Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Einbruch in Schwarzenbruck

Schwarzenbruck. Im Laufe des Donnerstags brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in Schwarzenbruck ein.

Der Einbrecher öffnete zwischen 12.30 Uhr und 18.30 Uhr gewaltsam die Terrassentür des Anwesens in der St.-Gundekar-Straße. Anschließend durchsuchte der Täter mehrere Räume des Hauses.


Ob er dabei auch etwas entwendete, konnte zunächst nicht festgestellt werden. Der entstandene Sachschaden schlägt mit etwa 600 Euro zu Buche.

Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
18.01.19

Frau tot gefunden

Treuchtlingen. Seit Mittwochnachmittag führte die Polizei in Treuchtlingen intensive und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach einer vermissten Frau durch. Jetzt wurde die 60jährige Frau tot gefunden. Die unter Betreuung stehende Frau verließ am Mittwochmorgen ihre Wohnung in der Treuchtlinger Innenstadt und wollte zu Fuß zu ihrer knapp zwei Kilometer entfernten Arbeitsstelle im Stadtnorden gehen. Als sie dort nicht ankam, verständigten Mitarbeiter die Polizei.


Im Laufe des Nachmittags begannen intensive Fahndungsmaßnahmen nach der Vermissten, die bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags andauerten. Dabei kamen auch Personensuchhunde der Rettungshundestaffel sowie Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Die Fahndungsmaßnahmen wurden am Donnerstagmorgen, ebenfalls mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, fortgeführt. Gegen 12 Uhr teilte ein Quadfahrer mit, dass er auf einem zugeschneiten Acker in der Nähe von Auernheim eine leblose Person gefunden hat. Es handelte es sich um die vermisste 60jährige Frau aus Treuchtlingen. Sie konnte nur noch tot geborgen werden.

Ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge ergaben sich keine Hinweise, die auf ein Gewaltverbrechen, einen Suizid oder einen Verkehrsunfall schließen lassen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich die Frau verirrte und letztendlich an Unterkühlung starb.
17.01.19

Mordkommission ermittelt

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag attackierte eine 42jährige Frau einen 61jährigen Mann in dessen Wohnung in der Nürnberger Südstadt mit einem Messer und verletzte ihn am Kopf.

Die beiden gerieten gegen 17.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung in der Wiesenstraße in Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen griff die Frau im weiteren Verlauf zu einem Messer und griff damit den Wohnungsinhaber an. Der alarmierte Rettungsdienst versorgte den 61jährigen Mann und brachte ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.


Die 42jährige Frau hatte die Wohnung bereits verlassen. Im Rahmen der Fahndung konnte sie durch Polizeibeamte festgenommen werden. Sie wies ebenfalls leichte Verletzungen auf.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Spurensicherung vor Ort. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die Frau ein. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Mordkommission der Kriminalpolizei weitergeführt.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen die Frau. Sie wird im Laufe des Mittwochs dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.
16.01.19

„Mörder“ griff an

Nürnberg. Ein 53jähriger Mann sorgte am Montag-Abend kurzzeitig für Aufregung in einer Tankstelle der Nürnberger Südstadt. Herbeigerufene Polizeibeamte griff er zudem heftig an.

Gegen 18.30 Uhr betrat der 53jährige Mannmit blutverschmierter Hose die Tankstelle in der Ulmenstraße. Am Tresen erklärte er einer Angestellten, er sei ein Mörder und habe gerade jemanden umgebracht. Anschließend bedrohte er die Frau. Ihr gelang es aber, die Polizei zu verständigen.


Als die Streife auf das Tankstellengelände einfuhr, rannte der „Mörder“ sofort auf den Streifenwagen zu, riss die Beifahrertür auf und schlug auf die noch im Fahrzeug sitzende Beamtin ein. Außerdem trat er ihr mehrfach mit dem Fuß gegen den Körper. Erst mit Hilfe ihres Kollegen und weiteren Streifen konnte der offenbar geistig Verwirrte überwältigt und gefesselt werden.

Die Beamtin wurde bei dem Einsatz verletzt, blieb aber weiterhin dienstfähig. Der Mann wurde in ein Fachklinikum eingewiesen. Gegen ihn wird wegen mehrerer strafrechtlich relevanter Vergehen ermittelt.

Bei bisher durchgeführten Ermittlungen ergaben sich keinerlei Hinweise darauf, dass der Mann tatsächlich ein Tötungsdelikt begangen hat. Dennoch dauern die Ermittlungen noch an.
15.01.19

Kind verfolgt

Nürnberg. Am Sonntagnachmittag flüchtete ein 22jähriger Mann, als er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden sollte. Danach belästigte er ein kleines Mädchen.

Der junge Mann rannte gegen 16.15 Uhr aus dem Gelände des Nürnberger Nordklinikums, wo er von Angehörigen in die psychiatrische Abteilung eingewiesen werden sollte.

Kurze Zeit später tauchte er an der Ecke Nordwestring/Schnieglinger Straße auf und sprach dort ein Mädchen an und belästigte es. Das Kind rannte davon, traf in der Schnieglinger Straße auf ein Ehepaar und bat es um Hilfe. Der 22jährige Mann stellte dem Mädchen zu diesem Zeitpunkt immer noch nach.


Das Paar, beide Polizeibeamte in der Freizeit, wies sich dem Verfolger gegenüber als Polizisten aus und forderte ihn auf, sein Handeln zu unterlassen. Der junge Mann aber zog aus seiner Tasche ein Kabel und schlug auf den Beamten ein. Daraus entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung, in die auch am Ende die Ehefrau eingreifen musste.

Erst nach Verständigung mehrerer Streifen der Polizei Nürnberg-West gelang es, den offenbar geistig Verwirrten zu überwältigen, zu fesseln und zur Dienststelle zu bringen. Dort veranlasste man nach Erledigung der Formalitäten die Einweisung in eine Fachklinik.
14.01.19

Verwirrter zog Messer

Nürnberg. Am Freitag löste ein offensichtlich verwirrter Mann in der Innenstadt einen Polizeieinsatz aus. Er konnte jedoch widerstandslos festgenommen und in eine Fachklinik eingewiesen werden.

Gegen 15 Uhr hatte der 48jährige Mann am Hauptausgang des Bahnhofs ein Messer ausgepackt, neben zwei Zeugen ins Leere gestarrt und vor sich hin gesprochen. Als er dann jedoch auf einen Mann zuging und ihn mit dem Messer bedrohte, wurde die Polizei verständigt. Bis zum Eintreffen einer Streife war der Mann zwischenzeitlich in die U-Bahn Richtung Plärrer eingestiegen und hatte auch dort noch einen Fahrgast bedroht.


Im U-Bahnhof am Plärrer konnte der offenbar Verwirrte gegen 15.20 Uhr durch Einsatzkräfte widerstandslos festgenommen und in die Polizeihaftanstalt eingeliefert werden. Wegen einer bestehenden psychischen Erkrankung wurde der Mann in eine Fachklinik eingewiesen.
13.01.19
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