Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Feuerwehrleute bedroht

Altdorf. Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Altdorf wurde die anrückende Feuerwehr von einem Unbekannten mit einer Schußwaffe bedroht.

Ob er sich noch in dem Anwesen in der Pfaffentalstraße im Süden Altdorfs befindet konnte nicht bestätigt werden. Das Haus wurde umstellt; es laufen aber auch im ganzen Großraum Fahndungsmaßnahmen nach ihm, bei dem auch ein Hubschrauber eingesetzt wird.


Ob der Unbekannte etwas mit dem Brand - die Polizei spricht von mehreren Bränden - zu tun hat oder gar der Besitzer des Anwesens ist konnte noch nicht genau geklärt werden.

Nach Angaben der Polizei ist auch ein Spezialkommando im Einsatz. Die Bevölkerung wurde gewarnt, daß der Unbekannte vermutlich eine Schußwaffe mit sich führt.
07.07.24

Baby im Auto gelassen

Nürnberg. Eine Frau ließ am Samstagnachmittag ihr einjähriges Kind bei über 30 Grad im verschlossenen Auto zurück. Die Feuerwehr musste die Scheibe einschlagen um das Kind zu befreien.

Die Frau parkte ihren Wagen gegen 15.30 Uhr in der Flughafenstraße, da sie nach eigener Aussage einen Bekannten zum Flughafen begleiten wollte. Ihr einjähriges Kind ließ sie im Fahrzeug, das mit geschlossenen Scheiben in der Sonne abgestellt worden war.


Nachdem zeitgleich mehrere Meldungen über Notruf eingegangen waren, öffnete die Flughafenfeuerwehr nach rund einer halben Stunde das Auto gewaltsam. Feuerwehrleute untersuchten das verschwitzte Kind und stellten fest, dass mit der Rettung nicht mehr länger hätte gewartet werden dürfen, da ansonsten schlimmere Gesundheitsfolgen wahrscheinlich gewesen wären.

Die Mutter gab an, sich in der Zeit verschätzt zu haben.
01.07.24

Beifahrerin (93) starb

Greding. Am Mittwoch-Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn A 9 zwischen den Anschlussstellen Greding und Hilpoltstein in Fahrtrichtung Berlin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 93jährige Frau noch vor Ort ihren schweren Verletzungen erlag.

Der Fahrer eines Lastwagens fuhr gegen 13.45 Uhr auf der rechte Spur der A 9 in Fahrtrichtung Berlin. Der Fahrer eines Skoda fuhr hinter dem Lastauto und prallte aus bislang unbekannter Ursache in das Heck.


Durch den Zusammenstoß erlitt die 93jährige Beifahrerin des Skoda tödliche Verletzungen. Der 53jährige Fahrer wurde mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 47jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die a 9 war in Fahrtrichtung Berlin für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt.
19.06.24

Bagger brannte aus

Schwabach. Am Montagabend geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Bagger in Wendelstein in Brand. Es entstand hoher Sachschaden.

Gegen 21 Uhr bemerkte ein Autofahrer dichten Rauch aus dem Bereich eines Firmengeländes des Gewerbegebiets Sorgwiesen bei Kleinschwarzenlohe und verständigte den Notruf.


Die alarmierten Einsatzkräfte entdeckten daraufhin vor Ort einen Bagger, der vollständig in Brand geraten war. Der Feuerwehr gelang es rasch das Feuer zu löschen.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.
12.06.24

Tödlicher Wohnungsbrand

Nürnberg. Am frühen Mittwochmorgen stand eine Wohnung im Nürnberger Stadtteil Gostenhof in Flammen. Dabei starb ein 40jähriger Mann.

Gegen 3.30 Uhr teilten Anwohner der Einsatzzentrale mit, dass Rauch aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Adam-Klein-Straße dringen soll. Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte war starke Rauchentwicklung aus der Wohnung feststellbar.


Der Schwelbrand konnte durch die Einsatzkräfte der Nürnberger Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Feuerwehr fand in der Wohnung den 40jährigen Bewohner leblos auf. Er starb trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
07.06.24

Freund schwer verletzt

Erlangen. Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein folgenschwerer Beziehungsstreit im Erlangener Norden. Ein Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 15:30 Uhr geriet in der gemeinsamen Wohnung in der Dechsendorfer Straße aus noch nicht geklärter Ursache eine 36jährige Frau mit ihrem 47jährigen Lebensgefährten in Streit. Die Streitigkeit eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Verlauf die Frau ihren Lebensgefährten mit einem Messer attackierte.

Alarmierte Streifenbesatzungen der Polizein nahmen die mit gut 2,8 Promillestark betrunkene Frau noch vor Ort fest und stellten die Tatwaffe sicher. Der 47jährige Mann erlitt durch den Angriff lebensgefährliche Verletzungen und musste in einem Krankenhaus operiert werden. Derzeit befindet er sich nicht mehr in einem akut lebensbedrohlichen Zustand.


Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Zudem erfolgten umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort. Die Mordkommission der Erlangener Kriminalpolizei hat noch am Sonntag die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Die 36jährige Tatverdächtige wird nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
27.05.24
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