nahegelegenen Wohnung um dort zu feiern. Im Verlauf der Feier verließen in den frühen Morgenstunden zwei Männer die Räumlichkeiten, so dass das spätere Opfer mit einem 30jährigen Mann alleine zurückblieb. Aus noch nicht geklärtem Anlass heraus fing der 30jährige Mann an, seinen Bekannten mit brutaler Gewalt zu schlagen und zu treten. Außerdem schleuderte er Mobiliar auf sein Opfer und verwüstete die gesamte Wohnung.

Der 29jährige Mann wurde mit Brüchen und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter konnte noch in der Wohnung festgenommen werden. Er war stark alkoholisiert und stand möglicherweise unter Einfluss von Betäubungsmitteln.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
02.11.17

Zug entgleiste (Foto)


Mehrere Wagen entgleisten
Foto: Bundespolizei
Nürnberg. Die Entgleisung von drei Wagen eines Güterzuges an einer Weiche am Nürnberger Rangierbahnhof verursachte einen Millionen-Schaden. Verletzt wurde niemand.

Offenbar war vergessen worden, vor der Abfahrt sogenannte Hemmschuhe zu entfernen.

Der 347 Meter langer Güterzug war in der Nacht auf Dienstagim Ausfahrbahnhof des Nürnberger Rangierbahnhofs abgestellt und gegen Wegrollen gesichert worden. Im vorderen Bereich des Zuges befanden sich mit Drahtrollen beladene offene Wagen. Der Rest bestand aus 16 leeren Kesselwagen, die zum Transport von Kreideschlamm benutzt werden.

Auf der Fahrt nach Nürnberg-Eibach bemerkte der Lokführer gegen 5.30 Uhr plötzlich einen Druckabfall im Bremssystem. Gleichzeitig lief beim Fahrdienstleiter eine Störungsmeldung in einem Weichenbereich auf. Wie sich herausstellte, waren die letzten drei Kesselwagen des Zuges an einer Weiche entgleist.

Bei einem wurde das Drehgestell herausgerissen, die beiden anderen Wagen sprangen aus dem Gleis, wobei einer komplett umfiel. Das Gleisbett wurde auf einer Länge von 180 Meter zerstört. Ein Bahnmitarbeiter bezifferte den Schaden im siebenstelligen Bereich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Bundespolizei davon aus, dass der Güterzug seine Fahrt aufnahm, obwohl noch Hemmschuhe als technische Sicherungen an dem Zug angebracht waren.

Die Bundespolizei Nürnberg hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
02.11.17

Raub nach Prügelei

Nürnberg. Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am frühen Morgen endete mit einem Raubdelikt. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

Aus noch zu ermittelnden Gründen gerieten gegen 3 Uhr drei Personen in der Köhnstraße in einen heftigen Streit. Dabei soll ein 25jähriger Afrikaner seine beiden Landsleute mit einem noch unbekannten Gegenstand heftig verletzt haben.

Ein 23jähriger Mann musste mit Schnitt- und Risswunden am gesamten Körper stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. Das zweite Opfer (26) konnte nach ambulanter Behandlung aus der Klinik entlassen werden. Der Täter flüchtete, soll dabei aber die Geldbörsen beider Opfer geraubt haben.

Die weiteren Ermittlungen führten noch in der Nacht zur Festnahme des Tatverdächtigen. Er hielt sich in seiner Wohnung im Landkreis Nürnberger Land auf. Dort fand sich Beweismaterial, das den Tatverdacht erhärtete. Zur vorläufigen Sachbearbeitung brachte man den Mann zum Kriminaldauerdienst Mittelfranken.
01.11.17

Feuer an Schule

Nürnberg. Am Montag-Abend kam es auf einem Schulgelände im Nürnberger Stadtteil Hohe Marter zu einem Brand.

Eine Anwohnerin verständigte gegen 20:20 Uhr die Polizei, weil sie auf dem Gelände der Georg-Paul-Amberger-Grundschule einen Feuerschein wahrnahm. Eintreffende Polizeibeamte mussten feststellen, dass in einem vom Schulgebäude getrennten Unterstand aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen war.


Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen unter Kontrolle bringen und ablöschen. Jedoch mussten sie im Rahmen der Löscharbeiten auch Teile des ziegelgedeckten Daches des betroffenen Unterstandes öffnen. Nach ersten Schätzungen entstand an dem Unterstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Schule.

Gegenüber der Polizei berichteten Zeugen, dass sie unmittelbar vor dem Ausbruch des Feuers drei Personen im Bereich des Unterstandes beobachten und mehrfach Knallgeräusche wahrnehmen konnten, bevor sich die verdächtigen Personen im Anschluss von dem Schulgelände entfernt hätten. Aufgrund dieser Aussage kann eine Brandstiftung als Brandursache derzeit nicht ausgeschlossen werden. Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken übernahmen noch am Abend die ersten Maßnahmen am Brandort.
31.10.17
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