Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Vermißte (92) gerettet

Fürth. Die Polizei hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Helfern sowie der Polizeihubschrauberstaffel Bayern einer vermissten Seniorin womöglich das Leben gerettet. Die Frau verschwand am Mittwoch-Nachmittag aus einem Heim im Fürther Stadtteil Burgfarrnbach.

Eine Pflegerin des Heims informierte gegen 17.30 Uhr die Polizeiinspektion Fürth vom Verschwinden der 92jährigen Seniorin. Sie habe unbemerkt das Wohnheim verlassen und sei nun mit ihrem Rollator unterwegs. Angeblich sei sie auf dem Weg zu einer Bushaltestelle.


Unverzüglich leitete die Fürther Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Dabei wurden die Rettungshundestaffel der DLRG, Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Zirndorf sowie des Rettungsdienstes eingesetzt. Die Koordinierung der Kräfte übernahm die Polizei. Entscheidend aber war der Einsatz des Polizeihubschraubers Edelweiß 6, der das mutmaßliche Suchgebiet bei inzwischen herrschender Dunkelheit mit einer speziellen Wärmebildkamera abflog.

Nach einem Hinweis, der während der Fahndung einging, flog der Hubschrauber über ein Waldgebiet am Ortsausgang von Burgfarrnbach, auf Höhe der Hiltmannsdorfer Straße. Dort entdeckte die Besatzung mit Hilfe der Wärmebildkamera die vermisste Frau. Eine aus der Luft gelotste Streife fand sie kurz darauf in einem Gebüsch liegend - unterkühlt und schwer verletzt. Sie war gestürzt und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen.

Ein herbeigerufener Notarzt veranlasste die umgehende Einlieferung in ein Krankenhaus. Dort wird die alte Dame wohl wegen ihrer Sturzverletzungen stationär bleiben müssen.
22.11.18

War Busfahrer krank ?

Fürth. Möglicherweise war einer der Busfahrer bei dem verhängnisvollen Zusammenstoß zweier Linienbusse im Landkreis Fürth erkrankt und verursachte deswegen den Zusammenstoß. 26 Menschen wurden dabei am 15.November verletzt (wir berichteten).

An dem Unfall auf der Staatsstraße 2245 zwischen Ammerndorf und Wintersdorf waren zwei Linienbusse und ein BMW beteiligt.

Beamte der Verkehrspolizei Fürth sind derzeit bemüht, Fahrgäste des Unfall verursachenden Omnibusses vernehmen zu können. Die beiden Busfahrer sowie die BMW-Fahrerin können wegen ihres Gesundheitszustandes noch nicht vernommen werden.


Aktuell ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass ein gesundheitliches Problem eines Busfahrers möglicherweise den schrecklichen Unfall ausgelöst haben könnte. Die Ermittlungen hierzu gestalten sich deshalb schwierig, weil Zeugen dazu noch nicht abschließend befragt werden konnten.

Nach bisher durchgeführten Untersuchungen der Omnibusse durch zwei unabhängige Sachverständige geht die Polizei davon aus, dass ein technischer Defekt nahezu auszuschließen ist. Die Untersuchungen dauern aber noch an.
21.11.18

Widerstand geleistet

Nürnberg. Bei der Polizei-Kontrolle eines Fußgängers im Bereich des Frankenschnellweges mussten zahlreiche Beamte gegen den Mann und seine Begleiter eingesetzt werden.

Der 31jährige Fußgänger war zusammen mit mehreren Begleitpersonen gegen 2 Uhr An den Rampen unterwegs und sollte überprüft werden. Auf mehrfache Ansprache der Streife und Aufforderungen, stehen zu bleiben, reagierte der Mann überhaupt nicht. Erst bei unmittelbarem Kontakt zu ihm drehte sich der Mnn um und erhob sofort eine gefüllte Bierflasche gegen die Beamten. Da ein Wurf offenbar unmittelbar bevorstand, wandten die Beamten "unmittelbaren Zwang" an.


Es entstand eine heftige Rangelei, in deren Verlauf der Mann einem Beamten einen Kopfstoß versetzte. Seine Begleiter kamen ihm während des Vorfalls zu Hilfe.

