Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Junge Frau getötet

Ansbach. Am Donnerstagmorgen wurde eine 23jährige Frau tot in einem Waldstück bei Oberrimbach gefunden. Sie wurde offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens.

Die Mordkommission der Kriminalpolizei Ansbach übernahm die Ermittlungen vor Ort. Sie geht davon aus, dass die junge Frau einem Gewaltdelikt zum Opfer fiel.


Derzeit wird ein Zusammenhang zum Suizid eines 27jährigen Mannes geprüft, der sich am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr bei Markt Bibart das Leben nahm.

Es liegen zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise vor, die auf den Aufenthalt eines unbekannten Dritten am Tatort schließen lassen.

Derzeit finden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Auffindeort statt, hieß es am Donnerstag.
02.07.20

Täter stellt sich

Nürnberg. Der mutmaßliche Täter im Zusammenhang mit einer versuchten Tötung in Nürnberg hat sich selbst der Polizei gestellt.

Wie berichtet war es am Sonntagmorgen in der Nürnberger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.


Dabei erlitt ein 53jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen. Nachdem sich der mutmaßliche Täter der Polizei stellte, wurde die Öffentlichkeitsfahndung widerrufen. Es werden aber weiter Zeugen gesucht.
01.07.20

Bub (12) schwer verletzt

Nürnberg. Am Montagabend ereignete sich in der Münchener Straße ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Junge, der die Straße mit seinem Tretroller überqueren wollte, von einem Motorrad erfasst und schwer verletzt wurde.

Gegen 18 Uhr fuhr ein 19jähriger Fahrschüler im Rahmen einer Fahrstunde mit dem Motorrad auf der Münchener Straße in Richtung Innenstadt. An der Einmündung zum Messezentrum wollte der zwölfjähriger Bub die Münchener Straße mit seinem Tretroller überqueren. Trotz Vollbremsung konnte der Motorradfahrer nicht verhindern, daß er den Jungen mit dem Motorrad erfasste.


Nach ersten Zeugenaussagen hatte der Bub die Münchener Straße trotz Rotlicht überquert. Er erlitt durch den Zusammenprall mit dem Motorrad schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand glücklicherweise nicht.

Der 19jährige Motorradfahrer blieb unverletzt. Am Motorrad und Roller entstand Sachschaden.
30.06.20

Mord und Suizid ?

Erlangen. Am Samstagnachmittag wurden ein 27jähriger Mann und seine 35jährige Lebensgefährtin tot in ihrem Haus in Aurachtal gefunden.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Mann erst seine Freundin getötet und sich dann selbst das Leben genommen hat.

Der Vater der Frau teilte der Polizei in Höchstadt mit, dass er seine Tochter und deren Lebensgefährten in deren gemeinsamen Haus tot gefunden hat. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei bestätigten sich diese Angaben.


Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung vor Ort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen wird davon ausgegangen, dass der 27jährige Mann erst seine Lebensgefährtin und einige Tage später sich selbst getötet hat.

Die Obduktion der Leichen zur Feststellung der genauen Todesursachen ist für Montag anberaumt.
29.06.20

Brutaler Fußtritt

Nürnberg. Am Sonntagmorgen kam es in der Nürnberger Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 53jähriger Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 5.20 Uhr verließ das Opfer eine Kneipe am Hallplatz in Begleitung zweier weiterer Personen. Vor der Gaststätte geriet die Gruppe in Streit mit einer weiteren Gruppe, bestehend aus ebenfalls drei Personen.

Nach vorerst verbalen Streitigkeiten ging ein unbekannter Mann brutal auf sein Opfer los. Er nahm Anlauf und trat dem 53jährigen Mann mit Wucht ins Gesicht. Der fiel daraufhin mit dem Hinterkopf auf das Pflaster und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.


Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Das Opfer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Sie sucht dringend Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder sonst Angaben zu Tat oder Täter machen können.

Von dem Täter liegt lediglich eine vage Beschreibung vor:
  • etwa 20 bis 25 Jahre alt, „arabisches Aussehen“
28.06.20

Gold geraubt

Fürth. Am Mittwochvormittag erbeutete in der Fürther Innenstadt ein Räuber Gold im Wert von einigen hunderttausend Euro.

Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest, stellte die Beute sicher und fahndet derzeit nach möglichen Mittätern.

Nach bisherigem Ermittlungsstand vereinbarten ein Rentner und seine Lebensgefährtin ein Treffen mit zwei Kaufinteressenten in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Es sollte Gold im Wert von einigen hunderttausend Euro verkauft werden. Nachdem man sich gegen 10.30 Uhr getroffen und auf den Kaufpreis geeinigt hatte, zeigten die Interessenten ihr Bargeld vor. Als der Verkäufer angab, das Geld in einer nahegelegenen Bank auf Echtheit überprüfen lassen zu wollen, kam es zum Streitgespräch zwischen den beiden Parteien.


In der Folge entriss einer der Männer dem Verkäufer die Tasche, in der sich das Gold befand, und die Täter flüchteten zu einem in der Nähe geparkten Range Rover mit ausländischen Kennzeichen. Anschließend setzten die Männer ihre Flucht mit dem Fahrzeug in Richtung Maxstraße fort.

Auf der Flucht touchierte das Auto einen 30jährigen Passanten auf der Fürther Freiheit, der das Tatgeschehen mitbekommen hatte und das Fahrzeug anhalten wollte.

Zwischenzeitlich riefen Zeugen die Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken, die sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen einleitete. Wenig später erhielt die Polizei die Mitteilung, dass es in der Südstadt zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen sei. Ein Auto mit ausländischen Kennzeichen hatte dort zunächst ein Verkehrsschild angefahren und war anschließend an der Ecke Turnstraße Ecke Amalienstraße gegen eine Hauswand gefahren. Ein abgestelltes Fahrrad wurde dabei ebenfalls beschädigt.

Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth entdeckte das stark unfallbeschädigte Fahrzeug und konnte nach Zeugenhinweisen kurz darauf einen Mann festnehmen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen der Täter handelte, die am Raubdelikt beteiligt gewesen waren. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten eine Tasche, in der sich mehrere Kilogramm Gold befand.

Die Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen fest und stellten die Beweismittel sicher.
24.06.20
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