Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Diskostreit eskalierte

Nürnberg. Mehrere Personen gerieten am Sonntag vor einer Diskothek im Osten Nürnbergs miteinander in Streit. Einer der Männer ging dabei mit einer abgebrochenen Flasche auf seinen Kontrahenten los.

Gegen 1.30 Uhr war es vor der Diskothek in der Regensburger Straße aus unbekanntem Anlass zum Streit zwischen mehreren Männern gekommen. Dieser eskalierte, als einer der beteiligten Männer eine Glasflasche zerschlug und mit dem abgebrochenen Flaschenhals nach einem 20jährigen Mann schlug. Der konnte den Angriff zwar abwehren, erlitt dabei aber eine Schnittwunde an der Hand.


Im Rahmen der Auseinandersetzung soll es auch zum Einsatz eines Pfeffersprays gekommen sein, durch den ein 19jähriger Mann verletzt wurde.

Die Hintergründe des Streits und die Tatbeteiligung einzelner Personen ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost. Dazu werden unter anderem auch Aufzeichnungen der Überwachungskamera der Diskothek herangezogen.
27.01.20

Küche in Flammen

Erlangen. In Nacht zum Feitag rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand im Erlanger Norden an. In einer Wohnung war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

Über die Leitstelle der Feuerwehr war die Erlanger Polizei gegen Mitternacht darüber informiert worden, dass es in einem Wohnanwesen in der Bayreuther Straße zu einem Brand gekommen sei. Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass in der Küche einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen war.


Die anwesenden Bewohner des Hauses konnten durch die Rettungskräfte evakuiert und versorgt werden. Streifen der Erlanger Polizei sperrten den betroffenen Abschnitt der Bayreuther Straße für die Dauer der Löscharbeiten.

Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde durch den Brand niemand verletzt. Die 59jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde zunächst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestätigte sich entgegen der ersten Annahme jedoch nicht.

In der Wohnung entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Brandermittler der Kriminalpolizei Erlangen nahmen am Freitag die Arbeit am Brandort auf, um die Ursache für den Küchenbrand zu untersuchen.
24.01.20

Jugendlichen überfallen

Schwarzenbruck. Am frühen Dienstagabend überfielen zwei unbekannte Täter einen Jugendlichen im Schwarzenbrucker Ortsteil Rummelsberg.

Der 14jährige Junge war gegen 17 Uhr auf einem Waldweg in Rummelsberg unterwegs, als er von zwei Jugendlichen aufgelauert wurde. Einer der Täter drohte mit einem Pfefferspray, während sein Komplize dem Jugendlichen eine „Musikbox“ entriss. Mit der Beute im Wert von etwa 90 Euro flohen die beiden Räuber anschließend in Richtung des Bahnhofs Ochenbruck.


Beschreibung:
  1. Täter: etwa 16 Jahre alt, bekleidet mit braun-beiger Jacke, Pelzbesatz an der Kapuze
  2. Täter: etwa 16 Jahre alt, schwarz gekleidet mit schwarzer Mütze
Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise unteer Telefon 0911/2112-3333.
23.01.20

Unfreiwillig „gestellt“

Nürnberg. Ein 36jähriger Mann kam zur Bundespolizeiinspektion Nürnberg und zeigt den Diebstahl seines Handys an - und wurde von einem Beamten als geflohener Ladendieb erkannt.

Bereits am frühen Morgen des letzten Freitags entwendete der Mann in einem Supermarkt im Hauptbahnhof vier Dosen Energy-Drink und floh aus dem Geschäft. In der Westhalle des Hauptbahnhofs lief er an einer Streife der Bundespolizei vorbei in Richtung Südausgang. Bei dem nicht weiter ungewöhnlichen Anblick nahmen die beiden Beamten zunächst an, dass es sich um einen zum Zug eilenden Pendler handelte.


Erst später kam ein Sicherheitsdienstmitarbeiter des Discounters auf die Streife zu und berichtete von dem Diebstahl. Daraufhin sichteten die Beamten die Videoaufzeichnungen und nahmen eine Anzeige auf. Noch konnten sie nicht ahnen, dass sie den unbekannten Langfinger schon sehr bald wiedersehen und den Fall gelöst haben werden.

Am Mittwoch kam dann gegen 7 Uhr ein 36jähriger Masnn zur Bundespolizeiinspektion und wollte den Diebstahl seines Handys anzeigen. Dem aufnehmenden Beamten kam der Bestohlene bekannt vor. Der Bundespolizist erinnerte sich an den geflohenen Ladendieb vom Freitag. Er holte seinen Streifenpartner hinzu und auch dieser erkannte den Mann wieder.

Der Mann war nämlich wieder genau so gekleidet wie zum Tatzeitpunkt. Mit dem Vorhalt des Ladendiebstahls konfrontiert, gab der überraschte Mann die Tat zu.
22.01.20

Haftbefehl nach Brand

Ansbach. Wie berichtet ereignete sich am Freitagmorgen ein Wohnhausbrand in Herrieden. Der Ermittlungsrichter erließ nun Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Brandstifter.

Gegen 6.30 Uhr teilten Anwohner der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass Flammen aus dem Obergeschoß eines Zweifamilienhauses in der Hinteren Gasse in Herrieden zu sehen seien. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Den Feuerwehren gelang es, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude zu verhindern.


Der 22jährige Bewohner der Wohnung wurde durch einen 47jährigen Anwohner bewusstlos in der Brandwohnung aufgefunden und aus dem Haus gerettet. Dabei erlitten beide Männer Rauchgasintoxikationen und mussten in Krankenhäusern medizinisch versorgt werden. Ein weiterer Bewohner des Hauses konnte selbst aus dem Haus flüchten und blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen. Dabei verdichteten sich die Hinweise, dass der Brand durch den 22jährigen Bewohner selbst gelegt wurde.

Der Mann wurde nach der Entlassung aus dem Krankenhaus festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
21.01.20

Unfall am Flughafen

Nürnberg. Am Montag-Vormittag ereignete sich auf dem Gelände des Albrecht Dürer Airports in Nürnberg ein schwerer Unfall, bei dem der Fahrer eines Busses tödliche Verletzungen erlitt.

Gegen 10.15 Uhr kam es im Bereich des Flughafenvorfelds aus noch ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Spezialfahrzeug, das dazu genutzt wird, Passagiere im Rollstuhl in ein Flugzeug zu heben.


Bei der Frontalkollision der Fahrzeuge wurde der 62jährige Fahrer des Busses tödlich verletzt. Der 47jährige Fahrer des Spezialfahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Weder im Bus noch in dem Hubfahrzeug befanden sich zum Unfallzeitpunkt weitere Fahrgäste.

. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zogen die Polizisten einen Gutachter hinzu. Der Flugbetrieb am Airport war durch den Unfall zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.
20.01.20
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