Erst durch Unterstützung weiterer Streifen gelang es, den Mann zu überwältigen und in das Dienstfahrzeug zu bringen. Die Begleiter konnten nur mit Mühe zurückgehalten werden.

Auch in der Dienststelle verhielt sich der 31jährige Mann sehr aggressiv. Die von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth angeordnete Blutentnahme sowie die Haftfähigkeitsprüfung konnte nur mit Zwang durchgeführt werden. Am Ende aber beruhigte sich der Proband und konnte deswegen nach vorläufig abgeschlossener Amtsbehandlung wieder entlassen werden. Zwei eingesetzte Beamte wurden leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
20.11.18

"Schlichter" schlug zu

Nürnberg. Zu einem dramatischen Beziehungsstreit kam es am frühen Sonntagmorgen im Nürnberger Hauptbahnhof. Als eine junge Frau die Beziehung zu ihrem Freund beendete, rastete der aus und versuchte sich später in Polizeiobhut zu strangulieren.

Passanten informierten gegen 1 Uhr eine Streife der Bundespolizei über eine Schlägerei im Nürnberger Hauptbahnhof. Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass der Auslöser der Körperverletzung ein Beziehungsstreit gewesen war. Als die junge Frau mit ihrem 17jährigen afghanischen Freund Schluss machte, reagierte dieser sehr emotional. Erbost über die Abweisung schrie er seine Ex-Freundin an. Ein 22jähriger Deutscher versuchte die Streitigkeit äußerst rustikal zu beenden, indem er dem lautstark schimpfenden Afghanen einen derart heftigen Faustschlag verpasste, dass dieser rückwärts zu Boden fiel.


Als die Bundespolizisten die Personalien aller Beteiligten feststellen wollten, wehrte sich der sitzengelassene Jugendliche nun massiv gegen die Maßnahmen. Er trat nicht nur gegenüber den Beamten äußerst angriffslustig auf, sondern wollte auch auf den „Streitschlichter“ einschlagen und versuchte zudem, sich selbst zu verletzen.

Wegen der hochgradigen Aggressivität und Selbstverletzungsgefahr nahmen ihn die Bundespolizisten – trotz erheblicher Gegenwehr – mit zur Dienststelle. Dort angekommen versuchte der junge Mann mehrmals, sich mit Teilen seiner Bekleidung zu strangulieren. Als er sich danach auch noch mit den zur Sicherheit angelegten Handschellen verletzen wollte, brachten ihn die Beamten zur ärztlichen Behandlung in eine Fachklinik.
19.11.18

Wild plakatiert

Feucht. Einen Bärendienst erwiesen "politische Aktivisten" ihrem "Anliegen", als sie in der Nacht zum Samstag in Feucht mehrere Schaufenster mit Plakaten verklebten.

Die Unbekannten verursachten damit im Zeitraum von Freitagabend bis Samstagvormittag Sachschaden. Die Polizei bittet um Hinweise auf die Verursacher.


Die Plakate mit politischem Inhalt wurden an das Schaufenster eines Biomarktes und einer Buchhandlung in der Hauptstraße geklebt. Da sich die Plakate nicht rückstandsfrei entfernen lassen, entstand in beiden Fällen ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro.
18.11.18

Bierfässer in Flammen

Neunkirchen am Sand. Am Samstag-Abend brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer auf dem Gelände einer Brauerei in Neunkirchen am Sand aus. Es entstand hoher Sachschaden.

Menschen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden.

Gegen 19.30 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Im Außenbereich einer Brauerei im Ortsteil Wolfshöhe brannten Bierfässer. Neben enormer Hitze kam es hierbei auch zu einer starken Rauchentwicklung, die kurzzeitig zu Sichtbehinderungen auf der nahegelegenen Autobahn A9 führte. Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten die Flammen letztlich unter Kontrolle bringen und löschen.


Neben etwa 300 Bierfässern beschädigte das Feuer Teile des angrenzenden Brauereigebäudes und einen auf dem Gelände abgestellten Kastenwagen. Nach ersten Schätzungen dürfte die Schadenshöhe im sechsstelligen Eurobereich liegen.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Schwabach geführt. Noch am Abend nahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken ihre Arbeit am Brandort auf.
17.11.18
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