Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Passantin brutal zusammengeschlagen

Nürnberg (ots) - Wie der Polizei jetzt erst gemeldet wurde, ist am 8.Mai in der Zeit zwischen 2.30 Uhr und 3.30 Uhr eine 42-jährige Verkäuferin auf dem Parkplatz des Caritas-Heimes in der Nürnberger Giesbertsstraße im Stadtteil Langwasser von bislang unbekannten Tätern brutal zusammengeschlagen worden. Kurzzeitig verlor sie das Bewusstsein. Währenddessen wurden ihr die Jacke sowie eine Mobi-Card und 10 Euro Bargeld geraubt. Außerdem nahmen die Täter noch die Schuhe des Opfers mit. Nachdem die Frau wieder zu sich gekommen war, begab sie sich in ärztliche Behandlung. Sie wurde stationär in einem Nürnberger Klinikum behandelt.
Von den Tätern ist nur bekannt, dass es sich um eine Gruppe Jugendlicher gehandelt haben soll, die russisch sprach.
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Nürnberg unter der Telefonnummer (0911) 211- 3333.
13.05.05

Räuber geschnappt

Nürnberg (ots) - Wie berichtet, wurde am 6.Mai gegen 10.15 Uhr eine 78-jährige Seniorin in der Brandstraße im Nürnberger Stadtteil Laufamholz Opfer eines Handtaschenraubes. Ein damals unbekannter Täter fuhr von hinten mit dem Fahrrad an die Frau heran und entriss ihr mit Gewalt zwei Taschen. Dabei fiel das Opfer zu Boden und zog sich Prellungen und Schürfwunden zu.
Bei einem versuchten Geschäftseinbruch am 10.05.2005, gegen 21.45 Uhr, wurde nun ein 16-Jähriger aus Laufamholz festgenommen. Der Jugendliche hatte versucht, mit einer Hantelstange eine Seitenscheibe des Gebäudes einzuschlagen und anschließend in das Innere der Firma zu gelangen. Dabei wurde er aber von Zeugen beobachtet, die die Polizei verständigten.
Bei seiner Vernehmung gestand der Jugendliche nicht nur den Einbruch, sondern gab auch zu, dass er am 06.05.2005 die Seniorin überfallen habe. Allerdings seien bei diesem Überfall noch vier weitere Komplizen beteiligt gewesen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen nahm die Kripo Nürnberg diese vier Personen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren fest. Dabei stellte sich heraus, dass das Quintett am Morgen des 06.05.2005 gemeinsam beschlossen hat, eine "Oma" zu überfallen. Das Fahrrad stellte ein 15-Jähriger zur Verfügung. Die Beute in Höhe von ca. 25 Euro teilten sie untereinander auf. Die entwendeten Handtaschen warfen sie in ein Gebüsch.
Bei weiteren Vernehmungen gaben die Beschuldigten zu, mehrere Einbrüche und versuchte Einbrüche im Bereich Laufamholz begangen zu haben. Unter anderem brachen sie in der Nacht vom 06. auf den 07.05.2005 in die Filiale eines Supermarktes ein. Dabei schlugen sie die Eingangstür ein und richteten einen Sachschaden von ca. 4.000 Euro an. Aus dem Inneren entwendeten sie Zigaretten und andere Artikel im Gesamtwert von ca. 650 Euro. Eine Nacht später versuchten die fünf Tatverdächtigen erneut, in ein Selbstbedienungsgeschäft einzubrechen. Dabei lösten sie allerdings Alarm aus und flüchteten.
Ob die Beschuldigten, die die Einbrüche in wechselseitiger Tatbeteiligung begingen, noch für weitere Einbrüche in Frage kommen, wird derzeit überprüft. Die Ermittlungen dauern diesbezüglich noch an.
Gegen die drei 16-, 18- und 20-jährigen Tatverdächtigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Ermittlungsrichter Haftbefehl erlassen. Die beiden 15-jährigen Beschuldigten wurden nach abgeschlossener Sachbehandlung entlassen. Das Quintett wird wegen schweren Raubes und schweren Diebstahls angezeigt.
13.05.05

Motorhaube abmontiert - während Fahrer schlief

Neumarkt/Altdorf (ots) - Eine neue Masche haben Ersatzteildiebe entwickelt: Sie beklauen schlafende Lkw-Fahrer.
So der jüngste Fall in der Nacht zum Donnerstag zwischen 21 und 2.50 Uhr. Ein slowenischer Trucker nächtigte in seiner Sattelzugmaschine auf einem Parkplatz bei Altdorf. Bislang unbekannte Diebe montierten von der Volvo Zugmaschine die Motorhaube im Wert von 1000 Euro ab. Als die Diebe sich an den Außenspiegeln zu schaffen machten, bemerkte der Trucker den Vorfall. Die Diebe flüchteten unerkannt.
In den vergangenen vier Wochen ereigneten sich bereits zwei weitere gleichgelagerte Fälle bei Schwabach auf der BAB 6. In einem Fall wurden die gesamten Scheinwerfereinrichtungen entwendet, in einem anderen das Reserverad. Möglicher Weise gehören diese Diebstähle zu einer Serie, die bereits im Dezember in Thüringen an der A 9 begann.
12.05.05

