Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Sex-Täter gefaßt

Hersbruck. Seit Januar 2021 ereigneten sich in Hersbruck mehrere Fälle von sexueller Belästigung. Jetzt wurde ein 22jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

Der Täter fasste den Frauen an den Hintern und verhielt sich durchgehend aufdringlich und beängstigend.

Die erste bekannt gewordene Tat ereignete sich am 9.Januar gegen 17.15 Uhr in der Ostbahnstraße. Eine 18jährige Frau hatte ihr Auto in der Straße abgestellt, als sie der unbekannte Mann aufdringlich ansprach. Er fasste ihr im Gespräch ans Gesäß, woraufhin die Frau davonrannte. Sie wurde von dem Mann verfolgt, eingeholt und nochmals unsittlich angefasst. Die junge Frau blieb unverletzt, war aber stark verängstigt.

Kurze Zeit später meldete sich ein weiteres Opfer bei der Polizei. Die Tat ereignete sich nur wenige Minuten später. Die 35jährige Frau hielt sich im Beisein ihrer Mutter in der Blumenstraße auf, als sie der Unbekannte das erste Mal ansprach. Er wurde aufdringlich, fragte immer wieder, ob er den Frauen helfen könne und folgte ihnen. Dann fasste er der Frau an den Hintern. Auch die beiden Frauen versuchten zu flüchten, woraufhin sie der Mann verfolgte. In der Veilchenstraße fasste er die 35jährige Frau noch einmal unsittlich an.


Am 8.April gegen 15.40 Uhr sprach ein unbekannter Mann eine 17jährige Frau, die sich in Begleitung ihres Freundes befand, in der Fliederstraße an. Zunächst verwickelte der Fremde sie in ein Gespräch. Als sich die junge Frau umdrehte, griff ihr der Unbekannte ans Gesäß, woraufhin der Freund zu Hilfe kam. Der Unbekannte bespuckte den Helfer und flüchtete dann. Eine Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg.

Die letzte angezeigte Tat ereignete sich am 24.April in der Happurger Straße. Zwei 15jährige Mädchen saßen auf der Treppe der dortigen Realschule, als der Unbekannte mit seinem Fahrrad auf sie zukam. Nach einem kurzen Gespräch versuchte er die Hand des einen Mädchens zu nehmen. Trotz mehrfacher Aufforderung ging er nicht weg. Kurze Zeit später versuchte er die zweite Jugendliche zu küssen, was die verhindern konnte. Nach diversen Beleidigungen in Richtung der jungen Frauen ging der Unbekannte davon.

Die übereinstimmende Täterbeschreibung sowie das ähnliche Vorgehen ließ bei der Polizei schnell Tatzusammenhänge vermuten.

Am Freitag meldete sich eines der Opfer bei der Polizei in Hersbruck und sagte, sie habe den Täter wiedererkannt. Beamte der Hersbrucker Polizei nahmen kurz darauf den Tatverdächtigen im Stadtgebiet fest.

Es handelt sich um einen 22jährigen Mann mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz. Er war für längere Zeit bei einer Verwandten in Hersbruck zu Besuch. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde seine Wohnung durchsucht. Die Beamten konnten eine Jacke, die bei einer der Taten getragen worden war, sowie das beschriebene Fahrrad sicherstellen.
21.05.21

U-Bahn: Kind verletzt

Nürnberg. Am Montagmorgen stürzte am Abgang zum Bahnsteig der Nürnberger U-Bahn eine Mutter auf ihr neunjähriges Kind. Das Mädchen wurde dabei verletzt. Da nicht auszuschließen ist, dass sie geschubst wurde, sucht die Polizei nun Zeugen.

Die 42jährige Frau war kurz nach 9 Uhr mit ihrem Kind auf dem Weg zur U-Bahn an der Haltestelle Plärrer. Nach eigenen Angaben wäre sie am Abgang zum Bahnsteig von einer bislang unbekannten Frau absichtlich angerempelt und geschubst worden. Die 42jährige Mutter stürzte dadurch auf ihr neunjähriges Kind. Anschließend flüchtete die unbekannte Frau zu Fuß. Das Mädchen verletzte sich am Kopf und musste im Krankenhaus behandelt werden.


