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Richtiger Riecher

Nürnberg. Feines Gespür bewiesen die Beamten der Bundespolizei bei einer Kontrolle im Nürnberger Hauptbahnhof: der kontrollierte Mann war ein entwichener Strafgefangener.

Seinen Freigang nutzte der 45jähriger Mann am Mittwoch, um sich aus dem Bezirksklinikum Ansbach abzusetzen. Der Mann war dort seit einem Jahr wegen versuchter räuberischer Erpressung untergebracht.

Eine Routinekontrolle der Bundespolizei beendete seine Flucht schon am Donnerstag im Nürnberger Hauptbahnhof. Als die Beamten den Mann gegen 13 Uhr kontrollierten, gab er zunächst falsche Personalien an. Bei weiteren Nachforschungen konnte aber seine richtige Identität festgestellt werden.

Im polizeilichen Fahndungscomputer stellten die Bundespolizisten anschließend fest, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte sich am Vortag bei einem Freigang abgesetzt. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn wieder zurück ins Klinikum nach Ansbach.
27.01.12

Vorsicht Trickdiebe

Nürnberg/Fürth (no/ots) Der Kriminalpolizei Fürth sind in den vergangenen Wochen vermehrt Anzeigen über Trickdiebe vorgelegt worden, die sich als Taubstumme ausgeben und Spenden sammeln.

Die vermeintlichen Sammler bedienen sich dabei auch aus den Geldbeuteln der gutgläubigen Passanten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen suchen zwei etwa 20 Jahre alte Personen mit dunklen Hosen und Sportjacken bekleidet, gezielt Großparkplätze von Supermärkten auf und geben sich dort als Taubstumme aus. Sie führen Schreibkarten mit sich und bitten Passanten mit Hilfe eines vorgezeigten Schriftstückes um eine Spende für Taubstumme und andere behinderte Menschen.

Zum Teil griffen die "Sammler" dabei selbst in den Geldbeutel und entwendeten bis zu 80 Euro.

Am Donnerstag traten zwei Männer auf einem Parkplatz eines Baumarktes in der Nürnberger Leyherstraße auf. Ein Zeuge konnte erkennen, wie die Täter in ein bereitgestelltes Fahrzeug, einen silbernen Opel Astra mit bulgarischem Kennzeichen, davon fuhren.

Die Kriminalpolizei Fürth warnt vor dem erneuten Auftreten der Betrüger und weist darauf hin, dass Spendensammler sich durch einen Ausweis der Organisation ausweisen müssen, für die sie Geldzahlungen entgegen nehmen.

Opfer eines solchen Betruges sollen sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
26.01.12

Holzdiebe unterwegs

Zirndorf (no/ots) Ein 75jähriger Rentner aus dem Landkreis Fürth ist zum wiederholten Mal Opfer von Holzdieben geworden. Das mit riter Spray-Farbe markierte Schnittholz war an einem Waldrand nahe der die Landkreise Fürth und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim verbindenden Bundesstraße 8 gelagert.

Am Wochenende musste der Mann feststellen, dass erneut zwischen fünf und sechs Ster Holz von seinem Lagerplatz entlang der Dürrnbucher Straße (zwischen Laubendorf und Bräuersdorf) durch unbekannte Täter abtransportiert worden war. Von dem in mehreren Reihen in Meterstücken gestapelten Holz fehlt nun eine Reihe. Bereits in den vergangenen Jahren (2007 und 2010) musste der Besitzer den Diebstahl von Holz beklagen.

Der oder die Täter suchten gezielt dicke Stämme aus und ließen dünneres Material zurück. Im aktuellen Fall entstand dem Geschädigten ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizeiinspektion Zirndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Abtransport des Holzes im Januar beobachtet oder in der Umgebung gelagertes Holz gesehen haben, das an der Schnittstelle mit roter Sprühfarbe markiert ist.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Zirndorf unter Telefon 0911/96927-0 entgegen.
25.01.12

Schiff rammte Schleuse

Roth (no/ots) Ein Gütermotorschiff stieß am Montag-Abend auf dem Main-Donau-Kanal beim Schleusungsvorgang an das Obertor der Schleuse Eckersmühlen und beschädigte dieses dabei schwer. Der Schiffsverkehr ist zur Zeit eingestellt, teilte die Polizei erst am Dienstagabend mit.

