Nürnberg (ots) - Am Montag gegen 23.40 Uhr wurde die Polizei
zu einem Innenstadtlokal gerufen, weil dort ein 59jähriger Gast
seine Zeche in Höhe von 36 Euro nicht bezahlen wollte. Darüber hinaus
beleidigte er die Bedienung und zeigte sich äußerst aggressiv.
Obwohl der Mann 30 Euro einstecken hatte, wollte er keinesfalls
seine Zeche begleichen. Da er auch die eingesetzten Beamten massiv
beleidigte und stark unter Alkoholeinwirkung stand (der Alkotest ergab
über 2 Promille), sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen
leistete er Widerstand und schlug um sich.
Er wurde zur Ausnüchterung
in die Polizeihaftanstalt eingeliefert. Außerdem wurde Anzeige wegen
Widerstands und Zechbetrugs erstattet.
14.02.06
Nürnberg (ots) - Am Montag gegen 15.40 Uhr wurde die
Nürnberger Polizei davon unterrichtet, dass an einem Geschäftshaus in
der Nürnberger Innenstadt Eiszapfen hängen würden und offensichtlich
in dem leer stehenden Gebäude Wasser laufe.
Nachdem unter Mithilfe der Feuerwehr die Türen geöffnet worden
waren, stellte sich heraus, dass das gesamte vierstöckige Haus unter
Wasser stand. Im 2. und 3. Stockwerk war an den Toilettenspülungen
und Wasserzuläufen manipuliert worden, so dass Wasser austrat. Es ist
davon auszugehen, dass das Wasser schon tagelang lief, weil die
Decken bereits zum Teil durchgeweicht sind und sogar die Hofeinfahrt
aus Gefahrengründen gesperrt werden musste.
Der Schaden dürfte ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen
Bereich liegen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
14.02.06
Nürnberg (ots) - An der Straßenbahnendhaltestelle am Tiergarten kam es nach einem Disko-Besuch zu einer größeren Schlägerei.
Die eingesetzten Beamten stellten fest, dass sich mehrere Jugendliche geschlagen hatten. Drei
junge Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren mussten zur
ambulanten Behandlung vom Rettungsdienst in verschiedene
Krankenhäuser eingeliefert werden. Bei einem 19-Jährigen wurde ein
Nasenbeinbruch festgestellt; die anderen hatten Platzwunden im
Gesicht. Als Tatverdächtige konnten sieben Jugendliche im Alter
zwischen 16 und 20 Jahren festgenommen werden. Bisher ist noch
unklar, weshalb es zu der Auseinandersetzung kam. Die Ermittlungen
dauern an.
Etwa eine Stunde später kam es in der Diskothek nahe des
Tiergartens zu einer weiteren Körperverletzung. Zwei 21-Jährige waren
wegen einer Nichtigkeit in Streit geraten und schlugen aufeinander
ein. Einer davon musste mit einer Platzwunde ärztlich versorgt
werden. Auch gegen diese beiden Streithähne wurde Anzeige erstattet.
14.02.06
Ansbach (ots) - Nur vier Minuten nach einem Überfall auf die
Postfiliale in der Dombachstraße in Ansbach konnte ein 45-jähriger
Mann am Montagmorgen
festgenommen werden.
Er war einer Streifenbesatzung unweit des
Tatortes aufgefallen, nachdem ein couragierter Zeuge den Täter zuvor
noch ein Stück weit verfolgt hatte.
Kurz vor 10 Uhr betrat der zunächst Unbekannte den Kundenraum
und gab vor, eine Briefmarke kaufen zu wollen. Als sich die alleine
anwesende Filialleiterin dem Kunden zuwandte, sprühte der Täter ihr
sofort Pfefferspray ins Gesicht. Er versetzte der Frau noch einen
leichten Stoß und begab sich hinter den Kundentresen. Der unmaskierte
Räuber griff selbst in die Tageskasse und flüchtete mit etwa 1.000
Euro Bargeld.
