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Kuß-echtes Polizeiauto

Nürnberg (ots) - Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West hat am Montag-Abend eine 43jährige Frau festgenommen, nachdem sie einen Streifenwagen der Polizei mit ihrem roten Lippenstifft bemalt hatte.

Gegen 18 Uhr wurde die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung in der Bucher Straße (Stadtteil St. Johannis) gerufen. Nach Beendigung der Sachbearbeitung bemerkten die beiden Beamten bei ihrem vor dem Anwesen geparkten uniformierten Streifenwagen, dass die Motorhaube des BMW mit roter Farbe beschmiert war. Auch eine nahegelegenes Schaufenster wies rote Verzierungen auf.

Vor dem Anwesen trafen die Beamten auf eine der Polizei "hinlänglich bekannte" 43jährige Frau, die erkennbar alkoholisiert war. Bei ihrer körperlichen Durchsuchung konnte ein roter Lippenstift als Tatwerkzeug sichergestellt werden.

Auch fanden die Beamten eine Geldbörse bei der Beschuldigten vor, die mit persönlichen Papieren einer männlichen Personen bestückt war. Diesbezüglich sind weitere Ermittlungen erforderlich.
09.03.10

Schläger gefilmt (Fotos)



Nürnberg (ots) - Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ist auf der Suche nach zwei bislang unbekannten Schlägern. Das Tatgeschehen selbst ereignete sich bereits im April 2009. Es wird wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Am Karfreitag gegen 0.30 Uhr war es nach vorangegangenen verbalen Beleidigungen im U-Bahnhof an der Lorenzkirche zu einer Schlägerei zwischen einem 22jährigen Fahrgast und zwei bislang unbekannten Männern gekommen. Während der 22jährige Mann zusammen mit vier weiteren Personen im U-Bahnhof auf die U-Bahn Richtung Langwasser gewartet hatte, waren seine beiden Kontrahenten später hinzugekommen.

Nach Auswertung der Videobilder ist zu erkennen, dass das spätere Opfer zunächst gegen einen der beiden Schläger mit einem Faustschlag reagierte. Anschließend wurde er abwechselnd von dem Duo mit Faustschlägen und später auch Fußtritten traktiert.

Ein 31jähriger Fahrgast, der das Geschehen beobachtet und mit seinem Handy die Polizei verständigen wollte, erhielt von einem der beiden Schläger ebenfalls einen Faustschlag versetzt.

Der Führer der einfahrenden U-Bahn verständigte über die VAG-Leitzentrale die Polizei. Die beiden Schläger konnten bis zum Eintreffen der Polizeistreife flüchten.

Die nachfolgenden polizeilichen Ermittlungen sowie die Auswertung der Videoaufnahmen des U-Bahnhofes führten bislang nicht zur Festnahme der beiden Gesuchten. Auch das 22jährige Opfer gab sich im Laufe der polizeilichen Ermittlungen wenig auskunftsbereit.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft liegt nun ein Beschluss des Amtsgerichts Nürnberg zur Öffentlichkeitsfahndung vor. Die Videoaufnahmen zeigen die beiden Schläger.

Beschreibung:
  1. etwa 28 bis 32 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schlank, kurzrasierte hellblonde Haare.
  2. etwa 35 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schlank, kurze braune Haare, trug eine schwarz-weiße Jacke.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter Telefon 0911/2112-6114 entgegen.
09.03.10

Räuber schnell geschnappt

Nürnberg (no/ots) Knapp eine Stunde nachdem er in der Nürnberger Südstadt eine Apotheke überfallen hatte, konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden.

Am Sonntag wurde in der Nürnberger Südstadt eine Apotheke überfallen. Der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter betrat gegen 12.30 Uhr die Apotheke in der Pillenreuther Straße und bedrohte den anwesenden Apotheker mit einer Schusswaffe. Gleichzeitig forderte er die Herausgabe eines Medikamentes, wie es von Drogenabhängigen als Ersatzstoff verwendet wird.

