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Feuer in Schwarzenbruck

Schwarzenbruck. Am Dienstagmittag brach in einer Wohnung einer Senioreneinrichtung in Schwarzenbruck ein Feuer aus. Acht Menschen erlitten Rauchgasintoxikationen.

Gegen 12.15 Uhr schlug die Brandmeldeanlage der Einrichtung in der Hauptstraße an. Umgehend fuhren zahlreiche Kräfte der umliegenden freiwilligen Feuerwehren sowie der Polizei an. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte Rauchentwicklung aus einem Zimmer im zweiten Stock. Während die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung sich bereits in Freie gerettet hatten begann die Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen.


Durch die Rauchentwicklung erlitten insgesamt acht Bewohner der Einrichtung Rauchvergiftungen, die in umliegenden Krankenhäusern behandelt wurden. Nach Beendigung der Löschmaßnahmen nach rund zwei Stunden konnten die übrigen Bewohner wieder ihre Zimmer beziehen.

Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Der Ursprung des Feuers dürfte im Bereich eines elektrischen Sessels liegen. Derzeit wird seitens der Ermittler von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen.

Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 50.000 Euro.
28.07.21

Autofahrerin starb

Feuchtwangen. Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Staatsstraße 2221 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin ums Leben kam.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 30jähriger Audifahrer gegen 15.30 Uhr auf der Staatsstraße 2221 aus Richtung Burgoberbach kommend in Fahrtrichtung Wassertrüdingen. Zwischen den Ortschaften Heinersdorf und Röttenbach geriet der Audi im Kurvenbereich aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug, das von einer 62jährigen Frau gefahren wurde, auf einen angrenzenden Radweg geschleudert.


Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bechhofen und Heinersdorf waren mit der Bergung der Personen sowie Verkehrsmaßnahmen betraut.

Die 62jährige Fahrerin erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Der 30jährige Fahrer des Audi wurde verletzt und von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.
27.07.21

Motorradfahrer starb

Lichtenau. In der Nacht auf Sonntag ereignete sich auf der Autobahn A 6 auf Höhe Lichtenau ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Kleintransporter. Der Biker erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Der Motorradfahrer war gegen 23.40 Uhr in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Lichtenau übersah er offenbar einen auf der rechten Fahrspur langsam fahrenden Kleintransporter eines 36jährigen Mannes und kollidierte nahezu ungebremst mit dem Fahrzeug.


Dabei zog sich der Mann so schwere Verletzungen zu, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der eintreffenden Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst noch an der Unfallstelle starb.

Die A6 musste für die Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt werden. Warum der Transporter zum Unfallzeitpunkt sehr langsam auf der rechten Spur fuhr oder sogar stand ist bislang unklar und nun Gegenstand der weiteren Untersuchungen.
25.07.21

Tödlicher Zusammenstoß

Feuchtwangen. Am Freitag-Nachmittag ereignete sich auf Höhe des Wertstoffhofes ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine noch unbekannter Mann tödlich verletzt wurde.

Kurz vor 17 Uhr fuhr der Fahrer eines VW-Touran auf der Staatsstraße 1066 von Feuchtwangen in Richtung Vorderbreitentann. Aus noch ungeklärter Ursache kam er ersten Erkenntnissen zufolge ins Schleudern und prallte frontal auf einen entgegenkommenden Lastwagen.

Ein hinter dem VW-Touran nachfolgender Opel konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr noch in die Unfallstelle.


Der Fahrer des VW, dessen Identität derzeit noch nicht feststeht, wurde bei den Aufprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Sein Beifahrer wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Opel wurde leicht verletzt und der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter zur Unfallstelle berufen.
24.07.21

Motorradfahrer starb

Ansbach. Am Mittwoch-Nachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall südlich von Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach. Ein Motorradfahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 40jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Kreisstraße AN 53 von Angerhof kommend in Richtung Erlmühle. Ein entgegenkommender Autofahrer wollte nach links in ein Waldstück abbiegen und hatte vermutlich das herannahende Motorrad übersehen.


Beim Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Der Autofahrer wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Auf Anordnung der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen.
21.07.21

Brandstifter gefaßt?

Nürnberg. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am frühen Montagmorgen zwei Personen fest. Der Mann und die Frau stehen im Verdacht, mehrere Brände in der Innenstadt gelegt zu haben.

Gegen 4.15 Uhr machte eine Zeugin eine verdächtige Beobachtung in der Königstraße. Zwei Personen machten sich in der Königstraße an einem metallenen Mülleimer zu schaffen und entfernten sich anschließend. Kurz darauf stellte die Zeugin fest, dass der Mülleimer brannte. Das Feuer konnte durch die alarmierte Feuerwehr rasch gelöscht werden.

Nur wenige Minuten später wurden der Einsatzzentrale zwei weitere Brände gemeldet. In der Königstraße sowie der Klaragasse brannten kurz nacheinander zwei Mülltonnen. Da die Feuerwehr erneut schnell vor Ort war, konnten die Brände schnell gelöscht werden. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fahndete zwischenzeitlich nach den möglichen Brandstiftern, zu denen eine sehr gute Personenbeschreibung vorlag.


Während der Anzeigenaufnahme wurden die Polizeibeamten auf einen Brand in der Pfannenschmiedsgasse aufmerksam. Hier wurde ein Obst- und Gemüsestand offensichtlich angezündet. Durch das erneute rasche Eingreifen der Berufsfeuerwehr Nürnberg konnte auch dieser Brand gelöscht und so Schlimmeres verhindert werden.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen entdeckte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zwei Personen in Tatortnähe fest. Es handelte sich dabei um eine 22jährige Frau und einen 35jährigen Mann. Beide wiesen große Ähnlichkeit mit der vorhandenen Beschreibung auf. Im Rahmen der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht gegen das Duo, für die beschriebenen Brandlegungen verantwortlich zu sein. Beide wurden festgenommen und Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet.

Später stellte sich heraus, dass das Duo kurz vor den Taten in der Innenstadt bereits im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs in ähnlicher Weise aufgetreten war.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 35jährigen Mann. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen.
20.07.21
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