Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Ins Gesicht geschossen

Nürnberg. Am Samstagmittag eskalierte ein Streit unter Kindern im Nürnberger Stadtteil Werderau. Ein 13jähriger Bub schoss dabei mit einer Luftdruckpistole einem zehnjährigen Jungen ins Gesicht.

Auf einem Spielplatz in der Maiacher Straße gerieten gegen 13.45 Uhr zwei Gruppen von Kindern und Jugendlichen in Streit. Im weiteren Verlauf der zunächst verbalen Streitigkeiten soll ein 13ähriger Bursche eine Luftdruckpistole gezogen haben. Dann gab er einen Schuss auf die gegnerische Gruppe ab. Dabei wurde ein zehnjähriger Bub im Gesicht getroffen.


Der Schütze flüchtete anschließend. Die alarmierten Streifen der Polizei trafen jedoch am Tatort noch Zeugen an, die Hinweise auf den 13jährigen Jungen geben konnten. Die Polizeibeamten konnten ihn schließlich in der elterlichen Wohnung antreffen und die mutmaßliche Tatwaffe sicherstellen.

Der hinzugezogene Rettungsdienst brachte das zehnjährige Kind zur Abklärung des Verletzungsbildes in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht.

Wie der 13jährige Bursche in den Besitz der Waffe gelangen konnte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
29.03.21

Radfahrer starb

Fürth. Am Donnerstagnachmittag starb bei einem schweren Verkehrsunfall im Fürther Stadtteil Vach ein 57jähriger Fahrradfahrer.

Gegen 16.15 Uhr fuhr ein 38jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz auf der Herzogenauracher Straße in Richtung Niederndorf. Auf Höhe der Einmündung zur Vacher Straße kollidierte der Wagen aus noch nicht geklärter Ursache mit dem Fahrradfahrer.


Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz des schnellen Eintreffens der alarmierten Rettungskräfte noch an der Unfallstelle starb.

Der Autofahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gefahren und dort entsprechend medizinisch versorgt.

Die Unfallstelle war zur Unfallaufnahme und den Bergungsmaßnahmen für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen.
26.03.21

Zwei Tote bei Unfall

Neuendettelsau. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A6 starben am Donnerstag-Nachmittag zwei Menschen.

Ein mit vier Personen besetzter Kleintransporter war gegen 15.30 Uhr in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Schwabach West und Neuendettelsau offenbar nahezu ungebremst auf einen an einem Stauende stehenden Lastwagen auf.


Für zwei der Insassen des Transporters kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle.

Die beiden anderen Insassen erlitten schwere Verletzungen. Einer davon schwebt in Lebensgefahr. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Lastwagens blieb bei dem Unfall unverletzt.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wird die Polizei von einem Gutachter unterstützt.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Heilbronn für mehrere Stunden komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
25.03.21

Polizistin gebissen

Nürnberg. In der Nacht zum Sonntag mussten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West wegen einer Ruhestörung im Stadtteil Hohe Marter anrücken. Bei dem Einsatz in einer Wohnung griff eine 22jährige Frau die Polizisten an und musste festgenommen werden. In der Dienststelle biss sie einer Beamtin ins Bein.

Auslöser für den Polizeieinsatz war die Meldung einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der Zweibrückener Straße. Als die Streife um kurz nach Mitternacht an der betroffenen Wohnung ankam, konnten die Beamten wahrnehmen, dass dort offensichtlich mehrere Personen eine Party feierten. Zudem drang aus der Wohnung Marihuana-Geruch.

Als die Polizisten vom Mieter in die Wohnung gelassen worden waren, trat den Beamten eine 22jährige Frau entgegen, die sich äußerst aufgebracht und aggressiv verhielt. Als die Frau die Beamten beleidigte und handgreiflich wurde, mussten die Beamten sie überwältigen und fesseln. Durch die massive Gegenwehr der jungen Frau riss dabei die Uniformjacke eines Beamten. Zudem erlitt der Polizist bei der Festnahme leichte Verletzungen.


