Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Überfälle in Fürth

Fürth. Am frühen Samstagmorgen kam es in der Fürther Innenstadt kurz nacheinander zu zwei bewaffneten Raubüberfällen.

Der erste Überfall ereignete sich gegen 1.10 Uhr in einem Hotel in der Nürnberger Straße. Zwei unbekannte maskierte Täter betraten den Eingangsbereich. Ein dritter möglicher Täter blieb vor dem Hotel stehen. Mit vorgehaltenen Schusswaffen forderten sie den anwesenden Mitarbeiter auf, Bargeld auszuhändigen. Als der nicht darauf einging, gab einer der Unbekannten einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe ab. Als der Mitarbeiter auf die Videoüberwachung hinwies, flüchteten die Täter ohne Beute. Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt.


Beschreibung:
  • Alle drei Täter sollen helle Sporthosen und helle Langarmshirts getragen und hellhäutig gewesen sein. Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor. Die Täter sollen schwarze Schusswaffen mit sich geführt haben
Nur wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Überfall auf eine Spielhalle in der Angerstraße. Gegen 1.30 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Lokal. Während einer der beiden einen Gast mit einem messerähnlichen Gegenstand bedrohte, forderte der zweite Täter mit vorgehaltener Schusswaffe den Mitarbeiter zur Herausgabe von Bargeld auf. Der öffnete daraufhin die Kasse. Mit einem Bargeldbetrag flüchteten die Täter anschließend unerkannt.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Menschen verletzt.

Beschreibung:
  1. Täter: 25 bis 30 Jahre alt, etwa 165 Zentimeter groß, schlank, bekleidet mit schwarzem Pullover ohne Kapuze, blauen Jeans, schwarzen Handschuhen und schwarzer Sturmhaube, sprach hochdeutsch
  2. Täter: 25 bis 30 Jahre alt, etwa 165 Zentimeter groß, schlank, bekleidet mit schwarzem Pullover ohne Kapuze, schwarzen Jeans, schwarzen Handschuhen, schwarzer Sturmhaube, sprach deutsch mit ausländischem Akzent
Zeugenhinweise an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/21123333.
06.01.20

Zwei Kinder starben

Roth. Bei dem tragischen Unfall am Sonntag bei Roth erlagen jetzt auch zwei Kinder ihren schweren Verletzungen.

Wie berichtet waren bei einem Zusammenstoß auf der Bundesstraße 2 auf Höhe der Ortschaft Wernsbach eine 35jährige Frau gestorben und sechs Menschen schwer verletzt worden. Jetzt erlagen auch ein neunjähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Junge ihren Verletzungen.


Die noch an der Unfallstelle gestorbene 35jährige Frau war die Fahrerin des einen Autos und nicht die Beifahrerin, wie die Polizei ursprünglich gemeldet hatte.

Auch der Zustand des 35jährigen Beifahrers und eines vierjährigen Mäedchens sei äußerst kritisch, hieß es von der Polizei.
06.01.20

Beifahrerin starb

Roth. Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Bundesstraße 2 im Landkreis Roth ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 35jährige Frau starb noch an der Unfallstelle, sechs Menschen - darunter drei Kinder - wurden schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 19jähriger Fahrer eines VW Transporters mit seiner 17jährigen Beifahrerin gegen 17.30 Uhr die Bundesstraße 2 in Fahrtrichtung Nürnberg. Etwa auf Höhe der Ortschaft Wernsbach geriet das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Renault, in dem sich eine fünfköpfige Familie befand.


Ersthelfer und Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Insassen aus den Fahrzeugen bringen. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Versorgung der Verletzten.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die 35jährige Beifahrerinim Renault so schwere Verletzungen, dass sie trotz sofort eingeleiteter umfangreicher Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Die im Fond des Fahrzeugs befindlichen Kinder, zwei Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 4 und 12 Jahren, erlitten ebenfalls schwerste Verletzungen und mussten unter Reanimationsmaßnahmen in Krankenhäuser geflogen werden. Auch der 35jährige Fahrer des Renault kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der 19jährige Fahrer des Transporters sowie seine 17jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert.

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes aus den umliegenden Gemeinden waren im Einsatz, darunter fünf Notärzte, ein Leitender Notarzt sowie rund zehn Rettungswagen.

Notfallseelsorger und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams übernahmen noch vor Ort die Betreuung der Ersthelfer sowie der Einsatzkräfte. Die Bundesstraße 2 musste im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Auf Anordnung der vor Ort befindlichen Staatsanwältin wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

Aktualisierung: Inzwischen verstarben auch ein neunjähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Junge (Meldung hier)
05.01.20

Straßenbahn beschmiert

Nürnberg. Mehrere unbekannte Täter besprühten in der Silvesternacht eine Straßenbahn großflächig mit Graffiti und richteten hohen Sachschaden an.

Zuvor sollen Unekannte die Gleise mit Gegenständen blockiert und die Straßenbahn an der Weiterfahrt gehindert haben.


Vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen flüchteten etwa 25 vermummte Personen. Anschließend wurde festgestellt, dass eine Fahrzeugseite der Straßenbahn großflächig in schwarzer, roter und silberner Farbe mit dem Schriftzug „FCN“ besprüht worden war.

Der Sachschaden beträgt nach derzeitigen Erkenntnissen mehrere tausend Euro.
03.01.20

Schwerste Verletzungen

Fürth. Am Neujahrstag ereignete sich kurz nach Mitternacht zwischen Weinzierlein und Ammerndorf ein Verkehrsunfall, bei dem ein 56jähriger Mann schwer verletzt wurde.

Der Mann fuhr gegen 0.30 Uhr auf der Staatsstraße 2245 von Weinzierlein in Richtung Ammerndorf.


Aus bislang ungeklärter Ursache kam er alleinbeteiligt mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn ab, das Auto überschlug sich mehrfach und kam in einem angrenzenden Feld zu liegen.

Der Fahrer zog sich schwerste Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen befindet er sich mittlerweile außer Lebensgefahr.
02.01.20

Viele Silvester-Einsätze

Mittelfranken. Auch diesmal waren die polizeilichen Dienstkräfte der mittelfränkischen Polizei in der Silvesternacht einer hohen Einsatzbelastung ausgesetzt. Mit knapp 400 Einsätzen in ganz Mittelfranken wurden jedoch deutlich weniger Einsätze verzeichnet als im Vorjahr.

Von 19 bis 7 Uhr dokumentierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken insgesamt 394 Einsätze (Vorjahr: 471). Dabei rückten die Beamten in 28 Fällen zu Ruhestörungen aus, verzeichneten 18 Sachbeschädigungen und wurden zu 32 Körperverletzungsdelikten gerufen.

Im Bereich der Nürnberger Innenstadt wurde durch die Einsatzleitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ein hohes Besucheraufkommen verzeichnet. Rund um die Nürnberger Kaiserburg feierten etwa 5500 Personen friedlich und unter Einhaltung des Verbots des Abschießens pyrotechnischer Gegenstände.


Auch auf dem Hauptmarkt fanden sich mehrere hundert Personen zum Jahresausklang ein. Hier kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Im Bereich der Lorenzkirche mussten Einsatzkräfte immer wieder das Zünden von Pyrotechnik unterbinden.

Im Zusammenhang mit dem an verschiedenen Örtlichkeiten durchgeführten „Silvestival“ wurden keine relevanten Störungen gemeldet. Auch hier bewährte sich das im Vorfeld ausgearbeitete Sicherheitskonzept, hieß es von der Polizei.

Gegen 0.40 Uhr teilte ein Mann mit, dass er im Bereich der Kernstraße möglicherweise mit einer Schreckschusswaffe aus einer Wohnung beschossen worden sei. Die verständigten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurden bei der Anzeigenaufnahme vor Ort zunehmend durch Unbeteiligte gestört, so dass weitere Streifen hinzuzogen werden mussten. Die Gruppe der Unbeteiligten bestand aus 20 bis 50 Personen, die offenbar dem linken Spektrum zuzuordnen waren. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen gingen mehrere Personen aus dieser Gruppe die Einsatzkräfte an, was jedoch unterbunden wurde. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ein schadensträchtiger Brand eines Mehrfamilienhauses ereignete sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Heilsbronn. Gegen 1 Uhr wurde der Einsatzzentrale ein Brand in einer Dachgeschoßwohnung in der Ritter-von-Hellberg-Straße in Windsbach gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand die Dachgeschoßwohnung bereits in Vollbrand. Die 40 Bewohner des Hauses konnten überwiegend unverletzt das Anwesen selbst verlassen.

Zwei Bewohnerinnen des Hauses im Alter von 78 und 55 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Für die Bewohner des Hauses richtete die Gemeinde eine Notunterkunft in einer Sporthalle ein. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Brandentstehung aufgenommen.

Den Brand eines Kellerabteils gegen 0.45 Uhr in der Erlangener Schubertstraße konnte die zufällig in der Nähe befindliche Feuerwehr rasch löschen und somit Schlimmeres verhindern. Nach bisherigem Ermittlungsstand zündete ein Mann eine Rakete. Beim Abschuss der Rakete, fiel die am Boden stehende Glasflasche um. Die Rakete durchschlug daraufhin ein Kellerfenster eines Mehrfamilienhauses und setzte ein Kellerabteil in Brand. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Ein weiterer Brand ereignete sich gegen 1 Uhr in Vestenbergsgreuth. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet die Rückseite einer Garage eines Einfamilienhauses in Brand. Beim Versuch den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst zu löschen erlitten der 51jährige Hausbesitzer und seine 20jährige Tochter eine Rauchgasvergiftung und mussten in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und das Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Zudem ereigneten sich 13 Verkehrsunfälle in Mittelfranken, bei denen sechs Personen leicht verletzt und eine weitere Person in einem Krankenhaus stationär behandelt werden musste.
01.01.20
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