Beschreibung der unbekannten Frau:
  • etwa 30 Jahre alt, rund 165 Zentimeter groß, von kräftiger Statur, schulterlange glatte Haare. Sie trug eine olivgrüne, hüftlange Jacke, eine schwarze Hose und eine grüne Strickmütze
Die Frau verhielt sich nach Aussage der Mutter auffällig, da sie mit den Händen herumfuchtelte und Selbstgespräche führte. Die Kriminalpolizei sicherte die Videoaufzeichnung zum Tatzeitpunkt.

Zeugen können sich unter Telefon 0911/2112 6115 melden.
19.05.21

Arbeiter starb

Ansbach. In einer Firma in Wilburgstetten ereignete sich in der Nacht auf Freitag ein schwerer Betriebsunfall. Ein 43jähriger Arbeiter erlitt während der Arbeit an einer Maschine tödliche Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich in einer Firma für Tiereinstreu-Produkte in der Industriestraße. Dort war der Arbeiter während der Nachtschicht an einer Abfüllmaschine eingesetzt.


Kurz nach 2.30 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter den leblosen Mann, der in einem hydraulischen Maschinenteil eingeklemmt war. Polizei und Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Beamte der Kriminalpolizei Ansbach übernahmen die Ermittlungen zum Unfallhergang und stellten zwischenzeitlich fest, dass dem tödlichen Unfall eine unsachgemäße Bedienung der Maschine vorausgegangen war.
15.05.21

Großbrand in Firma

Bad Windsheim. Am Donnerstag-Mittag kam es im Burgbernheimer Ortsteil Schwebheim zu einem Großbrand in einem Fertigungsbetrieb für Holzhäuser. Die Feuerwehr hat das Feuer zwischenzeitlich unter Kontrolle.

Zeugen hatten gegen 11.45 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil sie beobachtet hatten wie vom Gelände einer Firma für Holzhäuser Rauch aufstieg. Die ersten Einsatzkräfte mussten feststellen, dass auf dem Firmengelände an der Hauptstraße bereits eine der Fertigungshallen in Brand stand.


Mit einem Großaufgebot von über 200 Einsatzkräften waren zahlreiche Feuerwehren, der Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk am Brandort tätig.

Wegen der mitunter starken Rauchentwicklung forderte die Polizei Anwohner auf, Fenster und Türen bis zur Löschung des Brandes geschlossen zu halten. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr bestand durch den Rauch nach erster Einschätzung jedoch nicht. Auf der nahegelegenen B470 kam es durch den abziehenden Rauches kurzzeitig zu Sicherbehinderungen.

Bei dem Brand kamen nach aktuellen Erkenntnissen keine Menschen zu Schaden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach erster Schätzung im Millionenbereich bewegen. Die Ursache für den Ausbruch des Feuers ist noch unbekannt.
13.05.21

Rentnerin niedergestochen

Oberasbach. Am Dienstagnachmittag wurde eine 86jährige Seniorin in Oberasbach durch Stiche verletzt. Die Polizei nahm kurz darauf eine dringend tatverdächtige Jugendliche fest.

Kurz nach 18 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken einen Anruf, dass eine Seniorin vor wenigen Minuten im Bereich der Keplerstraße von einer jungen Frau auf offener Straße attackiert und verletzt worden sei. Die Täterin soll möglicherweise ein Messer mit sich führen.

Die 86jährige Frau wurde vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht.


Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, an denen Streifen der Polizeiinspektion Stein und Zirndorf sowie des Unterstützungskommandos beteiligt waren, ein. Wegen der vorliegenden Personenbeschreibung nahmen Polizeibeamte nur wenige Minuten später eine Jugendliche vorläufig fest. Ein mutmaßliches Tatwerkzeug konnte ebenfalls sichergestellt werden.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Gegen die Jugendliche wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die Hintergründe sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.
12.05.21

Motorradfahrer starb

Feuchtwangen. Am Sonntagnachmittag verunglückte ein 23jähriger Motorradfahrer auf einer Staatsstraße bei Feuchtwangen tödlich.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann mit seiner Maschine gegen 15.30 Uhr in Fahrtrichtung Ansbach. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte und prallte danach noch mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.


Der 29jährige VW-Fahrer und seine 23jährige Beifahrerin erlitten einen Schock und wurden vom Rettungsdienst betreut.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.
10.05.21
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