Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Angriff mit Machete

Heilsbronn. Am späten Samstagabend ging ein 48jähriger Mann in Wicklesgreuth mit einer Machete auf seinen Nachbarn los. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Offenbar hatte der mutmaßliche Täter schon einen länger andauernden Streit mit seinem 72jährigen Nachbarn. Gegen 22 Uhr begab er sich zur Wohnung des Seniors und drohte ihm mit einer Machete auf den Kopf zu schlagen. Dem Nachbarn gelang es zusammen mit seiner Ehefrau, den Arm des Angreifers festzuhalten, wobei der Angreifer die Machete fallen ließ.


Um weitere Angriffe abzuwehren schlug die Dame dem Angreifer mit einem Regenschirm auf den Kopf. Mit Hilfe eines weiteren Nachbarn konnte der 48jährige Tatverdächtige, der merklich unter Alkoholeinfluss stand, zur Rückkehr in seine Wohnung bewegt werden. Dort konnte er widerstandslos festgenommen werden.

Bei der Auseinandersetzung wurden der 48jährige Mann und die Ehefrau des angegriffenen Nachbarn leicht verletzt und vom Rettungsdienst ambulant versorgt.
06.09.21

Frau belästigt

Fürth. In der Nacht auf Sonntag wurde eine junge Frau in der Fürther Innenstadt von mindestens einem Mann sexuell belästigt.

Die Frau befand sich gegen 1.45 Uhr am Helmplatz, als aus Richtung der Mühlstraße vier ihr unbekannte junge Männer auf sie zukamen. Einer der Männer sprach die junge Frau an und bedrängte sie körperlich. Er drückte sie an eine Wand und führte sexuelle Handlungen gegen ihren Willen an ihr aus. Die anderen drei Männer waren nach derzeitigem Kenntnisstand an der Tat nicht beteiligt, standen jedoch in unmittelbarer Nähe.


Die Frau wehrte sich, woraufhin der Täter von ihr abließ und sich in unbekannte Richtung entfernte.

Beschreibung des Täters:
  • 20 bis 30 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß, braune Haare, brauner Vollbart, dunkle Augen, südländische Erscheinung. Er war bekleidet mit einer dunklen Jeans, einer blauen Bomberjacke und weißen Schuhe mit neongelber Sohle.
    Auffällig war ein Stab-Piercing mit Kugeln an den jeweiligen Enden in der Augenbraue (vermutlich rechts), sowie eine Tätowierung in Form eines Schmetterlings an der Halsseite (vermutlich rechts). Der Schmetterling hatte „Augen“ auf den Flügeln (vermutlich wie ein Tagpfauenauge).
Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
01.09.21

Mit Pistole unterwegs

Nürnberg. Am Freitagnachmittag bemerkte ein Passant, dass ein Mann in der Nürnberger Innenstadt offensichtlich eine Pistole mitführte.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der stark alkoholisierte 36jährige Mann tatsächlich eine Pistole mitführte. Die genaue Überprüfung ergab schließlich, dass es sich dabei um eine Schreckschusswaffe handelte.


Die Beamten stellten die Pistole sicher.

Da der Mann keine Erlaubnis zum Führen einer solchen Waffe vorweisen konnte, ermittelt jetzt gegen ihn das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.
30.08.21

Übel ausgebremst

Lauf. Am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr kam es auf der A9 Richtung Berlin zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern.

Ein 63jähriger Mann fuhr mit seinem Mercedes im Bereich der Anschlussstelle Lauf/Hersbruck auf dem linken Fahrstreifen um einen anderen Wagen auf dem mittleren Fahrstreifen zu überholen.

Als er sich dem Volvo mit einer Geschwindigkeit von etwa 180 Stundenkilometer näherte, zog dieser knapp vor den Mercedes, dessen Fahrer einen Zusammenstoß nur durch eine Vollbremsung verhindern konnte.


Obwohl sich keine Fahrzeuge vor den beiden Autos auf der Linken Spur befanden verringerte der Volvo anschließend seine Geschwindigkeit auf etwa 50 bis 60 Stundenkilometer.

Der Mercedesfahrer suchte nach dem Vorfall eine Polizeidienststelle auf und erstattete Anzeige.

Zeugen sollen sich bei der Verkehrspolizei Feucht unter Telefon 09128/9197-0 melden.
25.08.21

Tödlicher Stromschlag

Nürnberg. In der Nacht auf Freitag ereignete sich ein schwerer Betriebsunfall in der Ingolstädter Straße. Bei einem Stromschlag erlitt ein Mann tödliche Verletzungen. Zwei andere wurden schwer verletzt.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hob gegen 1.50 Uhr ein Bagger bei Arbeiten im Gleisbereich auf einem Betriebsgelände einen Metallcontainer an. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Baggerarm dabei in die unter Hochspannung stehende Oberleitung und riss diese ab. Mewhrere Arbeiter wurden von einem massiven Stromschlag erfasst.


Sofort herbeigerufene Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten sich erst nach Abschaltung des Stroms der Unfallstelle nähern.

Für einen 26jährigen Arbeiter kam jede Hilfe zu spät – ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zwei weitere Arbeiter wurden durch den Stromschlag schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Wie genau es zu dem Vorfall kommen konnte, ist noch unklar und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen des Fachkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei.
20.08.21

Mann vermißt (Foto)

Foto zurückgezogen
Nürnberg. Seit Freitag wird der 65jährige M. J. aus Wilhermsdorf vermisst. Die Polizeiinspektion Zirndorf bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am Samstagvormittag erstatteten Angehörige Vermisstenanzeige bei der Polizeiinspektion Zirndorf. Der 65jährige Mann wurde zuletzt am Freitagnachmittag in seinem Fahrzeug im Bereich der Südwesttangente auf Höhe der Anschlussstelle Fürth-Süd gesehen.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann möglicherweise ärztliche Hilfe benötigt, bittet die Polizei um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort.


Beschreibung:
  • 65 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, schlank, graue kurze Haare (Halbglatze), Schnauzbart, Brillenträger, bekleidet mit dunkler Jogginghose, blauem T-Shirt, schwarzer Weste
Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes nimmt die Polizeiinspektion Zirndorf unter Telefon 0911/969270 entgegen.

Aktualisierung: der Mann wurde am Donnerstagvormittag leblos in seinem Fahrzeug in Langenzenn aufgefunden. Ein verständigter Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach polizeilichen Ermittlungen gibt es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden oder ein Unfallgeschehen.
18.08.21
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