Nach Herausgabe des Medikaments flüchtete der Räuber auf einem schwarzen Mountainbike. Die mitgeführte Schusswaffe - wie sich später herausstellte eine Gaspistole, die einer scharfen Schusswaffe täuschend ähnlich sieht - warf der Räuber auf seiner Flucht weg und wurde sichergestellt.

Wegen der sehr guten Personenbeschreibung konnte der mutmaßliche Räuber, ein 40jähriger Mann, im Zuge der Fahndungsmaßnahmen bereits eine Stunde später von einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte im Bereich der Königstorpassage festgenommen werden.

Er wurde dem Fachkommissariat für Drogendelikte bei der Nürnberger Kriminalpolizei überstellt. Dort räumte der Mann mittlerweile den Überfall ein. Das Medikament wollte er als Drogenersatzstoff verwenden. Wie sich bei seiner Vernehmung herausstellte, hatte der Mann etwa 30 Minuten vor dem Überfall die Fensterscheibe einer Apotheke in der Holzgartenstraße mit einem Stein eingeworfen, um ebenfalls an einen Drogenersatz zu gelangen. Allerdings war er dann ohne Beute geflüchtet.
08.03.10

Schneechaos um Nürnberg

Mittelfranken (no/ots) - Heftiger Schneefall sorgte in ganz Mittelfranken am Wochenende für zahlreiche Verkehrsunfälle. Trauriger Höhepunkt war ein Frontalzusammenstoß im Landkreis Nürnberger Land, bei dem eine 19jährige Frau starb.

Der mittelfränkischen Polizei wurden seit Beginn der Schneefälle in der Nacht zum Samstag bis Sonntag-Morgen knapp 300 Verkehrsunfälle gemeldet, deren Ursache nach bisherigen Kenntnissen auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückzuführen sind. Bei gut 25 Verkehrsunfällen wurde ein Dutzend Personen leicht verletzt. Eine 19jährige Frau starb, mehrere Kraftfahrer erlitten schwere Verletzungen.
  • Am Samstag gegen 17.15 Uhr befuhr die 19jährige Frau mit ihrem Mazda die Bundesstraße 14 zwischen Rückersdorf und Behringersdorf, als sie mit ihrem Fahrzeug - so die bisherigen Ermittlungen - wegen Schneeglätte ins Schleudern geriet und auf die Gegenfahrbahn kam. Dabei stieß sie frontal mit dem Audi eines 55jährigen Oberbayern zusammen. Der Audi wurde auf einen Radweg geschleudert und blieb dort seitlich liegen.

    Dessen Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Seine Beifahrerin erlitt ebenfalls Verletzungen, die ambulant behandelt werden konnten.
    Auch der Mazda der jungen Frau wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes in den Straßengraben geschleudert.

    Ein sofort verständigter und wenig später eingetroffener Notarzt begann sofort mit Reanimationsmaßnahmen bei der Lenkerin des Mazdas, konnte aber nicht mehr helfen. Die junge Frau verstarb wenig später im Krankenhaus.

    Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg ein Sachverständiger an die Unfallstelle gebeten. Während der Verkehrsunfallaufnahme durch die Polizei Lauf kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.
    Die Polizei sucht Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben. Sie sollen sich unter Telefon 09123/94 070 melden.
  • Auf der Bundesstraße 8, kurz nach Pfeifferhütte, ereignete sich am Samstagmorgen ein sogenannter "Abbiegeunfall", bei dem ein 43jähriger Mann schwere Rückenverletzungen erlitt.

    Ein 38jähriger Mann bog mit seinem Ford von Unterferrieden kommend auf die B 8 ein, wo er mit dem Wagen einer 46jährigen Fahrers kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Wagen der Frau gegen einen Baum. Die Fahrerin blieb unverletzt, ihr 43jähriger Beifahrer erlitt schwere Rückenverletzungen.

    Eingesetzte Feuerwehrmänner mussten zur Bergung der beiden Insassen das Dach des Wagens abtrennen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf knapp 8000 Euro beläuft.