Kurz nach 20.45 Uhr ging am Montag der Anruf eines Leitstellen-Mitarbeiters der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung über einen Anstoß eines Schiffes in einer Schleuse bei der Einsatzzentrale der Polizei ein. Beim Aufschleusen eines 80 Meter langen leeren Gütermotorschiffes hatte sich dieses bereits in Bewegung gesetzt, obwohl das obere Schleusentor noch nicht vollständig geöffnet worden war.

An dem Schiff des Baujahres 1939 entstanden wegen vorhandener Verstärkungen und Nieten am Bug keine Beschädigungen. Nach der Begutachtung des Schiffes bei Tageslicht und der erfolgten Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Nürnberg konnte der 48jährige Kapitän und seine Besatzung die Fahrt zwischenzeitlich in Richtung Regensburg fortsetzen.
Am Dienstag untersuchten dann Spezialisten des Wasser- und Schifffahrtsamtes das Schleusentor. Nach deren Einschätzung entstand an dem 40 Tonnen schweren Tor ein dermaßen hoher Sachschaden, dass das Tor ausgewechselt werden muss. Der Schiffsverkehr wurde daraufhin eingestellt. Der Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht genau beziffern.

Zur Zeit wird der Torbereich unter Einsatz von Tauchern trockengelegt. Bis zum Einsetzen eines Reservetores kann die Schleuse nicht passiert werden.
24.01.12

Mann vermißt (Foto)

Gunzenhausen (no/ots) Seit Sonntag um 21.30 Uhr wird der 31jährige Daniel Kandziora aus einem Heim in Absberg vermisst. Die Polizei bittet um Hinweise.

Der Mann wurde gegen 18.45 Uhr das letzte Mal in der Einrichtung in der Regens-Wagner-Straße gesehen. Die Polizeiinspektion Gunzenhausen leitete daraufhin eine groß angelegte Suchaktion ein.

Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermißte in einer hilflosen Lage befindet.

Beschreibung:
  • 168 Zentimeter, etwa 65 Kilo schwer, kurze dunkle Haare. Er war mit einer Jeans, olivefarbenen Tarnjacke und Springerstiefeln bekleidet.
Hinweise rund um die Uhr an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon 0911/2112-3333.
24.01.12

Bahnfahrer randalierten

Hersbruck. Herausgerissene Tische, aufgeschlitzte Sitze und ein total verschmutzter Zugwaggon gehen auf das Konto von jungen Bahnreisenden, die in der Nacht auf Samstag von Nürnberg Richtung Amberg unterwegs waren.

Die Nürnberger Bundespolizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Über die Hotline der Bundespolizei teilte ein Zugbegleiter am Samstag gegen 0.30 Uhr mit, dass im Regionalexpress 3577 von Nürnberg nach Amberg mehrere Jugendliche randalieren. Daraufhin stoppte die Bundespolizei die Weiterfahrt des Zuges in Hersbruck. Gleichzeitig fuhr die Hersbrucker Polizei mit mehreren Streifen den Bahnhof rechts der Pegnitz an.

Die Polizisten entdeckten in einem total verschmutzten Wagen des Regionalexpresses, der um 0.14 Uhr in Nürnberg abgefahren war, etwa 40 junge Bahnfahrer, die sich vermutlich auf der Heimreise befanden. Mehrere abgerissene Klapptische lagen am Boden, Sitze waren aufgeschlitzt worden. Bislang konnten als Tatverdächtige ein 19jähriger sowie vier 17jährige Burschen aus dem Raum Amberg-Sulzbach identifiziert werden.

Die Täter erwarten Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Der Sachschaden im Zugwagon wird vorläufig auf etwa 2500 Euro geschätzt. Der Regionalexpress hatte wegen der Randale 90 Minuten Verspätung.
23.01.12
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