In der Wohnung konnten die Polizeibeamten insgesamt acht Personen antreffen, die offensichtlich den Geburtstag einer Anwesenden gefeiert hatten. Sie erhielten einen Platzverweis und werden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Als die Beamten dem Marihuana-Geruch nachgingen, fanden sie in der Wohnung eine geringe Menge des Rauschgifts und stellten es sicher. Gegen den 30jährigen Wohnungsinhaber wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.

Die 22jährige Frau beruhigte sich auch in den Diensträumen der Polizeiinspektion Nürnberg-West nicht. Wegen konkreter Anzeichen von Alkohol- und Drogenkonsum ordneten die Beamten eine Blutentnahme an, die wegen der massiven Gegenwehr zwangsweise durchgeführt werden musste. Dabei gelang es der Frau, einer 23jährigen Beamtin in den Oberschenkel zu beißen und eine weitere Polizistin an der Hand zu verletzen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft stellte gegen die 22jährige Frau Haftantrag. Sie wird einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
21.03.21

Frau vermißt (Foto)

Foto zurückgezogen
Altdorf. Seit Freitagmorgen wird eine 46jährige Frau aus Leinburg vermisst. Die Polizeiinspektion Altdorf hat umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Frau wurde zuletzt am Donnerstagabend gegen 21 Uhr in ihrer Wohnung in Leinburg gesehen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie medizinische Hilfe benötigt.


Beschreibung:
  • etwa 170 Zentimeter groß; schlank; schulterlange, hellblonde Haare; möglicherweise bekleidet mit einem hellgrünen Parka; sie führt eventuell eine schwarze Handtasche mitsich
Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt die Polizeiinspektion Altdorf unter Telefon 09187/95000 entgegen.

Aktualisierung: Eine Streife der Polizeiinspektion Altdorf konnte die Vermisste zwischenzeitlich wohlbehalten antreffen.
19.03.21

Polizist angegriffen

Fürth. Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei zu einem lautstarken Streit in einer Wohnung in der Fürther Innenstadt gerufen. Ein 28jähriger Mann warf dabei mit einem Messer nach den Polizisten und verletzte einen Beamten am Kopf.

In diesem Zusammenhang kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch – der Angreifer wurde dabei aber nicht getroffen.

Gegen 15 Uhr verständigte ein Zeuge über Notruf die Polizei. Aus einer Wohnung in der Fürther Innenstadt würden Gegenstände geworfen. Zudem wäre ein lautstarker Streit zwischen einem Mann und einer Frau vernehmbar.


Die umgehend zum Einsatzort anfahrenden Streifen hörten lautstarkes Geschrei in der Wohnung. Zudem war Brandgeruch wahrnehmbar und die Brandmelder im Wohnungsinneren gaben Alarm. Trotz mehrfacher Aufforderung öffnete der Wohnungsinhaber den Beamten nicht.

Da von einer Gefährdung von Menschen in der Wohnung ausgegangen wurde öffnete die Feuerwehr die Eingangstüre im Auftrag der Polizei.

In der Wohnung stellte sich der 28jährige Wohnungsinhaber den Polizeibeamten entgegen. Dabei hielt er ein Messer in der Hand und nahm eine drohende Haltung ein. Zur Eigensicherung zogen die Polizisten deshalb ihre Waffen. Trotz mehrfacher Aufforderung ließ sich der Mann nicht dazu bewegen das Messer wegzulegen.

Unvermittelt warf der Mann plötzlich das Messer in Richtung eines Polizeibeamten. In diesem gab mindestens ein Beamter einen Schuß ab. Ein Polizist wurde durch den Messerwurf am Kopf verletzt. Er musste in einem Klinikum medizinisch versorgt werden.

Der psychisch auffällige Angreifer konnte anschließend trotz heftiger Gegenwehr von mehreren Beamten überwältigt und fixiert werden. Dabei erlitt er Verletzungen, die vor Ort ärztlich versorgt wurden. Zur weiteren Begutachtung wurde der Mann zur Sicherheit in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine Schussverletzung wurde nicht festgestellt.

Bei der Festnahme wurde noch ein weiterer Polizeibeamter verletzt. Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes verletzte sich beim Transport des Tatverdächtigen in den Rettungswagen.

Weitere Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Nach aktuellem Kenntnisstand ahmte der Mann offenbar verschiedene Stimmen und Stimmlagen nach.
18.03.21
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