    Während der Unfallaufnahme und Rekonstruktion des Unfallhergangs musste die B 8 teilweise komplett gesperrt werden.
  • Gegen 14.15 Uhr des gleichen Tages wurde eine 35jährige Frau aus Rothenburg o.d.Tauber bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie war mit ihrem Fahrzeug zwischen den Feuchtwanger Ortsteilen Thürnhofen und Heilbronn unterwegs, als sie in einem Waldstück in eine Schneewehe geriet und dadurch wenig später die Kontrolle über ihren Pkw verlor. Sie schleuderte auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden VW Bus zusammen.
    Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen, ihre beiden mitfahrenden Kinder kamen mit leichten Blessuren davon. Eine Insassin des entgegenkommenden VW Busses wurde leicht verletzt.
    Alle Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
  • Am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr wurde ein 69jähriger Mann mit seinem Sportwagen auf der BAB 6 bei Schnelldorf lebensgefährlich verletzt.
    Der Mann hatte bereits mehrere Fahrzeuge in Richtung Nürnberg überholt, als er wegen Fahrbahnglätte ins Schleudern geriet, anschließend ein Verkehrszeichen umfuhr, mehrere Büsche überfuhr und letztlich über das Bankett auf freiem Gelände zum Stehen kam. Der Mann der mit offenem Cabrio und leichter Kopfbedeckung unterwegs war, erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
    Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die BAB 6 kurzfristig gesperrt werden. Es kam wegen des geringen Verkehrs nur zu leichten Behinderungen.
07.03.10

Scheune brannte nieder

Weißenburg (no/ots) Am Freitag-Nachmittag brannte in der Gemeinde Ramsberg eine Scheune nieder.

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer kurz nach 16 Uhr aus. Zunächst war die Freiwillige Feuerwehr Ramsberg im Einsatz. Sehr schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Vollbrand handelte. Deshalb mussten weitere Wehren der Umgebung nachalarmiert werden.

Insgesamt bekämpften dann etwa 100 Wehrmänner die Flammen. Ihnen gelang es trotz intensiven Einsatzes nicht, die etwa 100 Quadratmeter große Scheune zu retten. Sie brannte bis auf die Grundmauern nieder. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro.

Ein junger Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten durch einen herabstürzenden Dachziegel verletzt. Er wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Ein angebauter Hühnerstall wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, Tiere wurden nach ersten Meldungen aber nicht getötet. Ein Wohnhaus in unmittelbarer Nähe blieb unversehrt.

Wegen Wassermangel vor Ort mussten die Feuerwehrkräfte eine etwa 300 Meter lange Schlauchleitung vom Brombachsee zur Brandstelle aufbauen. Dies gelang sehr schnell, so dass die Löscharbeiten sehr zügig durchgeführt werden konnten.

Die Brandursache ist zurzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen vor Ort durch die Brandfahnder der Kripo Ansbach dauern an.
05.03.10

Autofahrerin starb

Hilpoltstein (no/ots) Am Donnerstag verursachte eine 41jährige Autofahrerin auf der A9 einen schweren Verkehrsunfall. Sie verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus.

Die Frau aus dem Landkreis Bamberg befuhr die Autobahn in Richtung München. Bei einem Fahrstreifenwechsel gegen 7.45 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Greding und Altmühltal, kam es zum Zusammenstoß zwischen ihrem und einem weiteren Wagen. Dadurch geriet der Wagen der Frau nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Bei dem Unfall erlitt die Frau lebensgefährliche Verletzungen. Auch ihr Beifahrer wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Versorgung am Unfallort wurden beide mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Dort starb die Frau wenige Stunden später an den Folgen des Verkehrsunfalls.

Gegen einen Zeugen des Unfalls, der an der Unfallstelle nur seinen Namen und Adresse hinterlassen hatte und anschließend einfach weiter fuhr, wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

Wegen des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen, die etwa drei Stunden andauerten.
04.03.10
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