Noch auf dem Treppenaufgang der Postfiliale traf der Täter auf
zwei zufällig hinzukommende Kunden, die die Situation
geistesgegenwärtig erfassten. Während einer der Kunden sich um die
leicht verletzte Filialleiterin kümmerte, nahm der Zweite sofort die
Verfolgung des Räubers auf. Über Handy verständigte der Zeuge
währenddessen die Einsatzzentrale der Polizei, so dass der erste
Fluchtweg unmittelbar an die an der eingeleiteten Großfahndung
beteiligten Polizeikräfte weitergegeben werden konnte.
Nachdem der
verfolgende Bürger den Flüchtigen aus den Augen verloren hatte, fiel
einer Polizeistreife nur wenige Straßenzüge weiter am Wasen ein beim
Anblick des Streifenfahrzeugs sichtlich erschrockener Mann auf.
Bei
der sofort durchgeführten Kontrolle stießen die Beamten in seinen
Jackentaschen auf die noch vollständige Beute. Der Tatverdächtige
ließ sich widerstandslos festnehmen.
Seine Oberbekleidung hatte er
bereits gewechselt. Die Tatkleidung, die er auf der Flucht
weggeworfen hatte, wurde inzwischen
aufgefunden. Das Pfefferspray hatte der Mann in der Postfiliale
zurückgelassen.
Beim Fachkommissariat der Kripo Ansbach legte der 45jährige
arbeitslose Ansbacher ein erstes Geständnis ab. Er habe aus Geldnot
gehandelt. Den Raubüberfall hatte er bereits seit mehreren Wochen
geplant. Gegen den bisher nicht vorbelasteten Mann beantragte die
Staatsanwaltschaft Ansbach Haftbefehl wegen schweren Raubes.
13.02.06
Nürnberg (ots) - Am Samstag gegen 7.50 Uhr wurde ein
Schreibwarengeschäft im Stadtteil Bleiweiß überfallen.
Ein
unmaskierter Mann betrat das Geschäft und ging zur Kasse. Dort zog er
plötzlich eine silberfarbene Pistole und forderte die 56jährige
Inhaberin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter entnahm aus der Kasse
mehrere Euro-Scheine. Anschließend warf er das Telefon zu Boden und
flüchtete in unbekannte Richtung.
Beschreibung des Täters:
Etwa 35 Jahre, etwa 180 Zentimeter groß, mittelblonde, kurze, gewellte
Haare; war bekleidet mit grauem Pullover und dunkler Hose; sprach
deutsch.
Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Nürnberg Tel.
0911-211-3333.
11.02.06
Schwabach (ots) - Am Freitag gegen 15 Uhr kam es in
Feucht, auf der Bahnlinie nach Altdorf, zu einem Zusammenstoß der
S-Bahn mit einem Kleintransporter der Deutschen Post AG.
Ein 45 Jahre alter Paketzusteller hatte im Ortsteil Moosbach ein
Paket zugestellt. Als er auf dem Weg parallel zu den Bahngleisen
zurück fahren wollte, drehten an seinem Mercedes Sprinter die Räder
durch und er rutschte in Richtung Gleiskörper. Da die Zufahrt zum
Bahnübergang leicht abschüssig ist und daher ein Rückwärtsfahren
nicht möglich war, versuchte der Paketzusteller, die Gleise zu
überqueren, blieb aber im Neuschnee auf dem Bahnübergang stecken. Da
der Akku des Mobiltelefons leer war, konnte er weder Hilfe herbei
rufen noch die Bahn warnen lassen. Er stieg deshalb aus, um die
Reifen mit einem Besenstiel frei zu bekommen. Als er den Signalton
der S-Bahn aus Richtung Altdorf hörte, entfernte er sich von dem
Postfahrzeug.
Der Lokführer konnte die S-Bahn trotz einer Notbremsung nicht mehr
rechtzeitig stoppen. Der Mercedes Sprinter wurde gerammt und über 50
m weit mitgeschleift. Zum Glück wurden weder der Paketzusteller noch
der Lokführer oder Fahrgäste der S-Bahn verletzt.
Allerdings entstand nach einer ersten Schätzung an der Lok und dem
ersten Wagon ein Schaden von etwa 100.000 Euro. Der Schaden am total
beschädigten Kleintransporter und einer Leitplanke beträgt rund 20.000
Euro.
11.02.06