Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Radfahrer starb

Nürnberg. Am Montagvormittag ereignete sich im Stadtteil Eibach ein Verkehrsunfall, bei dem ein 85jährige Pedelecfahrer starb.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Senior gegen 10.30 Uhr auf seinem Elektro-Fahrrad in der Motterstraße. Dort touchierte er aus bislang unbekannter Ursache ein Verkehrsschild und stürzte.


Durch den Unfall zog sich der Rentner schwere Verletzungen zu. Der herbeigerufene Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung vor Ort und brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Der Mann starb am Dienstag im Krankenhaus.
28.10.20

Kinderwagen angezündet

Nürnberg. Am Sonntagabend setzte ein bislang Unbekannter einen Kinderwagen in einem Hinterhof eines Wohnhauses im Nürnberger Süden in Brand.

Gegen 19.30 Uhr meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Sperberstraße ein Feuer im Hinterhof des Anwesens. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass ein Kinderwagen vorsätzlich in Brand gesetzt wurde.


Das Feuer griff auf drei Fahrräder und ein Dreirad über. Verletzt wurde niemand, insgesamt entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Diee Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 0911/9482-0.
26.10.20

Tankstelle überfallen

Neustadt/Aisch. Am Freitagabend überfiel ein bewaffneter Räuber eine Tankstelle in Neustadt. Im Zuge der Fahndung nahmen Polizeibeamte zwei Tatverdächtige Personen fest.

Der Betreiber der Tankstelle in der Karl-Eibl-Straße alarmierte gegen 20.20 Uhr die Polizei. Er teilte mit, dass er kurz zuvor von einem maskierten Täter mit vorgehaltener Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden war. Anschließend war der Maskierte mit einer Beute von rund 100 Euro Bargeld geflüchtet.


Die Polizei leitete sofort eine großangelegte Fahndung ein.

Kurz nach 22 Uhr konnte eine Streife des Kriminaldauerdienstes im näheren Umfeld des Tatorts einen 20jährigen Mann festnehmen, auf den die vorhandene Personenbeschreibung von dem Tankstellenüberfall passte. Im Rucksack des Festgenommenen fanden die Beamten eine Softair-Pistole, eine Maskierung sowie einen Bargeldbetrag, der mit der mutmaßlichen Beute aus dem Überfall übereinstimmte.

Neben dem Mann nahmen die Einsatzkräfte auch einen 17jährigen Jugendlichen fest, der den Tatverdächtigen zum Zeitpunkt der Festnahme begleitete.
25.10.20

Feuer im Schul-Klo

Fürth. Am Donnerstagmorgen gab es in der Fürther Innenstadt einen größeren Feuerwehreinsatz, nachdem ein Brandmelder in einer Grundschule ausgelöst hatte.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gegen 8 Uhr wurde vom Schulpersonal eine größere Rauchentwicklung in der Jungentoilette entdeckt. Grund dafür war ein brennender Handtuchspender. Der Schulleiter schaffte es das Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu löschen. Die zwischenzeitlich angerückte Berufsfeuerwehr musste das Gebäude nur noch mit dem entsprechenden Spezialgerät lüften.


Die Schüler und Lehrkräfte mussten die Schule für die Dauer des Einsatzes verlassen. Auch der Schulbetrieb konnte zwischenzeitlich wieder aufgenommen werden.

Auf Grund der Spurenlage vor Ort kann ein technischer Defekt am Handtuchspender ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen.
22.10.20

Unfall oder Mordversuch?

Ansbach. Am Montagvormittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen auf der Autobahn A 7 bei Wörnitz . Nun ermittelt die Ansbacher Mordkommission.

Gegen 11 Uhr fuhren ein 38jähriger Mann und seine 27jährige Ehefrau die Autobahn in Richtung Kassel. Aus zunächst ungeklärter Ursache krachte der Mann mit seinem Skoda kurz vor der Anschlussstelle Wörnitz offenbar mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines vor ihm fahrenden Lastkraftwagens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Mann und seine 27jährige Ehefrau erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden.


Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, wonach der Unfall möglicherweise vorsätzlich herbeigeführt wurde. Deswegen führte das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Dabei ergab sich der Verdacht, dass der 38jährige Mann das Fahrzeug im Verlauf eines Streits mit seiner Ehefrau möglicherweise in Tötungsabsicht vorsätzlich gegen das Heck des Lastkraftwagens steuerte.

Der Mann wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der erließ am Dienstagnachmittag Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
21.10.20

Autos brannten

Ansbach. Am frühen Sonntag-Morgen gerieten aus noch ungeklärter Ursache im Ansbacher Stadtgebiet zwei Autos in Brand.

Zunächst wurde um 0.20 Uhr mitgeteilt, dass ein weißer Audi TT auf einem öffentlichen Parkplatz in der Türkenstraße im Bereich des Motorraums brennt. Nach Aussage des Fahrzeugbesitzers stand der Wagen bereits seit etwa vier Stunden auf dem Parkplatz.


Etwa um 2.30 Uhr wurde wieder ein brennender Wagen gemeldet, diesmal ein schwarzer Audi A6, der in der nahegelegenen Königsberger Straße abgestellt war. Durch die entstandene Hitze wurde auch ein daneben stehender Kleintransporter beschädigt.

Die Ansbacher Feuerwehr konnte beide Brände schnell löschen, jedoch entstand an den Fahrzeugen jeweils Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
18.10.20
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