Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Mordkommission ermittelt

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag attackierte eine 42jährige Frau einen 61jährigen Mann in dessen Wohnung in der Nürnberger Südstadt mit einem Messer und verletzte ihn am Kopf.

Die beiden gerieten gegen 17.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in der Wohnung in der Wiesenstraße in Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen griff die Frau im weiteren Verlauf zu einem Messer und griff damit den Wohnungsinhaber an. Der alarmierte Rettungsdienst versorgte den 61jährigen Mann und brachte ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.


Die 42jährige Frau hatte die Wohnung bereits verlassen. Im Rahmen der Fahndung konnte sie durch Polizeibeamte festgenommen werden. Sie wies ebenfalls leichte Verletzungen auf.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Spurensicherung vor Ort. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die Frau ein. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Mordkommission der Kriminalpolizei weitergeführt.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen die Frau. Sie wird im Laufe des Mittwochs dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.
16.01.19

„Mörder“ griff an

Nürnberg. Ein 53jähriger Mann sorgte am Montag-Abend kurzzeitig für Aufregung in einer Tankstelle der Nürnberger Südstadt. Herbeigerufene Polizeibeamte griff er zudem heftig an.

Gegen 18.30 Uhr betrat der 53jährige Mannmit blutverschmierter Hose die Tankstelle in der Ulmenstraße. Am Tresen erklärte er einer Angestellten, er sei ein Mörder und habe gerade jemanden umgebracht. Anschließend bedrohte er die Frau. Ihr gelang es aber, die Polizei zu verständigen.


Als die Streife auf das Tankstellengelände einfuhr, rannte der „Mörder“ sofort auf den Streifenwagen zu, riss die Beifahrertür auf und schlug auf die noch im Fahrzeug sitzende Beamtin ein. Außerdem trat er ihr mehrfach mit dem Fuß gegen den Körper. Erst mit Hilfe ihres Kollegen und weiteren Streifen konnte der offenbar geistig Verwirrte überwältigt und gefesselt werden.

Die Beamtin wurde bei dem Einsatz verletzt, blieb aber weiterhin dienstfähig. Der Mann wurde in ein Fachklinikum eingewiesen. Gegen ihn wird wegen mehrerer strafrechtlich relevanter Vergehen ermittelt.

Bei bisher durchgeführten Ermittlungen ergaben sich keinerlei Hinweise darauf, dass der Mann tatsächlich ein Tötungsdelikt begangen hat. Dennoch dauern die Ermittlungen noch an.
15.01.19

Kind verfolgt

Nürnberg. Am Sonntagnachmittag flüchtete ein 22jähriger Mann, als er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden sollte. Danach belästigte er ein kleines Mädchen.

Der junge Mann rannte gegen 16.15 Uhr aus dem Gelände des Nürnberger Nordklinikums, wo er von Angehörigen in die psychiatrische Abteilung eingewiesen werden sollte.

Kurze Zeit später tauchte er an der Ecke Nordwestring/Schnieglinger Straße auf und sprach dort ein Mädchen an und belästigte es. Das Kind rannte davon, traf in der Schnieglinger Straße auf ein Ehepaar und bat es um Hilfe. Der 22jährige Mann stellte dem Mädchen zu diesem Zeitpunkt immer noch nach.


Das Paar, beide Polizeibeamte in der Freizeit, wies sich dem Verfolger gegenüber als Polizisten aus und forderte ihn auf, sein Handeln zu unterlassen. Der junge Mann aber zog aus seiner Tasche ein Kabel und schlug auf den Beamten ein. Daraus entwickelte sich eine heftige Auseinandersetzung, in die auch am Ende die Ehefrau eingreifen musste.

Erst nach Verständigung mehrerer Streifen der Polizei Nürnberg-West gelang es, den offenbar geistig Verwirrten zu überwältigen, zu fesseln und zur Dienststelle zu bringen. Dort veranlasste man nach Erledigung der Formalitäten die Einweisung in eine Fachklinik.
14.01.19

Verwirrter zog Messer

Nürnberg. Am Freitag löste ein offensichtlich verwirrter Mann in der Innenstadt einen Polizeieinsatz aus. Er konnte jedoch widerstandslos festgenommen und in eine Fachklinik eingewiesen werden.

Gegen 15 Uhr hatte der 48jährige Mann am Hauptausgang des Bahnhofs ein Messer ausgepackt, neben zwei Zeugen ins Leere gestarrt und vor sich hin gesprochen. Als er dann jedoch auf einen Mann zuging und ihn mit dem Messer bedrohte, wurde die Polizei verständigt. Bis zum Eintreffen einer Streife war der Mann zwischenzeitlich in die U-Bahn Richtung Plärrer eingestiegen und hatte auch dort noch einen Fahrgast bedroht.


Im U-Bahnhof am Plärrer konnte der offenbar Verwirrte gegen 15.20 Uhr durch Einsatzkräfte widerstandslos festgenommen und in die Polizeihaftanstalt eingeliefert werden. Wegen einer bestehenden psychischen Erkrankung wurde der Mann in eine Fachklinik eingewiesen.
13.01.19

„Kracher“ geworfen

Nürnberg. Am Donnerstag-Abend hatten es Beamte derPolizei mit einem 18jährigen Heranwachsenden zu tun, der ihnen wohl zunächst einen gehörigen Schrecken eingejagt hatte. Am Ende aber stand ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Beamten waren im Rahmen ihres Streifendienstes gegen 22.30 Uhr in der Leyher Straße unterwegs. Als sie an der Ausfahrt eines Schnellrestaurants vorbeifuhren, bog ein anderes Fahrzeug in die Leyher Straße. Als beide Autos auf gleicher Höhe waren, warf der 18jährige Mann einen sogenannten „Polenböller“ aus dem Beifahrerfenster. Der verbotene Feuerwerkskörper detonierte mit lautem Knall unmittelbar neben dem Streifenwagen.


Kurz darauf wurde das Fahrzeug angehalten und die Insassen kontrolliert. Man fand zwei leere Verpackungen, in denen zuvor Feuerwerkskörper lagerten.

Verletzt wurde niemand, auch der Streifenwagen blieb unbeschädigt.
12.01.19

Suizidversuch in Zelle

Nürnberg. Mit der Einweisung eines 45jährigen Mannes in eine Fachklinik endeten am Donnerstagabend mehrere Einsätze der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte.

Der Mann hatte mehrfach versucht, aus dem Leben zu scheiden.

Gegen 22.20 Uhr teilten Beamte der Bundespolizei mit, dass sich der Mann in einem Zugabteil vorsätzlich so schwer verletzt hatte, dass er ärztlich versorgt werden müsse und wohl auch dringend psychiatrischer Betreuung bedürfe. Die Beamten holten den inzwischen medizinisch versorgten Mann ab und brachten ihn zur Dienststelle. Dort äußerte er während der Sachverhaltsaufnahme ebenfalls mehrfach, aus dem Leben scheiden zu wollen.


Bei der weiteren Sachbearbeitung versuchte der Mann tatsächlich, sich in einem Verwahrraum der Polizei zu strangulieren. Da er aber ständig unter Beobachtung stand, konnte dies verhindert werden.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Mann in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.
11.01.19
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