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Haftbefehl erlassen

Scheinfeld (no/ots) Wie berichtet versuchte in der Nacht zum Sonntag ein 21jähriger Mann seine 18jährige Freundin in Scheinfeld (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) zu töten.

Am Montag-Nachmittag erging nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durch den Ermittlungsrichter beim Amtgericht Nürnberg Haftbefehl gegen den Heranwachsenden wegen versuchten Mordes.
08.02.10

Freundin gewürgt

Scheinfeld (no/ots) Nachdem er versucht hatte in der Nacht zum Sonntag seine Freundin zu töten, konnte ein 21jähriger Mann aus dem Landkreis Neustadt/Aisch festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen dem Mann und seiner 18jährigen Freundin gegen 3 Uhr in der Wohnung des Mannes zu einer Auseinandersetzung. In deren Verlauf würgte er sie und verletzte sie vermutlich mit einem Messer.

Nachdem er die junge Frau in das Zimmer gesperrt hatte, flüchtete er mit seinem Auto.

Der Mann konnte am Morgen festgenommen werden, nachdem er mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum gefahren war.

Sowohl der Mann wie auch sein Opfer werden derzeit in einer Klinik behandelt. Lebensgefahr besteht bei keinem der beiden.

Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.
07.02.10

Gasexplosion verhindert

Fürth (no/ots) Buchstäblich in letzter Minute konnte verhindert werden, dass sich am Samstag-Mittag ein 23jähriger Mann aus Fürth durch das Freisetzen von Gas selbst in die Luft sprengte.

Der Mann hatte einer Bekannten in einer SMS mitgeteilt, dass er aus dem Leben scheiden wolle. Eine alarmierte Polizeistreife stellte fest, dass der Mann in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Schwabacher Straße den Gasofen teilweise von der Wand gerissen hatte und deswegen ungehindert Gas ausströmte.

Von der Berufsfeuerwehr Fürth wurde die Gaszufuhr abgestellt. Messungen ergaben, dass sich bereits ein gefährliches Gas-Luft-Gemisch gebildet hatte, dass bei längerem Zuwarten durchaus hätte explodieren können.

Der junge Mann wurde in eine Klinik gebracht.
07.02.10

Sieben Verletzte

Nürnberg (no/ots) Sieben Verletzte Personen und rund 30.000 Euro Schaden gab es bei einem Verkehrsunfall, der sich am Freitag um 14.40 Uhr in der Rothenburger Straße, zwischen Virnsberger- und Sigmundstraße, ereignete.

Ein 65jähriger Mann aus dem Landkreis Fürth, der die Rothenburger Straße in westlicher Richtung befuhr, verlor aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Mercedes Kombi. Zunächst fuhr er auf einen vor ihm fahrenden Seat auf und schob diesen auf einen davor fahrenden VW Touran.

Der Seat wurde nach dem Anprall nach links auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Opel. Der VW Touran wiederum, wurde auf den vor ihm fahrenden Pkw Alfa aufgeschoben.

Der Unfallverursacher kam nach dem Anstoß nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 30 Meter auf dem dortigen Gehweg und Grünstreifen weiter, bevor er mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes kollidierte. Letztlich wurde er noch weiter nach rechts abgewiesen und kam hinter einem Buswartehäuschen zum Stehen.

Der Unfallverursacher, seine mitfahrende Ehefrau und die Schwiegermutter wurden bei dem Unfall mittelschwer verletzt. Sie wurden, wie vier weitere leicht verletzte Beteiligte, zur Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.

Während der Unfallaufnahme musste die Rothenburger Straße total gesperrt werden. Im Umfeld kam es deshalb zu Stauungen.
05.02.10

Technischer Defekt

Hersbruck (no/ots) Die Ursache für einen Wohnhausbrand am Mittwoch im Stadtgebiet Hersbruck ist geklärt: offenbar handelt es sich um einen technischen Defekt.

Das Feuer hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst (wir berichteten). Glücklicherweise war niemand verletzt worden.

Am Donnerstag konnte der Brandort nun von den Ermittlern der Kriminalpolizei Schwabach betreten werden. Unterstützt wurden sie von einem Sachverständigen des Bairischen Landeskriminalamtes.

Wie sich feststellen ließ, war der Brand im ersten Stock im rückwärtigen Teil des Wohnhauses in einem unbewohnten Raum ausgebrochen. Nach den bisherigen Ermittlungen deutet alles auf eine technische Brandursache hin.

Bei dem Brand war nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 800.000 Euro entstanden.
04.02.10

Über Drehleiter gerettet

Hersbruck (no/ots) Ein Wohnhausbrand am Mittwoch im Stadtgebiet Hersbruck hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Gegen 5.30 Uhr waren Polizei und Feuerwehr von einem Wohnhausbrand in einem ensemblegeschützten Teil der Hersbrucker Altstadt informiert worden. Die zehn Bewohner des zweistöckigen Hauses Im Eisenhüttlein, zwei türkische Familien, konnten sich noch vor Eintreffen der Rettungskräfte ins Freie retten. Die Freiwillige Feuerwehr Hersbruck begann mit Unterstützung der umliegenden Feuerwehren, es waren rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz, sofort mit der Brandbekämpfung. Zwei Anwohner eines angrenzenden Gebäudes konnten über die Drehleiter gerettet werden.

Das Gebäude wurde durch den Vollbrand stark in Mitleidenschaft gezogen und ist derzeit unbewohnbar und einsturzgefährdet. Die Bewohner konnten bei Verwandten unterkommen.

Im rechts daneben befindlichen Gebäude der historischen Altstadt befindet sich das Archiv der Hersbrucker Altstadtfreunde. Die Unterlagen konnte die Feuerwehr in Sicherheit bringen, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden im Gebäude.

Links neben dem Brandherd wurde ein weiteres Haus sowie der dahinterliegende denkmalgeschützte Wehrgang beschädigt. Das in unmittelbarer Nähe befindliche denkmalgeschützte Hersbrucker Hirtenmuseum blieb vom Brand verschont.

Dienstkräfte der Polizeiinspektion Hersbruck mit Unterstützung ihrer Kollegen von der Inspektion Lauf/Pegnitz sperrten den Gefahrenbereich ab und leiteten den Fahrzeugverkehr um.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Schwabach übernommen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden mindestens 800.000 Euro.
03.02.10
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