Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Mord und Suizid ?

Erlangen. Am Samstagnachmittag wurden ein 27jähriger Mann und seine 35jährige Lebensgefährtin tot in ihrem Haus in Aurachtal gefunden.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Mann erst seine Freundin getötet und sich dann selbst das Leben genommen hat.

Der Vater der Frau teilte der Polizei in Höchstadt mit, dass er seine Tochter und deren Lebensgefährten in deren gemeinsamen Haus tot gefunden hat. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei bestätigten sich diese Angaben.


Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung vor Ort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen wird davon ausgegangen, dass der 27jährige Mann erst seine Lebensgefährtin und einige Tage später sich selbst getötet hat.

Die Obduktion der Leichen zur Feststellung der genauen Todesursachen ist für Montag anberaumt.
29.06.20

Brutaler Fußtritt

Nürnberg. Am Sonntagmorgen kam es in der Nürnberger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 53jähriger Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 5.20 Uhr verließ das Opfer eine Kneipe am Hallplatz in Begleitung zweier weiterer Personen. Vor der Gaststätte geriet die Gruppe in Streit mit einer weiteren Gruppe, bestehend aus ebenfalls drei Personen.

Nach vorerst verbalen Streitigkeiten ging ein unbekannter Mann brutal auf sein Opfer los. Er nahm Anlauf und trat dem 53jährigen Mann mit Wucht ins Gesicht. Der fiel daraufhin mit dem Hinterkopf auf das Pflaster und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.


Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Das Opfer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Sie sucht dringend Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder sonst Angaben zu Tat oder Täter machen können.

Von dem Täter liegt lediglich eine vage Beschreibung vor:
  • etwa 20 bis 25 Jahre alt, „arabisches Aussehen“
28.06.20

Gold geraubt

Fürth. Am Mittwochvormittag erbeutete in der Fürther Innenstadt ein Räuber Gold im Wert von einigen hunderttausend Euro.

Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest, stellte die Beute sicher und fahndet derzeit nach möglichen Mittätern.

Nach bisherigem Ermittlungsstand vereinbarten ein Rentner und seine Lebensgefährtin ein Treffen mit zwei Kaufinteressenten in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Es sollte Gold im Wert von einigen hunderttausend Euro verkauft werden. Nachdem man sich gegen 10.30 Uhr getroffen und auf den Kaufpreis geeinigt hatte, zeigten die Interessenten ihr Bargeld vor. Als der Verkäufer angab, das Geld in einer nahegelegenen Bank auf Echtheit überprüfen lassen zu wollen, kam es zum Streitgespräch zwischen den beiden Parteien.


In der Folge entriss einer der Männer dem Verkäufer die Tasche, in der sich das Gold befand, und die Täter flüchteten zu einem in der Nähe geparkten Range Rover mit ausländischen Kennzeichen. Anschließend setzten die Männer ihre Flucht mit dem Fahrzeug in Richtung Maxstraße fort.

Auf der Flucht touchierte das Auto einen 30jährigen Passanten auf der Fürther Freiheit, der das Tatgeschehen mitbekommen hatte und das Fahrzeug anhalten wollte.

Zwischenzeitlich riefen Zeugen die Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken, die sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen einleitete. Wenig später erhielt die Polizei die Mitteilung, dass es in der Südstadt zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen sei. Ein Auto mit ausländischen Kennzeichen hatte dort zunächst ein Verkehrsschild angefahren und war anschließend an der Ecke Turnstraße Ecke Amalienstraße gegen eine Hauswand gefahren. Ein abgestelltes Fahrrad wurde dabei ebenfalls beschädigt.

Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth entdeckte das stark unfallbeschädigte Fahrzeug und konnte nach Zeugenhinweisen kurz darauf einen Mann festnehmen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen der Täter handelte, die am Raubdelikt beteiligt gewesen waren. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten eine Tasche, in der sich mehrere Kilogramm Gold befand.

Die Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen fest und stellten die Beweismittel sicher.
24.06.20

Heizöl ausgelaufen

Zirndorf. Am Dienstagmorgen kam es im Zusammenhang mit einer Heizöllieferung in Zirndorf zum Ölaustritt und einer Bodenverunreinigung.

Gegen 8.30 Uhr wollte ein Lieferant in der Eichenwaldstraße Heizöl ausliefern. Nach bisherigen Erkenntnissen trat aus noch unbekannter Ursache eine noch unbestimmte Menge Heizöl aus dem Tank des geparkten Lastwagens aus. Beim anschließenden Versuch des Lieferanten, das Heizöl zu beseitigen, gelangte eine nicht unerhebliche Menge Heizöl auf das Bankett und in die Kanalisation. Die Eichenwaldstraße befindet sich in einem Wasserschutzgebiet.


Umfangreiche Maßnahmen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Stadtwerke Zirndorf waren notwendig, um das ausgetretene Heizöl zu beseitigen. So mußte auch das Bankett ausgehoben werden.

Das Fachkommissariat für Umweltdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Fürth übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Ermittler prüfen derzeit, ob eine Funktionsstörung oder menschliches Fehlverhalten für den Ölaustritt ursächlich war.
23.06.20

Toter Mann im Auto

Nürnberg. Am Montagvormittag wurde eine leblose Person in einem in der Fleischmannstraße stehenden Auto von Ersthelfern medizinisch versorgt - allerdings vergeblich.

Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, insbesondere den Ersthelfern.


Gegen 11.15 Uhr bemerkten Zeugen den leblosen Mann in einem Auto, das in der Fleischmannstraße vor dem Anwesen Nr. 9 stand. Ersthelfer trugen den 77jährigen Mann aus dem Fahrzeug und begannen sofort bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes mit Reanimationsmaßnahmen.

Der Notarzt konnte aber nur mehr den Tod feststellen.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken bittet Zeugen, insbesondere jedoch die noch unbekannten Ersthelfer, sich unter Telefon 0911/2112-3333 zu melden.
22.06.20

Einbrecher in Kirche

Nürnberg. Bislang unbekannte Täter drangen vermutlich in der Nacht auf Samstag in eine Kirche im Nürnberger Westen ein und suchten nach Wertgegenständen.

Die Unbekannten gelangten auf bislang unbekannte Weise in die Kirche in der Glockendonstraße ein. Im Inneren brachen die Täter einen Schrank auf und durchsuchten weitere Schränke.


Außerdem versuchten sie gewaltsam einen Tresor zu entwenden, was jedoch nicht gelang.

Es entstand Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro. Der genaue Beuteschaden ist derzeit noch nicht bekannt.
21.06.20
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