In Pegnitz gestürzt

Nürnberg (ots) - Am 12.05.2005, gegen 03.20 Uhr, gerieten zwei betrunkene Männer in der Oberen Wörthstraße in Nürnberg aus nicht bekannten Gründen in Streit. Schließlich schlug der 24-Jährige seinem 28-jährigen Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht, so dass dessen Lippe aufplatzte.
Der Geschlagene setzte sich kurz darauf auf die Brüstung der Karlsbrücke und rauchte eine Zigarette. Dabei verlor er offensichtlich das Gleichgewicht und stürzte rücklings in die etwa ein Meter tiefe Pegnitz. Von der alarmierten Berufsfeuerwehr wurde er mit einem Schlauchboot wieder an Land gebracht. Der 28-Jährige hatte Glück im Unglück. Er erlitt nur leichte Schürfwunden. Zur ärztlichen Behandlung wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.
12.05.05

Rabiater Schläger

Erlangen (ots) Am Abend des Dienstags kam es am Schlossplatz in Erlangen zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 31-jähriger ging zunächst grundlos auf einen 16-jährigen Erlanger los. Er nahm dessen Kopf und schlug ihn zweimal auf den Pflasterboden. Danach schlug er mehrmals einen 47-jährigen Passanten. Auch die eintreffenden Polizisten konnten den rabiaten Schläger nicht beruhigen. Als sie ihn von seinem Opfer trennten, trat und schlug er die Beamten. Die Polizisten brachten ihn mit Unmittelbarem Zwang zu Boden und fesselten ihn. Während des Transportes zur Dienststelle hörte er nicht auf um sich zu schlagen und bedrohte die Beamten. Da er deutlich alkoholisiert war wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er ausgenüchtert. Ein Polizeibeamter und die beiden anderen Geschädigten wurden leicht verletzt.
12.05.05

Wer sah das Opfer ? (Foto)

Nürnberg. Wie bereits berichtet, wurde am Mittwoch letzter Woche kurz vor 8 Uhr der 48jährige Povilas Vaitkunas bewusstlos auf einem Lüftungsgitter hinter dem Rochus-Friedhof in Nürnberg aufgefunden. Die Finder waren eine Frau und ein Mann, beide Mitarbeiter der nahe gelegenen N-Ergie. Sie informierten sofort den Pförtner ihrer Firma und er alarmierte den Rettungsdienst. Am Hinterkopf des Vaitkunas war eine blutende Verletzung erkennbar. Vom Notarzt wurde der Mann sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, wo schließlich eine Hirnblutung festgestellt wurde. Außerdem waren Schlagverletzungen im Gesicht erkennbar.
Vaitkunas verstarb am 7.Mai. Bei der nun durchgeführten Obduktion stellte sich heraus, dass er einer massiven Gehirnblutung erlegen ist. Die Gesichtsverletzungen und die Platzwunde am Hinterkopf sind mit Gewalteinwirkung und anschließendem Sturz in Einklang zu bringen.
Povilas Vaitkunas ist litauischer Staatsangehöriger. Er hielt sich seit 1999 wiederholt als Tourist in Nürnberg auf. Genächtigt hat er überwiegend in Männerwohnheimen. Zuletzt war er wegen Ladendiebstahls einen Monat in Haft und wurde am Dienstag, 03.05.2005, gegen 10.30 Uhr, aus der JVA Nürnberg entlassen.
V. war bei seiner Auffindung folgendermaßen bekleidet:
Er trug dunkelgrünen Rollkragenpullover, darüber graues T-Shirt und schwarze ärmellose Weste, schwarze Jeans und Turnschuhe.
Zur Klärung des Verbrechens hat die Nürnberger Mordkommission folgende Fragen:
  • Wer weiß, wo V. die Zeit seit seiner Haftentlassung bis zu seiner Auffindung einen Tag später verbrachte? In diesem Zusammenhang könnte eine Wahrnehmung von Bedeutung sein, der zufolge in der Nacht vom 03./04.05.2005, gegen 01.00 Uhr, vor den Anwesen Beim Rochuskirchhof 4/6 eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen stattfand. Die Männer sollen dann zur Rückseite des Rochus-Friedhofs (Auffindeort) gegangen sein.
  • Wer kennt den Bekanntenkreis des V. oder weiß, wo er überall geschlafen hat?
  • Wer waren die beiden Mitarbeiter der N-Ergie, die den Bewusstlosen fanden?
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, wurden vom Bayerischen Landeskriminalamt 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.
Sachdienliche Hinweise erbittet der Kriminaldauerdienst in Nürnberg unter der Telefonnummer (0911) 211-3333.
11.05.05
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