Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Gleitschirmflieger starb

Gunzenhausen. Am Dienstagnachmittag verunglückte unweit von Dittenheim ein Gleitschirmflieger tödlich .

Der Mann flog gegen 15.30 Uhr mit seinem Gleitschirm im Bereich des Dittenheimer Ortsteil Samenheim, als er aus bislang noch unbekannter Ursache während der Landung zu Boden stürzte.


Trotz Reanimationsmaßnahmen durch Notarzt und Rettungsdienst starb der Mann noch an der Unfallstelle.

Der Luftunfallsachbearbeiter der Polizeiinspektion Rothenburg ob der Tauber übernahm noch vor Ort die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete die Sicherstellung des Gleitschirms an.
17.07.19

Ehepaar festgenommen

Lauf. Bei den Tatverdächtigen im Fall eines Tötungsdelikts bei Lauf (wir berichteten) handelt es sich um ein Ehepaar.

Am Sonntag wurde von einem Pilzsammler ein Toter in einem Waldstück bei Lauf an der Pegnitz aufgefunden, der Verletzungen aufwies, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten.

Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen wurde der Tote als ein 27jähriger Mann aus Lauf identifiziert, der mehrere Stichverletzungen sowie massive Kopfverletzungen durch Einwirken stumpfer Gewalt aufwies. Nach der Spurenlage wurde das Opfer mit einem Auto in das Waldstück im Staatsforst Schönberger Nässenau transportiert und dann dort abgelegt.


Noch am Sonntag richtete die Kriminalpolizeiinspektion Schwabach eine 25köpfige Sonderkommission „Pilz“ ein. Im Zuge umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen, Zeugenvernehmungen, Recherchen und Datenauswertungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, erhärtete sich bald ein Tatverdacht gegen einen 31jährigen Mann aus Lauf.

Es handelt sich dabei um einen Bekannten des Opfers, mit dem es zuletzt Kontakt hatte. Widersprüchliche Angaben und eine aussagekräftige Spurenlage in der Wohnung und im Fahrzeug des Mannes begründeten einen so starken Tatverdacht, dass von Seiten der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt wurde.

Darüber hinaus erhärtete sich auch der Tatverdacht gegen die 29jährige Ehefrau des 31jährigen Mannes, da auch sie aufgrund ausgewerteter Spuren am Tatgeschehen beteiligt gewesen sein dürfte. Insofern hat auch hier die Staatsanwaltschaft gegen die Frau Haftantrag wegen des Verdachts der Beihilfe zum Totschlag gestellt.

Das Motiv für die Tat dürfte nach bisherigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen im privaten Bereich liegen. Beide Beschuldigte bestreiten bislang jede Tatbeteiligung. Die am Montag durchgeführte Obduktion ergab als Todesursache massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf und den Oberkörper des Opfers.

Beide Tatverdächtige wurden einem Ermittlungsrichter in Nürnberg vorgeführt. Gegen den Mann wurde inzwischen Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags erlassen. Die Ehefrau wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.
16.07.19

Täter festgenommen?

Lauf an der Pegnitz. Nachdem ein toter Mann in einem Waldstück bei Lauf von einem Pilzesammlung gefunden worden war konnte die Polizei jetzt zwei Tatverdächtige festnehmen.

Die Leiche wies Verletzungen auf, die auf ein Gewaltverbrechen schließen lassen.


Nach umfangreichen Ermittlungen der zwischenzeitlich gegründeten 25köpfigen Sonderkommission „Pilz“ bei der Schwabacher Kripo konnten zwei dringend Tatverdächtige festgenommen werden. Die Frau und der Mann werden am Montag einem Haftrichter vorgeführt.

Weitere Einzelheiten zu dem Tötungsdelikt werden in einer Pressekonferenz des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Dienstag bekanntgegeben
15.07.19

Mutter fast getötet?

Langenzenn. Am späten Freitagabend soll ein 31jähriger Mann in Langenzenn seine Mutter mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Gegen 23 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei wegen Hilferufen einer Frau in einem Mehrfamilienhaus in der Albrecht-Dürer-Straße. Mehrere Streifen der Zirndorfer Polizeiinspektion sowie des Unterstützungskommandos Mittelfranken entdeckten bei ihrem Eintreffen eine stark blutende 50jährige Frau fest. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Betreuung. Das Opfer wurde mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren.


Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 31jährige Sohn seine Mutter in der Wohnung geschlagen und ihr außerdem mit einer Stichwaffe Verletzungen zugefügt haben. Die Beamten nahmen den Mann widerstandslos fest.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Unterbringungsbefehl erließ. Der Mann wurde dann in einer Fachklinik untergebracht.
14.07.19

Dachstuhl in Flammen

Roth. Am Samstag-Morgen kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Dachstuhlbrand eines Doppelhauses im Pruppacher Weg in Rednitzhembach.

Kurz nach 6 Uhr wurde Polizei und Feuerwehr von dem Brand verständigt. Die Freiwilligen Feuerwehren von Rednitzhembach und Schwanstetten konnten das Feuer schnell löschen. Zum Glück wurde niemand der acht in dem Doppelhaus anwesenden Personen verletzt.


Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand wohl in einem angrenzenden Schuppen aus, in dem Holz gelagert ist und Mülltonnen stehen. Das Feuer griff dann über den Wärmeschutz des Hauses auf den Dachstuhl über, der vollständig abbrannte.

Eine Hälfte des Hauses ist unbewohnbar. Die Sachschadenshöhe dürfte wohl im sechsstelligen Bereich liegen.

Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.
13.07.19

Seit Jahren vermißt (Foto)

Neustadt/Aisch. Bereits seit 16.September 2017 wird der heute 17jährige Till Ramming aus Markt Bibart vermisst. Der Jugendliche war damals zu einem angeblichen Praktikumstermin aufgebrochen und nicht mehr nach Hause zurückgekehrt.

Nach Erkenntnissen der Ansbacher Kriminalpolizei ist er ohne Zustimmung der Eltern mit dem Zug nach Lingen (Emsland/Niedersachsen) zu einer Onlinespiele-Bekanntschaft gefahren.

Einer Aufforderung, zurück nach Hause zu fahren, kam er nicht nach, obwohl er vom dortigen Jugendamt mit einer Fahrkarte in den Zug gesetzt worden war. Nach hier vorliegenden Erkenntnissen stieg er unterwegs aus dem Zug.

Der letzte telefonische Kontakt war Mitte Oktober 2017. Hier sagte der Junge zu einem Schulfreund, dass es ihm gut gehe und er nicht mehr nach Hause will. Danach war er telefonisch nicht mehr zu erreichen.


Im Mai 2017 war der Junge schon einmal für ein Wochenende ohne Wissen der Eltern in Lingen, kam aber selbstständig wieder zurück.

Sämtliche Überprüfungen aller eingegangener Hinweise, Spuren und Kontaktdaten, die zuletzt bis in den Raum Dortmund, Berlin, Bielefeld und Hannover führten, ergaben keinen Hinweis auf den aktuellen Aufenthaltsort.

Die Kriminalpolizei Ansbach bittet um Hinweise über den Aufenthaltsort unter Telefon 0911/2112-3333.
12.07.19
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