Die blitzschnelle Information aus Nürnberg und Mittelfranken


Tödliches Feuer

Ansbach. Am Dienstagmorgen starb beim Brandeines Doppelhauses in Leutershausen die 75jährige Bewohnerin. Die Nachbarn konnten sich mit einem Kleinkind retten.

Kurz nach 1 Uhr war das Feuer in dem Anwesen Froschmühle ausgebrochen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte bereits im Vollbrand. Die 75jährige Bewohnerin hatte noch selbst den Notruf ausgelöst, brach aber dann offenbar bewusstlos zusammen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt verstarb die Frau noch vor Ort an einer massiven Rauchgasintoxikation.


Die Nachbarfamilie konnte sich noch rechtzeitig ins Freie retten. Das Kleinkind der Familie wurde vorsorglich vom Rettungsdienst vor Ort untersucht, aber zum Glück blieben alle drei unverletzt.

Das Feuer konnte schließlich von der Feuerwehr gelöscht werden. Das gesamte Doppelhaus ist nicht mehr bewohnbar. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro.

Die Brandursache ist noch unklar.
31.03.20

Transporter-Fahrer starb

Zirndorf. Am Montag-Morgen ereignete sich auf der Staatsstraße 2246 zwischen Großhabersdorf und Münchzell ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mann tödlich verletzt wurde.

Gegen 7.15 Uhr verlor ein 36jähriger Fahrer eines Handwerkerfahrzeuges kurz nach der Abzweigung Schwaighausen aus noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve Ladungsteile, die die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Transporters durchstießen.


Dadurch erlitt der Fahrer des Transporters so schwere Verletzungen, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle starb.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.
30.03.20

Scheune brannte nieder

Erlangen. Am Samstagnachmittag brach in einer Scheune in Schirnsdorf ein Feuer aus. Es entstand hoher Sachschaden.

Gegen 15.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Nachbar den Brand. In einem Anbau der Scheune war aus bislang ungeklärter Ursache Feuer ausgebrochen, das anschließend auf die vermutlich leere Scheune übergriff. Hier brannte der Dachstuhl vollständig herunter.


Der Besitzer befand sich in dem angrenzenden Wohnhaus und wurde durch den Nachbarn verständigt.

Die alarmierten Feuerwehren konnten den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand.

An dem landwirtschaftlichen Anwesen entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
29.03.20

Mann rastete aus

Fürth. Am Freitagmorgen rastete ein Mann in der Fürther Nordstadt aus und drohte mehreren Personen Schläge an. Gegenüber den Beamten leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten schwer.

Gegen 9 Uhr wurde durch einen Zeugen ein aggressiver Mann gemeldet, der damit drohte, andere Personen zu schlagen. Die 29jährige Mann konnte durch die Polizei vor seiner Wohnadresse im Laubenweg angetroffen werden.


Er verhielt sich von Anfang an verbal aggressiv und unkooperativ. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Als er daraufhin nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, wehrte er sich, indem er nach den Beamten trat. Ein Beamter wurde im Unterleib getroffen.

Der Mann wurde mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Dies konnte nur durch erheblichen Kraftaufwand und Hinzuziehung weiterer Beamter erfolgen.

Durch die Widerstandshandlungen zog sich ein Beamter eine schwere Schulterverletzung zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er ist dienstunfähig. Drei weitere Polizisten trugen Schürfwunden davon, konnten ihren Dienst jedoch weiter fortsetzen.

Der Beschuldigte wurde bei der Festnahme leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung musste nicht erfolgten. Ein Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von über einem Promille. Er wurde auf Grund seiner psychischen Auffälligkeit in einer Fachklinik untergebracht.
28.03.20

Zoff im Hotel

Nürnberg. Am frühen Donnerstag-Morgen führte ein Streit unter zwei Hotelgästen zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei.

Gegen 1.20 Uhr ging bei der Nürnberger Feuerwehr ein Feueralarm eines Hotels am Königstorgraben ein, zu dem drei Löschzüge und Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte anfuhren. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Eine 27jährige Frau war mit ihrem 52jährigen Begleiter in Streit geraten und hatte das Hotelzimmer verlassen. Auf dem Weg zur Lobby schlug sie dann aus Zorn die Glasscheibe eines Feuermelders ein und löste so den Feueralarm aus.


In der Lobby konnten die beiden Gäste dann angetroffen werden. Nachdem die Frau unvermittelt auf den Mann losgehen wollte, griffen die Polizeibeamten ein und hielten die Frau von ihrem Vorhaben ab. Dabei trat und schlug sie gegen die eingesetzten Beamten, die sie schließlich mit zur Wache nahmen.

Nachdem die Frau wieder nüchtern war, wurde sie entlassen. Sie wird sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen, Widerstandes und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten müssen.
26.03.20

Friseur hatte geöffnet

Nürnberg. Am Dienstag-Nachmittag entdeckten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg, dass ein Frisör sein Geschäft in der Breiten Gasse trotz des aktuell geltenden Verbots geöffnet hatte.

Ein Friseur schnitt gerade einem 31jährigen Mann die Haare.

Bei der Kontrolle gab der 27jährige Firmeninhaber zunächst an, dass es sich bei dem Kunden um einen Mitarbeiter handeln würde, was jedoch nicht zutraf. Der Kunde verneinte dies schließlich auch gegenüber den Beamten.


Auf Anweisung der Polizeibeamten beendete der Frisör schließlich seine Arbeit und sperrte sein Geschäft zu.

Der Betreiber des Frisörsalons und auch der Kunde wurden angezeigt.
25.03.20
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